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Streit mit Senna

Gelbe Karte für Vettel

Sebastian Vettel bekam nach dem ersten Freien Training Ärger mit den Sportkommissaren. Der Weltmeister war innerhalb von zwei Runden zwei Fahrern in die Quere gekommen. Dafür bekam er eine Verwarnung. Bei drei setzt es eine Strafe. Vettel ist der achte vorbelastete Fahrer.

Sebastian Vettel hatte gleich nach der ersten Trainingssitzung einen Termin bei der Rennleitung. Er traf sich dort mit Bruno Senna. Die beiden waren zuvor auf der Strecke aneinandergeraten. Vettel wollte Senna überholen und traf dabei den Williams an der Frontflügelendplatte.

Kollision mit Senna hätte böse enden können

Eine Runde zuvor gab es schon einen Zwischenfall. Der Red Bull-Pilot hatte eine der Schikanen abgekürzt und war dabei Nico Hülkenberg vor die Nase gefahren. Die vier Sportkommissare Gerd Ennser, Jose Abed, Roger Peart und Martin Donnelly gaben Vettel trotz dessen Entschuldigung für das doppelte Foul eine Verwarnung.

Die meisten im Fahrerlager fanden das überzogen und kleinlich. Fahrer-Kommissar Donnelly argumentierte wie folgt: Hätten sich Vettel und Senna mit den Rädern berührt, hätte es zu einem schweren Unfall kommen können.

Bereits mehrere Fahrer vorbelastet

Damit ist Vettel jetzt einer von acht Fahrern, die in dieser Saison bereits eine gelbe Karte kassiert haben. Auch Michael Schumacher, Pastor Maldonado, Charles Pic, Jean-Eric Vergne, Narain Karthikeyan und Nico Hülkenberg sind bereits ein Mal vorbelastet. Pedro de la Rosa hat als Einziger zwei Verwarnungen kassiert. Der Spanier muss aufpassen. Bei der dritten gelben Karte setzt es eine Strafe, sofern mindestens zwei der Vergehen auf der Rennstrecke stattgefunden haben.

Die dritte Verwarnung kann ein Fahrer auch aus anderen Gründen kassieren. Zum Beispiel, wenn er zu spät zum Fahrer-Briefing bei der FIA erscheint. Die Strafe hängt dann von der Schwere der einzelnen Vergehen ab. Sie kann von einer Strafversetzung in der Startaufstellung bis zu einer Sperre für ein ganzes Rennwochenende betragen.

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