Statistik spricht für Vettel

Titel schon in der Tasche

Sebastian Vettel - GP Belgien 2013 Foto: Red Bull 58 Bilder

Sebastian Vettel kann beruhigt in die letzten acht Rennen gehen. Selbst wenn er seine schlechteste Serie von acht aufeinanderfolgenden Rennen egalisiert, ist ihm der Titel praktisch nicht mehr zu nehmen. Wir haben die Zahlen.

Zugegeben, es sind nur Zahlenspiele. Doch was bleibt den Gegnern von Sebastian Vettel anderes übrig, als in der Statistik zu kramen und zu schauen, ob sich der Weltmeister der letzten drei Jahre irgendwann einmal eine schlechte Serie geleistet hat? Acht Rennen stehen noch aus. Fernando Alonso muss 46 Punkte aufholen, Lewis Hamilton 58 und Kimi Räikkönen 63.

Zu viel gegen einen Vettel in Hochform. Fernando Alonso hat es in Spa richtig erkannt: "Vettel muss schon ein paar Mal ausfallen, oder einer von uns muss wie er letztes Jahr vier Rennen in Folge gewinnen." Wer die ersten elf Grand Prix des Jahres gesehen hat, fragt sich: Wie soll das gehen?

Vettel hatte nie einen schlechten Lauf

Alonso, Hamilton und Räikkönen können sich die Recherche in der Statistik sparen. Das Ergebnis würde sie nur frustrieren. Einen richtig schlechten Lauf hatte Vettel seit 2010 eigentlich nie. Die wenigsten Punkte in acht aufeinanderfolgenden Rennen holte er im letzten Jahr zwischen dem GP Monaco und dem GP Italien. 79 Zähler, macht einen Schnitt von 9,8 Punkten pro Runde.

2010 lag seine "Krise" zwischen dem GP Türkei und dem GP Italien. Vettel kam in den acht Grand Prix auf 85 Punkte. In diesem Jahr liegt der Negativrekord bei 132 Zählern zwischen dem Saisonbeginn und dem GP England. 2011 war der dreifache Weltmeister selbst in der schlechtesten Phase für 20,3 Punkte pro Grand Prix gut. Zwischen den Nürburgring und Suzuka kam 163 Zähler auf das Konto.

Nur eine Konstellation macht Alonso zum Champion

Wenn man die Punkteausbeute von Vettels Verfolgern in den jeweils letzten acht Saisonrennen seit 2010 als Vergleich heranzieht, dann gibt es nur eine Konstellation, in der der Red Bull-Pilot den Titel 2013 noch verlieren würde. Er müsste eine Serie wie 2012 zwischen Monte Carlo und Monza hinlegen, und Alonso bräuchte einen Schlussspurt wie 2010.

Vettel käme dann auf 276 Zähler. Sein spanischer Herausforderer machte vor drei Jahren im Finale 129 Punkte gut, also 16,1 pro Grand Prix. Das würde ihn auf gesamt 280 Punkte bringen. In den letzten beiden Jahren hätte es für Alonso schon nicht mehr geklappt. Da kam er in den abschließenden acht Grand Prix auf 112 (2011) und 114 Punkte (2012).

Hamilton und Räikkönen müssen gar nicht groß rechnen. Hamilton ging im Finale immer die Luft aus. Sein bestes Jahr war noch 2010 mit 83 Punkten. Auch bei Räikkönen ging im letzten Jahr nach der Sommerpause nicht mehr viel. Der Finne schaffte ab dem GP Italien nur noch 76 Punkte.

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