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Technik-Upgrades GP Monaco 2018

Mehr Abtrieb für den Straßenkampf

HaasF1 - Technik - GP Monaco 2018 Foto: ams 24 Bilder

Der Klassiker in Monaco verlangt nicht nur den Fahrern alles ab. Auch die Techniker sind im Fürstentum besonders gefordert. Dabei ist die Aufgabenstellung für die Ingenieure einfach: Mehr Abtrieb gleich schnellere Rundenzeiten.

31.05.2018 Tobias Grüner

Monaco ist von der Streckencharakteristik einzigartig. Der Stadtkurs ist nicht nur die kürzeste Strecke im Kalender sondern auch die langsamste – sowohl von der Durchschnittsgeschwindigkeit als auch was die Top-Speeds angeht. Motorleistung und Luftwiderstand spielen nur eine untergeordnete Rolle. Die einzige Währung, die hier zählt, heißt Abtrieb.

Im Vorjahr konnte man fast an allen Autos neue T-Flügel erkennen, die oben aus der Finne an der Motorhaube wucherten. Doch die Airbox-Segel wurden aus ästhetischen Gründen in der Winterpause verboten. Damit mussten sich die Techniker neue Wege finden, mehr Anpressdruck im Heck zu generieren, um Traktion und Kurvenstabilität zu verbessern.

Zusatzflügel im Heckbereich

Red Bull - Technik - GP Monaco 2018 Foto: ams
Bei Red Bull gab es ein neues Winglet an der Heckflügel-Stütze.

Force India wählte eine einfache und wenig kreative Lösung. Die T-Flügel, die früher oben an der Motorhaube montiert waren, wurden nun einfach am unteren Ende angeschraubt. Und zwar gleich vier an der Zahl. Normalerweise befindet sich am rosa Rennauto hier nur eine einzelne Finne.

Auch Red Bull wurde in diesem Bereich aktiv. Das Design-Team um Adrian Newey fügte an die Heckflügelstütze ein kleines zusätzliches Winglet an. Der Flügel ähnelte einem Monkey-Seat, die ja bekanntlich dieses Jahr verboten sind. Das Bauteil durfte nicht so weit herausragen wie früher.

Ferrari baut Rückspiegel um

Die größten Schlagzeilen schrieb am Wochenende aber ein Upgrade, von dem man vorher schon wusste, dass es kommen würde. Ferrari musste auf Anordnung der FIA seine Rückspiegel umbauen. Eine kleine zusätzliche Finne im oberen Bereich war den Schiedsrichtern in Barcelona unangenehm aufgefallen. Sie wurde kurzerhand entfernt. Die Spiegel blieben aber weiterhin am Halo montiert.

In der Galerie zeigen wir Ihnen die einzelnen Upgrades noch einmal im Detail.

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