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Formel 1-Technik GP Australien

Die Technik-Updates der Top-Teams

Fast alle Formel 1-Top-Teams reisten mit kleinen Technikupdates zum zweiten Saisonrennen nach Australien. Die einzige Ausnahme: Red Bull Racing, fährt mit dem gleichen Technikstand wie beim Saisonauftakt in Bahrain. Wer vorne liegt, muss auch nicht aufholen.

Die Saison ist in Australien gerade mal zwei Rennen alt. Durch das hohe Entwicklungstempo haben einige Teams aber schon die ersten Updates am Start. Von den vier WM-Favoriten vertraut nur Red Bull auf die gleiche Technik, mit der man schon in Bahrain das schnellste Auto auf der Strecke war.

Mercedes GP: Neuer Frontflügel und Mechanik

Bei Mercedes GP wurden der Frontflügel sowie die Aufhängungsgeometrie modifiziert. Die Gründe für diese ersten Retuschen der Saison 2010 sind klar: In Bahrain kämpften die Silberpfeile mit zu hohen Reifentemperaturen und notorischem Untersteuern.

Nach Ansicht der Piloten hat das Technik-Update auch eine geringfügige Verbesserung gebracht, allerdings scheint dem Mercedes-GP-Rennwagen die Strecke in Melbourne von der Charakteristik her deutlich besser zu liegen als der permanente Rundkurs in Sakhir.

Ferrari: Verbesserung im Hundertstel-Bereich

Ferrari warf trotz des Doppelsieges in Bahrain einen neuen Frontflügel in die Qualifikations-Schacht von Australien. Pilot Fernando Alonso beziffert den Vorteil jedoch auf nur wenige Hundertstelsekunden. Immerhin war der Spanier der einzige Pilot im F1-Feld, der den Speed der Red Bull im Zeittraining halbwegs mitgehen konnte.

Renault: Frontflügel-Facelift

Auch das Renault-Team hat für Australien aufgerüstet, schließlich befindet man sich in einem harten Mittelfeld-Clinch mit Force India und Williams. Die Frontflügelendplatten bekamen eine neue Kontur verpasst, der Heckflügel erhielt eine modifiziertes unteres Element.

McLaren: FIA verlangt Änderungen

Bei McLaren-Mercedes spielten Performance-Gründe für die ersten Modifikationen der Saison keine Rolle: Der in Bahrain verwendete Diffusor und der Frontflügel entsprachen nicht zu 100 Prozent den technischen Regeln und mussten daher auf Geheiß der FIA modifziert werden.

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