Timo Glock

Monaco war nur ein Ausrutscher

Timo Glock Foto: Wolfgang Wilhelm 64 Bilder

Binnen eines Monats fuhr Toyota mit dem Fahrstuhl von der ersten in die letzte Startreihe nach unten. Dank einer ungewöhnlichen Taktik konnte Timo Glock den Schaden im Monaco-Rennen noch in Grenzen halten.

700,8 Kilogramm - so schwer wie der Toyota von Timo Glock in Monaco war in dieser Saison noch kein Auto am Start eines Formel 1-Rennens. "Ich habe das wie immer mit meinen Ingenieuren diskutiert und wir haben entschieden, dass ein langer erster Stint die beste Chance sei, einige Positionen gutzumachen", erklärt der Deutsche die ungewöhnliche Taktik. Erst im 57. von insgesamt 78 Umläufen musste Glock zum Nachtanken. Es sollte sein einziger Stopp bleiben.

Aufholjagd bleibt ohne Belohnung

Dabei ging der Kölner lieber aus der Boxengasse als vom letzten Startplatz ins Rennen - nach Australien und Shanghai schon das dritte Mal in dieser Saison. "Nach dem Qualifying war klar, dass wir noch Probleme mit dem Auto haben. Also haben wir es aus dem Parc Fermé geholt und am Setup und der Federung Änderungen vorgenommen. Wir hatten ja nichts zu verlieren."
 
Am Ende reichte es immerhin noch zu einem zehnten Platz. Aber auch die tapferere Aufholjagd ohne Aussicht auf Belohnung konnte Glock nicht glücklich stimmen: "Ich bin nie glücklich mit einem zehnten Platz. Aber so wie sich das Auto angefühlt hat und wie das Qualifying gelaufen ist, war das die beste Platzierung, die wir erreichen konnten." Zufrieden war Glock vor allem mit den Rundenzeiten am Ende des Rennens: "Mit den weicheren Reifen lief es gar nicht schlecht. Das hat mir dabei geholfen, noch in die Top Ten zu kommen."

"Müssen verstehen, was passiert ist"

Die genauen Gründe für die Pleite konnte Glock aber auch zwei Tage nach dem verkorksten Rennwochenende am Mittelmeer nicht mitteilen. "Das Team ist immer noch bei der Analyse, weil es keinen offensichtlichen Grund für die Leistung im Qualifying gibt. Wir hatten eigentlich gedacht, dass wir relativ konkurrenzfähig sein würden. Deshalb war es auch eine ziemliche Überraschung, als wir schon im Training merkten, dass es ein hartes Wochenende wird."

Der Blick in die Zukunft fällt da schon positiver aus. In der Türkei will der Kämpfer wieder zurückschlagen: "Ich bin zuversichtlich, dass Monaco nur ein Ausrutscher war. In den Rennen davor waren wir ziemlich gut dabei, deshalb wissen wir, dass Auto eigentlich schnell ist." Monaco ist ein einzigartiger Kurs, weshalb Glockt hofft, dass sich die Probleme in Istanbul nicht wiederholen. "Wir müssen aber auf jeden Fall verstehen, was passiert ist, um das Auto für die nächsten Rennen zu verbessern."

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