Singapur

Vorbereitung auf den Notfall

Foto: Red Bull

Noch bevor der erste Kilometer auf der neuen Rennstrecke in Singapur zurückgelegt ist, wittern die Formel 1-Piloten Probleme.

In einigen Kurven haben die Veranstalter sieben Zentimeter hohe Randsteine in die Auslaufzonen gelegt. Sie sollen die Fahrer daran hindern abzukürzen. Bei ihrer Streckenbegehung äußerten die Fahrer große Bedenken. "Wenn du da aus Versehen drüberfährst, ist dein Chassis kaputt", fürchtet Mark Webber.

Toro Rosso-Pilot Sebastien Bourdais fügt hinzu: "Ich habe so etwas mal bei einem Champ Car-Rennen erlebt. Da konnten wir zehn Autos abschreiben. Bei allen war unten das Chassis beschädigt. Damals konnten wir alle bei Lola neue Chassis einkaufen. In der Formel 1 ist das nicht möglich. Jeder hat sein eigenes Auto."

Bodenwelle in der Ideallinie

FIA-Rennleiter Charlie Whiting versprach, dass er vor dem ersten Training die Randsteine abändern wird. Weitere Bedenken gibt es um eine Bodenwelle an der schnellsten Stelle der Strecke. Im Linksknick des Raffles Boulevard ist eine gewaltige Bodenwelle, die man sogar mit einem normalen Auto spürt. Dieses Problem ist kaum zu lösen. Wer die Bodenwelle vermeiden will, muss links daran vorbeifahren. Damit muss er aber die Ideallinie verlassen.

Der Veranstalter bereitete sich auch für andere Notfälle vor. Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer wurde auf die Strecke geschickt, um auszuprobieren was passiert, wenn an einer bestimmten Stelle die Beleuchtung ausfällt. Resultat: Das Rennen müsste abgebrochen werden. Zwölf Generatoren sollen allerdings garantieren, dass ein Stromausfall nicht auftreten kann.

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