Speed unterschreibt bei Red Bull

Foto: RBR

Der Amerikaner Scott Speed wird 2006 offizieller Testfahrer bei Red Bull Racing. Die Position von Vitantonio Liuzzi wird durch die Verpflichtung des GP2-Fahrers weiter geschwächt.

Ausgerechnet beim Großen Preis von Italien sitzt statt Vitantonio Liuzzi abermals Christian Klien im Red Bull-Renner und dann das: Das Team von Dietrich Mateschitz kündigt an, dass der Amerikaner Scott Speed 2006 als offizieller Testfahrer seine Brötchen bei RBR verdienen soll. Sollte sich Scott dabei bewähren, erhält er auch die Chance auf Grand Prix-Teilnahmen.

Der 22-jährige Mann aus Kalifornien hat eine klassische Rundstreckenausbildung über Kart-Sport und diverse Monoposto-Serien hinter sich. Speed wurde bereits 2003 von Red Bull gefördert, als man ihm eine Handvoll Formel 3-Rennen in England finanzierte. 2005 bestreitet der US-Boy die GP2-Serie, in der er den dritten Tabellenrang belegt.

Speed hat bereits mehrere Formel 1-Tests hinter sich und durfte beim Kanada-GP in Montreal am Freitag das dritte Auto des Teams fahren. "Scott ist seit langem der beste Mann, der aus den Staaten kommt und wir sind glücklich, dass er bei uns seine Fähigkeiten in der Formel 1 demonstrieren kann", sagt Teamchef Christian Horner. "Die Formel 1 war immer mein Traum, und dem bin ich jetzt ein großes Stück näher gekommen. Ich habe noch verdammt viel zu lernen, und ich glaube, dass ich dafür am richtigen Ort bin", sagt Speed.

Während sich Christian Klien immer mehr als zweite Stammkraft neben David Coulthard etabliert (Der Österreicher soll nach Monza auch in Spa fahren), wird die Luft für den Formel 3000-Europameister Vitantonio Liuzzi immer dünner. Immerhin gesteht ihm Teamchef Horner zu, dass er 2005 in jedem Fall noch eine Chance auf eine Grand Prix-Teilnahme erhalten soll.

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