Spätes Punkte-Geschenk für Hülkenberg

"Zufrieden mit meinem Rennen"

Nico Hülkenberg - GP Belgien 2014 Foto: xpb 24 Bilder

Nico Hülkenberg kam nach einem Start von Platz 18 als Elfter ins Ziel. Eine Stunde später bekam er einen WM-Punkt, weil Kevin Magnussen bestraft wurde. Es war der Lohn für ein gutes Rennen, das sich abseits der TV-Kameras abspielte.

Keiner machte beim GP Belgien mehr Plätze gut als Nico Hülkenberg. Der Force India-Pilot kletterte von Startplatz 18 auf Rang 11. Das sind sieben Positionsverbesserungen. Eine Stunde nach der Zielflagge wurde daraus der zehnte Platz, weil Kevin Magnussen 20 Strafsekunden für unfaires Fahren kassierte. Für Hülkenberg war es ein später Lohn für ein kämpferisches Rennen.

Sein Fazit: "Eine gute Leistung, sowohl von der Strategie her, als auch von mir im Auto. Aber leider sind wir von zu weit hinten losgefahren. Ich habe am Anfang des Rennens zu viel Zeit im Verkehr verloren. Heute haben wir den Preis für unsere Fehler am Samstag bezahlt. Ansonsten wären ordentlich Punkte drin gewesen. Über weite Strecken war ich schneller als mein Teamkollege." Sergio Perez startete fünf Plätze weiter vorne und kam 1,3 Sekunden vor Hülkenberg als Achter ins Ziel.

Flaggen-Pech im Duell mit Kvyat

Nach einem mittelmäßigen Start und einer starken ersten Runde wurde Hülkenberg die Aufholjagd schwer gemacht. Obwohl er mit 344,6 km/h den besten Top-Speed vorweisen konnte. "Alle im Pulk vor mir konnten DRS aktivieren. Deshalb war es schwierig nach vorne zu kommen."

In den Schlussrunden ging es gegen Daniil Kvyat um den letzten WM-Punkt. Hülkenberg verpasste ihn um 0,35 Sekunden. Zumindest auf der Strecke. "Es war eng mit Kvyat. Ich hatte das Pech, dass in der letzten Runde in La Source gelbe Flaggen gezeigt wurden. Keine Ahnung wieso. Es lagen einige Trümmer herum. Dort konnte ich nicht angreifen und aus dem gleichen Grund war nach Eau Rouge DRS verboten. Sonst hätte ich Kvyat locker gekriegt. Er hatte kein DRS von Sergio. Dann wäre es mit meinem Top-Speed eine Leichtigkeit gewesen ihn zu überholen.“

Hülkenberg hofft auf das Singapur-Upgrade

Trotz der starken Leistung im Rennen und der fünf Punkte, die auf das Force India-Konto kamen, fordert Hülkenberg von seinem Team: "Wir müssen etwas am Auto tun. McLaren lag in Spa vor uns. Wir sind nicht schnell genug und treten seit drei Monaten auf der Stelle. Wir haben ein Update gebracht, es aber physisch wieder vom Auto genommen. Das ist einfach nicht gut genug, was wir da in den letzten Monaten von der Entwicklung her gemacht haben."

Hülkenberg spricht das Kühlpaket an, das wieder eingezogen wurde, weil es nur bei tiefen Temperaturen funktioniert. Technikchef Andy Green kann seinen Fahrer beruhigen: "Unsere nächste Ausbaustufe kommt in Singapur. Es handelt sich um einen neuen Frontflügel und ein komplett andere Aero-Philosophie im Heck. Wir hoffen, dass wir damit das kompensieren, was wir mit dem Kühlpaket nicht geschafft haben."

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