Ferrari - F1-Technik - Upgrades - GP Belgien / GP Italien 2017 ams
Ferrari - F1-Technik - Upgrades - GP Belgien / GP Italien 2017
Ferrari - F1-Technik - Upgrades - GP Belgien / GP Italien 2017
Ferrari - F1-Technik - Upgrades - GP Belgien / GP Italien 2017
Ferrari - F1-Technik - Upgrades - GP Belgien / GP Italien 2017 36 Bilder

Technik-Upgrades GP Italien 2017

Festtage für Technik-Fans

Die Teams haben sich mit vielen neuen Teilen aus der Sommerpause zurückgemeldet. Für die Highspeed-Strecken in Spa und Monza mussten vor allem die Flügel verkleinert werden. Wir zeigen die Vorher-Nachher-Bilder.

Auf diese beiden Rennen warten Technik-Freunde das ganze Jahr: Spa und Monza sind die extremsten Strecken im Kalender. Hier zählt nur Top-Speed und ein geringer Luftwiderstand. Wer auf den langen Geraden nicht zur leichten Beute werden will, muss neue Flügel an sein Auto schrauben. Die speziellen Low-Downforce-Pakete unterscheiden sich stark von der normalen Konfiguration. Die Ingenieure betreiben Jahr für Jahr einen riesigen Aufwand.

Neue Autos ohne Erfahrungswerte

Diese Saison war die Aufgabe für die Techniker ungleich schwieriger als sonst. Die neuen, breiteren Autos der 2017er Generation produzieren über ihre höhere Gesamtfläche und den größeren Diffusor sowieso schon mehr Abtrieb als früher. Dazu kommen noch die breiteren Reifen. „Theoretisch haben wir damit genug Grip, um in Monza ganz ohne Heckflügel zu fahren“, verrät Force India-Technikchef Andy Green. „Wir brauchen den Flügel nur, um über den zusätzlichen Abtrieb Temperatur in die Hinterreifen zu bekommen.“

Ohne Erfahrungswerte wusste kein Team so genau, welcher Kompromiss aus Abtrieb und geringem Luftwiderstand am Ende die besten Rundenzeiten bringt. So sah man in Spa und in Monza in den Freien Trainings viele Experimente. Vor den Garagen standen die Frontflügel gleich in mehreren unterschiedlichen Konfigurationen. Die Piloten mussten ständig hin und her wechseln, um die Spezifikationen zu vergleichen.

Red Bull geht den extremsten Weg

Die flachsten Flügel hatte mal wieder Red Bull im Gepäck. Beim Blick auf das Auto der Konkurrenz sprach Mercedes-Teamchef Toto Wolff flapsig von einem „Messer“, das hinten angebaut wurde. Red Bull-Berater Helmut Marko bezeichnete den Mini-Flügel lapidar als „Flap“.

Auch bei den anderen Teams lohnte sich ein genauer Blick. Das Feld konnte in puncto Heckflügel-Philosophie in zwei Klassen eingeteilt werden: Die meisten Ingenieure setzten auf ein löffelförmig durchgebogenes Hauptplatt, nur bei Ferrari und Force India war das untere Element in einer geraden Linie geformt.

Neben den speziellen Paketen für wenig Abtrieb gab es auch ganz reguläre Upgrades. Sauber komplettierte seinen in Ungarn begonnenen Großumbau mit einem neuen Diffusor und einer modifizierten Motorhaube. Was die Teams sonst noch an Neuheiten auspackten, zeigen wir Ihnen im Vorher-Nachher-Vergleich in der Galerie.

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