Sergio Perez im Interview

"Dürfen nicht zu viel erwarten"

Sergio Perez - Formel 1 - GP Österreich 2015 Foto: xpb 33 Bilder

Sergio Perez fuhr in Spielberg 2 Punkte nach Hause. Mit dem neuen Update-Paket sollte demnächst noch mehr von Force India kommen. Doch der Mexikaner gibt sich im Interview mit auto motor und sport vorsichtig, was Ankündigungen betrifft.

Wie lief das letzte Rennen in Spielberg aus Ihrer Sicht?

Perez: Ziemlich gut. Ich habe aus einem schlechten Startplatz noch das Beste gemacht. Das Auto fühlte sich im Rennen ausgezeichnet an. Es war unser Ziel im ersten Stint vor Maldonado zu kommen. Das hat auch funktioniert. Leider haben wir viel Zeit beim Boxenstopp verloren.

Was ist da passiert?

Perez: Vorne rechts gab es ein Problem. Wir haben da ein paar Sekunden liegen lassen. So bin ich wieder hinter Maldonado gefallen. Zum Schluss konnte ich nicht mehr angreifen. Ich hatte ziemlich üble Vibrationen. Ab da ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Den Schaden hatte ich schon im Training angerichtet.

Warum sind Sie so weit hinten gestartet?

Perez: Verkehr, das falsche Timing, das übliche halt. Aber ich bin auch selbst schuld. Ich hätte schon früher eine schnellere Zeit fahren müssen. Alonso hat es ja auch geschafft.

Sie sind mit den harten Reifen gestartet. Wie weit mussten Sie damit mindestens kommen?

Perez: Wir wollten es bis Runde 40 schaffen. Das wäre das Optimum gewesen. Ich musste dann in der 38. Runde rein. Maldonado hat uns dazu gezwungen. Wir wollten verhindern, dass er uns mit dem früheren Boxenstopp überholt.

Hätten Sie Maldonado mit einem besseren Boxenstopp hinter sich halten können?

Perez: Im ersten Stint hat es funktioniert. Im zweiten, wer weiß? Mit den Vibrationen, die ich am Ende des Rennens hatte, sicher nicht. Ich habe da zu viel Zeit verloren.

Force India ist jetzt Fünfter in der Konstrukteurs-WM. Was sagen Sie dazu?

Perez: Das ist unglaublich. Mit diesem Auto. Es zeigt, wie stark unser Team ist. Wir machen das Beste aus unseren Möglichkeiten. Jetzt kommt das Upgrade. Damit sollten wir noch besser gerüstet sein.

Was erwarten Sie davon?

Perez: Die Daten sind gut. Normalerweise setzen wir das auch um. Aber wir müssen vorsichtig sein. Vielleicht dürfen wir am Anfang nicht zu viel erwarten. Wir müssen das neue Auto erst einmal kennenlernen.

Die neue Ausgabe als PDF
Oberklasse Bentley Continental GT V8 2019 Bentley Continental GT V8 (2020) Neue Einstiegsmotorisierung für den Gran Turismo Bugatti Galibier Bugatti-Zukunft Zweites Modell wird ein Elektroauto sein
Sportwagen Can-Am Ryker Rally Edition Can-Am Ryker (2019) – Dreirad im Fahrbericht Motorrad-Fahrspaß für Autofahrer? Aston Martin Vantage, Exterieur Aston Martin Vantage V8 mit Handschalter Im 911 kostet manuelles Schaltgetriebe extra
SUV Rezvani Tank SUV Rezvani Tank SUV Panzerwagen mit bis zu 707 PS Nissan Navara AT32 Pickup Nissan Navara N-Guard Off-Roader AT32 So fährt das neue Navara Pickup-Topmodell
Anzeige