Spyker

Zittern um Fuji-Punkt

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Über den ersten WM-Punkt des deutschen Formel-1-Neulings Adrian Sutil wird an diesem Freitag (12.10.) in Paris vor das Berufungsgericht des Internationalen Automobilverbandes FIA neu verhandelt.

Dem Spyker-Piloten aus dem bayrischen Gräfelfing war der bislang einzige Zähler seines Rennstalls unmittelbar nach dem Großen Preis von Japan durch die Rennkommissare zugesprochen worden. "Ich denke, es war die richtige Entscheidung", sagt Sutil. Der Beschluss des Berufungsgerichts wird bis Samstagnachmittag erwartet.

Nach Ansicht der Rennkommissare hatte Toro-Rosso-Pilot Vitantonio Liuzzi den Deutschen während einer Gelbflaggen-Phase in der 55. Runde auf dem Fuji-Speedway am 30. September unerlaubterweise überholt. "Ich denke, wir haben diesen Punkt sicherlich verdient nach all der harten Arbeit in diesem Jahr und nun haben wir ihn auch", sagte Sutil und sprach nach der Entscheidung am Grünen Tisch von einem "großartigen Gefühl. Auch wenn "wir ihn nicht auf der Strecke bekommen haben".

Spyker hat Beweise

Teamchef Colin Kolles ist ebenfalls von der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung überzeugt. "Wir hatten einen klaren Beweis, dass Liuzzi Adrian während Gelber Flagge überholt hat", erklärte er. Der Punkt, den das Spyker-Team vor dem China-Grand-Prix am vergangenen Sonntag in Shanghai bereits feierte, sei eine Belohnung für die Leistung von Adrian. Der Premierenpunkt sei auch ein "Meilenstein" für Spyker, das am vergangenen Wochenende in endgültig von dem indischen Geschäftsmann Vijay Mallya für 88 Millionen Euro verkauft wurde.

Viel wert sein könnte auch der eine Punkt für Toro Rosso, das zuletzt in China mit dem Heppenheimer Sebastian Vettel auf Rang vier (5 Punkte) und Liuzzi auf Platz sechs (3) für seine Verhältnisse mächtig gepunktet hatte. In der Konstrukteurswertung, die auch über die zu fließenden Gelder nach der Saison entscheidet, belegt das Team den siebten Rang mit acht Zählern. Ein Punkt mehr und der Abstand auf Toyota (6. Platz/12 Punkte) vor dem Finale am 21. Oktober Brasilien würde auf drei Punkte reduziert werden. Hinter Toro Rosso liegt Honda mit 6 Zählern. Den Protest gegen die nachträgliche Aberkennung des Zählers von Japan hatte der Italienische Automobilverband im Namen von Toro Rosso eingelegt.

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