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Straßenreinigung für bessere Rennen

Foto: dpa

Williams-Mitbesitzer Patrick Head will die Spannung in der Formel 1 mit einer ungewöhnlichen Methode steigern. Vor jedem Rennen soll die Piste von Reifenabrieb gesäubert werden. Nicht alle sind begeistert.

10.11.2005

Wenn Patrick Head in seinen Erinnerungen kramt, fallen ihm zwei Rennen ein, die besonders spannend und turbulent verliefen: Der Große Preis von England 2003 und der Große Preis von Japan 2005. Bei der Frage, warum gerade diese Rennen so unterhaltsam waren, wurde der frühere Technik-Chef bei Williams schnell fündig: Es hatte jeweils am Samstag stark geregnet.

Das Wasser hatte nicht nur das Qualifikationstraining und damit die Startaufstellung durcheinander gewirbelt, es hatte auch den Gummiabrieb von der Strecke gewaschen. Auf der "grünen" Piste rutschten die Autos deutlich mehr als gewöhnlich, was zu allerlei Fahrfehlern und Unwägbarkeiten beim Reifenverschleiß sorgte. Ausgerechnet auf Strecken, auf denen traditionell kaum überholt werden kann, hagelte es Ausbremsmanöver.

FIA: Überlegenswerter Vorschlag

Dementsprechend befürwortet Head eine regelmäßige Straßenreinigung nach dem Qualifikationstraining, um zukünftig bei allen Rennnen die Spannung zu erhöhen. FIA-Chef-Kommissar Charlie Whiting hält den Vorschlag für bedenkenswert: "Das müsste man mal genau überlegen", sagt der oberste Regelwächter der Sportbehörde.

Doch mancher Teamchef hat bereits sein Veto angekündigt. Trotz besserer Überholchancen wehren sich auch einige Fahrer gegen die Kehrmaschinen. Sie wollen lieber eine Piste mit viel Abtrieb und hohem Grip, weil damit höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielt werden können.

Als der Streckenbetreiber in Monza während der letzten Testfahrten einmal den Kurs reinigen ließ, probte McLaren-Mann Juan Pablo Montoya prompt den Aufstand. Er brauche den Gummiabrieb als Hinweis für seine Ideallinie, ließ der Kolumbianer mitteilen.

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