Hamilton & Rosberg - GP USA 2016 xpb
Sergio Perez - Force India - Formel 1 - Austin - GP USA - 22. Oktober 2016
Rosberg & Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Austin - GP USA - 22. Oktober 2016
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Austin - GP USA - 22. Oktober 2016
Rosberg & Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Austin - GP USA - 22. Oktober 2016 67 Bilder

Technik-Alpträume bei Hamilton

Ständige Angst vor Defekten

Lewis Hamilton hat den GP USA souverän gewonnen. Doch auf den 56 Runden in Austin fuhr die Angst vor Defekten ständig mit. Der Weltmeister gab nach dem Rennen zu, dass der Ausfall von Malaysia Spuren hinterlassen hatte.

Lewis Hamilton hat seine Aufgabe in Austin souverän erfüllt. Nach einem perfekten Wochenende konnte er den Rückstand in der WM-Wertung etwas reduzieren. Doch weil Nico Rosberg auf Rang 2 ins Ziel kam, beträgt der Abstand der beiden Silberpfeil-Piloten immer noch komfortable 26 Punkte. Bei einem Sieg in Mexiko und einem Ausfall Hamilton könnte der Deutsche in Mexiko theoretisch schon Weltmeister werden.

„Ich kenne die Rechenspiele natürlich. Ich werde ja von allen darauf angesprochen“, erklärte Rosberg nach dem Texas-Grand-Prix. „Es ist natürlich toll, dass ich am Ende des Jahres mittendrin bin im Kampf um den Titel. Aber meine Herangehensweise ändert sich dadurch nicht. Ich versuche die ganze Sache einfach zu halten. Ich versuche das nächste Rennen zu gewinnen und mich nur auf den Sieg zu konzentrieren.“

Hamilton kann Rosberg-Schicksal nicht beeinflussen

Darauf dass sein Teamkollege aufgeben wird, kann Rosberg nicht hoffen. Allerdings benötigt Hamilton im Endspurt noch etwas Glück. Der Weltmeister spekuliert darauf, dass die Technik auch bei seinem Stallrivalen mal streikt: „Die Zuverlässigkeit kann über eine ganze Saison normalerweise nicht bei 100 Prozent liegen. Wird das bei Nico der Fall sein? Das wird sich zeigen. Ich kann mich aber nicht darauf verlassen.“

Hamilton wäre aber schon zufrieden, wenn er nicht wieder vom Technikpech eingeholt wird. „Ich kann mich nur auf mich konzentrieren und hoffen, dass die Zuverlässigkeit bei mir passt. Das wäre schon mal eine Erleichterung. Was hinter mir passiert, kann ich nicht kontrollieren. Ich werde weiter kämpfen“, versprach der Weltmeister.

Hamilton mit Angstzuständen im Cockpit

Im Austin-Rennen lief der Mercedes mit der Startnummer 44 wie ein Uhrwerk. Trotzdem fuhr bei Hamilton die Sorge immer mit. „Das war der längste Nachmittag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe nur gehofft, dass ich es bis ins Ziel schaffe. Man fühlt jede Vibration im Auto. Man achtet auf das Getriebe. Ich habe versucht weniger zu schalten und schonender zu fahren. Ich habe auch die Motorbelastung heruntergefahren. Ich habe alles getan, um das Auto nach Hause zu tragen“, gab der Pilot anschließend zu.

„Ich habe jede einzelne Runde daran gedacht, dass etwas kaputt gehen könnte. Ich hatte jedes Mal panische Angst, wenn ich auf die lange Gerade eingebogen bin. Der Motor hört sich wunderbar an. Aber er hat sich auch in Malaysia wundervoll angehört. Und dann war plötzlich die Leistung weg. Der Vorfall hat mich hart getroffen. Als ich über die Linie gefahren bin, habe ich mich beim Auto bedankt und das Cockpit gestreichelt.“

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