Charles Leclerc - GP Monaco 2019 Motorsport Images

Crazy Stats GP Monaco 2019

Heimspiel-Fluch trifft Leclerc erneut

Eine Leclerc-Aufholjagd, die in der Rascasse-Kurve endet – das gab es in Monaco doch schon einmal! Wir haben die interessantesten Statistiken zum Klassiker in unseren Crazy Stats gesammelt.

Über die Mercedes-Siegesserien haben wir in unserer Statistik-Kolumne in den vergangenen Wochen schon viele Worte verloren. In Monaco konnte man froh sein, dass am Ende nicht wieder beide Silberpfeile auf den obersten Podestplätzen standen, sondern nur einer. Sebastian Vettel durchbrach die Silber-Serie dank gütiger Mithilfe von Max Verstappen.

Bei Ferrari gab es aber nicht nur Licht sondern auch viel Schatten. Charles Leclerc erwischte ausgerechnet beim Heimspiel ein komplett gebrauchtes Wochenende. Nachdem die Ferrari-Strategen den Monegassen in der ersten Qualifying-K.O-Runde zu lange in der Box festhielten, hatte der Neuling im Team unfreiwillig etwas früher Feierabend.

Heimspiel-Fluch schlägt erneut zu

Im Vorjahr startete Leclerc im Sauber wenigstens auf Rang 14, dieses Jahr ging es von Position 15 los. Das Ergebnis war am Ende des Rennens aber das gleiche: 2018 hatte Leclerc den Toro Rosso von Brendon Hartley über den Haufen gefahren, dieses Mal blieb er im Zweikampf mit Nico Hülkenberg an der Rascasse-Leitplanke hängen. Die Zielflagge sah der Lokalmatador in beiden Fällen nicht.

Der unheimliche Monaco-Fluch beschränkt sich für Leclerc aber nicht nur auf seine Zeit in der Formel 1. Auch in der Nachwuchsserie Formel 2, in der Leclerc 2017 an den Start ging, gab es beim Heimspiel viel Frust. Dabei sah es zunächst noch ganz gut aus: Bei seinem ersten Auftritt in den heimatlichen Gassen hatte es der damalige Prema-Pilot immerhin auf die Pole Position geschafft.

Charles Leclerc - Formel 2 Monaco 2017
Motorsport Images
Schon beim ersten Heimspiel-Start 2017 in der Formel 2 musste Charles Leclerc sein Auto vorzeitig abstellen.

Doppel-Ausfall in der Formel 2

Trotz eines holprigen Starts konnte Leclerc im Hauptrennen die Führung dann auch zunächst noch behaupten. Doch Pech mit dem Boxenstopp-Timing in einer Safety-Car-Phase warf den Youngster auf Rang 4 zurück. Nach dem Reifenwechsel merkte Leclerc direkt, dass sein linkes Vorderrad nicht richtig festgeschraubt wurde. Beim zweiten Boxenbesuch stellten die Mechaniker dann fest, dass die Aufhängung beschädigt war.

Auch im Sprintrennen sah Leclerc die Zielflagge nicht. Wegen seines Ausfalls im Hauptrennen musste der Ferrari-Junior am Tag danach von ganz hinten starten. Die Aufholjagd endete in einer Kollision mit seinem guten Freund Norman Nato – ausgerechnet in der Rascasse-Kurve. Das Rennen war also fast eine Kopie vom F1-Rennen in diesem Jahr.

Vier Starts, vier Ausfälle – da kann man wohl getrost von einem Monaco-Fluch sprechen. Und das ausgerechnet beim Heimspiel, wo sich Leclerc jedes Jahr besonders viel vornimmt. Doch es gibt auch Fahrer, die wahre Monaco-Spezialisten sind und hier jedes Jahr in die Punkte fahren. Um wen es sich handelt und was wir sonst noch an verrückten Zahlen und Fakten zum Klassiker im Fürstentum gefunden haben, lesen Sie in den Crazy Stats in der Galerie.

Crazy Stats GP Monaco 2019: Die interessantesten Zahlen zum Klassiker

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