Spa-Test

Ferrari wieder vorne

Foto: Ferrari 43 Bilder

Am Donnerstag (12.7.), dem letzten von drei Testtagen auf der Grand Prix-Strecke von Spa, gab Ferrari erneut die Pace vor. Kimi Räikkönen war in seiner besten Runde zwei Zehntelsekunden schneller als Robert Kubica im BMW.

Das Wetter in den Ardennen zeigte sich wieder einmal von seiner launischen Seite. Nach nächtlichen Regenschauern war der Asphalt am Morgen noch an vielen Stellen feucht. Bei abtrocknender Strecke konnten die meisten Teams jedoch ihr geplantes Testprogramm durchziehen. Am späten Nachmittag setzte dann erneut Regen ein.

Am dritten Tag standen vor allem die Reifen im Mittelpunkt: Bridgestone stellte den Teams zwei verschiedene Mischungen zur Verfügung, die mit Blick auf den Grand Prix von Belgien getestet wurden. Auch die Regengummis und die Intermediates kamen wieder zum Einsatz. Hinter dem Spitzenduo Räikkönen und Kubica lagen Fernando Alonso im McLaren und Mark Webber im Red Bull mit jeweils rund vier Zehntelsekunden Rückstand auf Rang drei und vier in der Zeitentabelle.

Bourdais will schnelle Entscheidung

Mit 99 Runden, was etwa zwei Grand Prix-Distanzen entspricht, spulte Takuma Sato im Super Aguri die meisten Testkilometer ab. Auch Toro Rosso testete in 91 Runden noch einmal ausgiebig das Auto und Test-Fahrer Sebastien Bourdais. Der Franzose, der sich für die nächste Saison ein festes Cockpit im Team von Franz Tost erhofft, zeigte sich trotz eines erneuten achten Platzes zufrieden. Bis Juli will Bourdais allerdings eine Entscheidung des Teams über seine Zukunft.

Mit Spannung wurde auch der erste Testtag von Spyker-Pilot Christian Klien erwartet. Der Österreicher wurde erst in dieser Woche vom Honda-Team ausgeliehen. Klien zeigte sich nach dem Test zufrieden: "Es dauerte etwas, bis ich mich an mein neues Auto gewöhnt habe. Aber es lief ganz gut, das Auto hat Potenzial und ich hatte Spaß auf der Strecke". Ob Klien auch beim kommenden Grand Prix am Nürburgring im Spyker sitzen wird, wollte das Team allerdings noch nicht bestätigen.

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