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Sportkommissare vergeben 137 Strafen

Verstappen und Perez sind Strafen-Könige

Die Sportkommissare haben bei den 19 Grand Prix insgesamt 137 Strafen verteilt. Nein, Strafbank-König ist nicht Pastor Maldonado. Die höchste Buße bezahlte Sergio Perez. Und die meisten Strafpunkte kassierte Max Verstappen.

Auch in diesem Jahr wurde wieder viel bestraft. Es gab Geldstrafen, Zeitstrafen, Durchfahrtstrafen, Strafversetzungen in der Startaufstellung, Verwarnungen und seit langem mal wieder eine Disqualifikation. Felipe Massa wurde beim GP Brasilien aus der Wertung genommen, weil die Reifentemperatur in der Startaufstellung nicht den von Pirelli gewünschten Vorgaben entsprach.

Die FIA hat schon mal besser verdient. Insgesamt nahm der Verband nur 38.300 Euro durch Geldbußen ein. 15.300 davon entfielen auf die Fahrer. Jedes Mal wegen zu schnellem Fahren in der Boxengasse. Spitzenreiter war Sergio Perez mit 3.000 Euro. Der Mexikaner wurde fünf Mal geblitzt. Carlos Sainz kam sogar auf sechs Temposünden, brachte es aber nur auf 2.100 Euro. Mittendrin Kimi Räikkönen mit 2.600 Euro. Insgesamt wurden 12 der 22 Fahrer zur Kasse gebeten.

GP Italien mit 16 Strafen Spitzenreiter

Aber da gibt es ja noch die Strafpunkte. In der Pariser Sünderkartei liegt Max Verstappen auf Platz 1. Der Holländer hat bereits 8 Punkte angehäuft. Kommen noch vier hinzu, muss er ein Rennen aussetzen. Erst ab dem 24. Mai 2016 verfällt ein Teil seiner Punkte. Auf Platz 2 liegt Pastor Maldonado mit 6 Strafpunkten. Er muss noch bis zum 29. März sauber bleiben. Bei den Bußen war der Venezolaner vergleichsweise zahm. Er steht nur mit 300 Euro im Lastenheft der FIA.

Dafür schaffte es der Lotus-Pilot beim GP Ungarn gleich drei Strafen in einem Rennen auszufassen: Für das Verursachen einer Kollision, zu schnelles Fahren in der Boxengasse und Überholen während einer Safety Car-Phase.

Die meisten Strafen entfielen auf den Einsatz von Motoren außerhalb des Kontingents oder von Getriebewechseln vor Ablauf ihrer Mindestlaufzeit. Honda schleuste 23 Motoren, 23 Turbolader, 23 MGU-H, 18 MGU-K, 9 Batterien und 13 Steuereinheiten durch die Saison. Von jedem Element waren nur fünf pro Fahrer erlaubt. Dafür wurden Fernando Alonso und Jenson Button um insgesamt 345 Startplätze zurückversetzt. Red Bull folgte mit 125 Strafversetzungen an zweiter Stelle.

Die meisten Strafen entfielen auf den GP Italien. Gleich 16 Mal mussten die Sportkommissare in Monza einschreiten. Dafür ging es in China (2), Bahrain (3) und Japan (3) eher gesittet zu.

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