Superlizenz

Gebühren steigen erneut

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Schon in der vergangenen Saison entbrannte ein Streit um die Kosten für die F1 Superlizenzen. Nun hob der Weltverband (FIA) die Gebühren für die exklusiven Führerscheine noch einmal an.

Die Formel 1-Stars müssen 2009 wieder tiefer in die Tasche greifen. Der Motorsportweltverband erhöhte erneut die Gebühren für die Superlizenzen, die zur Teilnahme an den Grand Prix-Rennen vorgeschrieben sind.

Zwar ist der Anstieg in Höhe der Inflation nicht so exorbitant wie noch vor der vergangenen Saison, trotzdem will sich die Fahrergewerkschaft (GDPA) nicht mit der Abgabenerhöhung abfinden. Wie die englischen Kollegen von autosport berichten, soll das Thema bei der nächsten GDPA-Sitzung angesprochen werden.

Absprache über gemeinsames Handeln
 
Die Gewerkschaft bat die Piloten, das Geld noch nicht zu überweisen und sich zunächst auf ein gemeinsames Handeln zu einigen. Erst Mitte der vergangenen Saison hatte es heftigen Widerstand gegen die Gebühren gegeben. Hinter vorgehaltener Hand sprachen einige Fahrer sogar von der Möglichkeit eines Streiks, um die Interessen durchzuboxen.

Bislang mussten die Piloten 10.000 Euro pro Jahr an Grundgebühr zahlen. 2009 steigt die Summe auf 10.400 Euro. Für jeden WM-Punkt werden weitere 2.100 Euro (früher: 2.000 Euro) fällig. Würde Weltmeister Hamilton in der kommenden Saison genauso viele Punkte wie 2008 sammeln, müsste er insgesamt 216.200 Euro und damit 10.000 Euro mehr berappen. Dazu käme noch ein Versicherungsbeitrag in Höhe von 2.720 Euro.

Die FIA begründet die hohen Gebühren mit den steigenen Ausgaben für die Sicherheit der Piloten an der Strecke. Ob Mosley sich in diesem Jahr auf Verhandlungen einlässt ist noch nicht klar.

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