GP Belgien 2012 Pastor Maldonado xpb
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Strafe für Maldonado

Zehn Plätze für Crash und Frühstart

Pastor Maldonado ist der Bösewicht der Formel 1. In Belgien musste sich der Williams-Pilot nach dem Rennen wieder mal bei der Rennleitung melden. Und wieder Mal gab es eine Strafe: In Monza muss Maldonado zehn Plätze weiter hinten starten - fünf wegen des Frühstarts und fünf wegen der Kollision mit Timo Glock.

Pastor Maldonado ist bekannt als Heißsporn. Geduld ist nicht gerade die Stärke des Venezolaners. In Belgien startete der Williams-Pilot besonders schnell aus der Sommerpause. Leider war die Startampel noch nicht erloschen, als sein Auto die ersten Meter nach vorne schoss. Rennleiter Charlie Whiting erkannte den Frühstart mit bloßem Auge und schüttelte nur mit den Kopf, als Maldonado durch die Reihen der Konkurrenz schnellte.

Maldonado fährt Glock ins Heck

"Mir ist die Hand vom Kupplungshebel gerutscht", verteidigte sich der 27-Jährige anschließend und gab seinen Fehler zu. Maldonado konnte von dem unerlaubten Vorteil allerdings nicht profitieren. Von Startplatz sechs bog er zwar als Dritter in die erste Kurve ein, wurde allerdings am Heck noch von Sergio Perez' Sauber touchiert und um die eigene Achse gedreht.

Maldonado fiel ans Ende des Feldes zurück. Als die Trümmer beseitigt und das Rennen wieder freigegeben war, hatte es der Südamerikaner erneut sehr eilig. Beim Überholversuch gegen Timo Glock fuhr er dem Marussia ins Heck und drehte den Deutschen. Maldonado zog dabei allerdings selbst den Kürzeren. Mit zerstörter Frontpartie musste er das Rennen in Runde vier aufgeben.

Zweimal fünf Startplätze Strafe

Die beiden Zwischenfälle riefen die Rennleitung auf den Plan. Maldonado ist bereits Stammgast bei den FIA-Stewards. In Valencia gab es nachträglich eine 20-Sekunden-Strafe nach einer Kollision mit Hamilton. In Monte Carlo musste er nach einem Tête-à-tête mit Sergio Perez zehn Plätze weiter hinten starten.

In Monza erwartet den Wiederholungstäter das gleiche Schicksal. Die Kommissare entschieden, dass Maldonado für den Frühstart und die Kollision beim nächsten Rennen jeweils fünf Ränge nach hinten gestuft wird. Damit scheint die Punktepleite auch in Italien nur schwer zu beenden sein. Seit seinem Sieg in Barcelona gab es keinen einzigen WM-Punkt für Maldonado.

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