Technik-Updates GP Österreich 2014

Ferrari experimentiert weiter im Heck

Ferrari - Technik - GP Österreich 2014 Foto: xpb 45 Bilder

Das Comeback des GP Österreich war auch für Technik-Fans ein Leckerbissen. Die Formel 1-Teams hatten für das Alpen-Rennen viele neue Teile im Gepäck. Vor allem Ferrari, Toro Rosso, Force India und McLaren zeigten interessante Updates.

In dieser Saison kommen Technik-Freunde voll auf ihre Kosten. Wer gedacht hätte, dass die Teams alle Energie in die Antriebs- und Kühltechnik stecken, der sah sich in den ersten 8 Rennen getäuscht. Die Aerodynamiker blieben nicht arbeits- und tatenlos. Ständig lassen sich neue Flügelchen an den Autos erkennen.

Auch der Grand Prix von Österreich machte da keine Ausnahme - ganz im Gegenteil. Nachdem verständlicherweise beim Übersee-Rennen in Kanada etwas weniger Neuteile im Gepäck befanden, wurde den Fans in Spielberg ein wahres Update-Feuerwerk geboten. Einige Teams bauten das halbe Auto um.

Toro Rosso mit Österreich-Updates nach vorne

So machte zum Beispiel Toro Rosso einen großen Schritt nach vorne, der sich allerdings durch die Bremsprobleme im Rennen nicht mit Punkten belohnt wurde. Daniil Kvyat hätte im Qualifying locker auf Platz 6 fahren können, wenn Lewis Hamilton sich nicht vor ihm gedreht hätte. Diese Pace-Verbesserung kam nicht über Nacht. Seit Monaco wird der STR9 kontinuierlich weiterentwickelt.

In Österreich brachte die Techniker-Truppe um James Key einen neuen Heckflügel, einen neuen Frontflügel, eine neue Motorhaube, einen neuen Unterboden und neue Leitbleche unter der Nase. Zuletzt waren schon Aufhängungsteile und Bremsverkleidungen angepasst worden. Das Ergebnis macht sich jetzt auf der Uhr bemerkbar. In Silverstone und Hockenheim soll sogar noch einmal nachgelegt werden.

Ferrari noch im Experimentierstadium

Bei Ferrari wird auch viel gearbeitet, so richtig voran geht es allerdings nicht. In Österreich experimentierten die Italiener wieder einmal viel im Heckbereich. Im Training wurden verschiedene Motorhauben mit unterschiedlichen Kühlgeraden getestet. Dazu gab es neue Seitenleitbleche und wie bei Toro Rosso neue "Turning Vanes" unter der Nase.

Was sich an den Autos sonst noch so getan hat, zeigen wir Ihnen in unserer großen Highlight-Galerie mit den wichtigsten Technik-Updates.

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