Teams wollen Motorenkosten senken

Foto: BMW AG

Die Vereinigung der Formel-1-Teams (FOTA) hat sich laut Ferrari-Chef Luca di Montezemolo auf eine Reduzierung der Herstellungskosten für einen Formel-1-Motor um 15 Millionen Euro bis 2011 geeinigt.

"Wir haben einstimmig beschlossen, dass ein Motor im
Gegensatz zu den mehr als zwanzig Millionen, die es vorher waren, bis 2011 fünf Millionen Euro kosten wird", sagte di Montezemolo am Sonntag (9.11.) beim Ferrari-Weltfinale in Mugello. Noch Ende Oktober war es beinahe zu einer Zerreißprobe zwischen den Herstellern und dem Automobil-Weltverband FIA gekommen, da dieser die von den Herstellern abgelehnte Einführung eines Einheitsmotors propagiert.

"Es ist undenkbar, dass Hersteller wie Ferrari, Toyota, Mercedes, Honda, Renault und BMW ihre Markennamen auf einem Rennwagen mit dem Motor eines anderen Herstellers akzeptieren würden", bekräftige di Montezemolo noch einmal die in der FOTA einmütige Haltung. Ferrari selbst hatte vor zwei Wochen bereits schriftlich angekündigt, sein Engagement bei einer Einführung standardisierter Triebwerke infrage zu stellen.

Am vergangenen Mittwoch hatte der FIA-Weltrat in Paris entschieden, dass die Motoren in der Formel 1-Weltmeisterschaft bereits im kommenden Jahr drei statt wie bislang zwei Rennen halten müssen und damit auf Forderungen nach Einsparungen reagiert.

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