Ferrari F150 Präsentation Maranello Ferrari
Ferrari F150 Präsentation Maranello
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Stefano Domenicali

2012er F1-Ferrari wird sehr innovativ

Ferrari hat den WM-Titel abgehakt. Die Entwicklung des 2012er Modells läuft bereits auf Hochtouren. Teamchef Stefano Domenicali hat jetzt schon verraten, dass in dem neuen Auto der Scuderia einige innovative Ideen stecken sollen.

Nach dem dramatischen Entscheidung im WM-Kampf 2010 wollte Ferrari in dieser Saison eigentlich direkt die passende Antwort geben. Doch nach elf Rennen spricht im roten Lager keiner mehr vom WM-Titel. Der Rückstand im Konstrukteurspokal ist bereits auf 168 Punkte angewachsen. Hinter Red Bull und McLaren ist man klar die Nummer drei im Feld. Mit nur einem Sieg von Fernando Alonso in Silverstone blieb die Scuderia deutlich unter den Erwartungen.

Ferrari kämpft nur noch um Siege und Punkte

Obwohl es zuletzt wieder etwas besser lief, hat Teamchef Stefano Domenicali die Saison weitgehend abgeschrieben. "Unser realistisches Ziel für die letzten acht Rennen ist es, Siege und so viele Punkte wie möglich einzufahren", erklärte der Capo nach der Sommerpause. Die Batterien seines Teams seien wieder voll aufgeladen, so Domenicali.

Den Blick auf dem WM-Stand verkneift sich der Italiener aber lieber. "Wir sollten nicht auf das Klassement schauen. Wir wissen, dass der Titelgewinn bei dem aktuellen Rückstand sehr schwer wird. Aber warten wir mal ab, wie es in ein paar Rennen aussieht."

Entwicklung für 2012er Ferrari auf Hochtouren

Dass man den WM-Titel in Maranello schon abgehakt hat, zeigt sich auch in der Entwicklungsabteilung. Große Updates plant man mit den aktuellen Auto nicht mehr. "Wir sind mit der Entwicklung des F150 fast am Ende angelangt", erklärt Domenicali. "Die Arbeit wurde aber noch nicht komplett eingestellt. Allerdings arbeiten wir schon mit Vollgas am Auto für 2012. Da es bis auf den Auspuff nicht viele Regeländerungen gibt, kann das 2012er Auto als Weiterentwicklung des aktuellen Modells beschrieben werden."

Die neue rote Göttin soll dann endlich den Erfolg bringen, der eigentlich schon dieses Jahr fest geplant war. Aus den Fehlern hat man gelernt. Der F150 war schon früh als zu konservativ kritisiert worden. Zudem verschlief Ferrari den Saisonstart. "Ich kann nach den ersten Eindrücken vom Windkanalmodell und der Arbeit im Designbüro jetzt schon sagen, dass es ein sehr innovatives Auto wird", verrät Domenicali. "Das ist auch notwendig, schließlich lautet unser erstes Ziel für 2012 vom Beginn der Saison konkurrenzfähig zu sein."

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