Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017 Red Bull
Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017
Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017
Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017
Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017 36 Bilder

Sebastien Ogier testet Red Bull RB7

Formel 1-Premiere im Vettel-Renner

Red Bull hat Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier zu einer Probefahrt in einem Formel 1-Renner eingeladen. Wir haben die Bilder der F1-Premiere des Driftkönigs auf der Strecke in Spielberg.

Normalerweise fliegt Sebastien Ogier mit Allradantrieb über unbefestigte Wege. Bei seiner Formel 1-Premiere in Spielberg musste der Franzose zeigen, dass er auch auf der asphaltierten Rundstrecke zurechtkommt. Einen Tag lang war der Red Bull-Ring für den WRC-Star reserviert. Die Bedingungen in der Steiermark hätten für den Probelauf im Grand Prix-Renner nicht besser sein können.

Red Bull erfüllte Ogier mit dem F1-Test einen Wunsch, den der vierfacher WRC-Champion schon lange in sich trug: „Als Kind habe ich immer Senna zugeschaut. Er war mein Idol. Natürlich habe ich davon geträumt, auch einmal solch ein Auto zu fahren.“ Dieser Traum wurde nun Wirklichkeit. Red Bull stellte Ogier einen RB7 zur Verfügung, mit dem Sebastian Vettel 2011 den F1-Titel gewann.

Einführungsrunden im Formel Renault-Auto

Mit großer Vorfreude blickte der 33-jährige Mann aus Gap auf die erste Ausfahrt mit dem V8-Monster: „Wenn ein Rennfahrer Spaß haben will, dann muss es schnell sein. Und ein Formel 1-Auto ist das schnellste, was man fahren kann. Deshalb ist es natürlich der Wunsch von jedem Rennfahrer, so etwas irgendwann mal zu spüren.“

Sebstien Ogier - F1-Test - Spielberg - 2017
Red Bull
David Coulthard erklärte dem F1-Neuling das RB7-Cockpit.

Bevor Ogier in den Formel 1-Renner einsteigen durfte, gab es aber zunächst einmal ein paar Einführungsrunden in einem etwas gemächlicheren Tempo. Die Red Bull-Verantwortlichen hatten noch zwei Formel Renault 3.5-Autos nach Spielberg transportieren lassen, damit sich der Gastfahrer langsam an die Geschwindigkeiten und Fliehkräfte gewöhnt. Als Fahrlehrer wurde David Coulthard engagiert. Der Schotte drehte die ersten Runden auf dem Red Bull-Ring mit den Formel Renault-Rennern im Parallelflug und zeigte Ogier damit die Ideallinie. Anschließend gab es noch Tipps in der Garage. „Im Rallye-Auto ist man viel mehr Platz gewohnt“, erklärte der ehemalige F1-Pilot. „In einem Grand Prix-Renner ist alles viel enger und die Belastungen sind ungleich größer.“

Ogier fährt 100 Kilometer im Formel 1-Renner

Nach der Einweisung in das Lenkrad und die Bedienung des F1-Renners ging es dann endlich los. Eine lange Eingewöhnungszeit bedurfte es nicht. Ogier ließ es richtig krachen. Coulthard verfolgte das Geschehen von der Boxenmauer. Nach rund 100 Kilometern stieg der Rallye-Weltmeister überglücklich aus dem ungewohnten Rennwagen aus.

„Ein Traum ist wahrgeworden. Natürlich habe ich heute viel Neues gelernt. Aber es hat jede Menge Spaß gemacht. Das Auto ist super-schnell. Trotzdem fühlt sich relativ schnell wohl. Ich habe an den Einstellungen nicht viel verändert. Nur mit der Traktionskontrolle habe ich ein wenig gespielt. Das war schon interessant, wie nervös das Auto plötzlich wurde, als ich sie ganz abgeschaltet habe. Da muss man ganz vorsichtig aufs Gas gehen“, strahlte der Neuling anschließend.

Die Rallye-Fans müssen sich aber keine Sorgen machen, dass Ogier nun eine Formel 1-Karriere anpeilt: „Ich glaube, meine Chancen auf Erfolge sind im Rallye-Auto größer. Und ganz ehrlich: Ich liebe den Rallyesport. Es ist toll, den ganzen Tag unterwegs zu sein, auf unterschiedlichen Belägen zu fahren. Ich bedanke mich bei Red Bull für die Chance, ein F1-Auto zu fahren, aber ein Wechsel kommt nicht in Frage. Es war einfach nur Spaß.“

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