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Virgin MVR02 Test 2011
Virgin MVR-02
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Timo Glock spricht Klartext

Glock: "Wir sind einfach viel zu langsam“

Timo Glock sieht auch in Malaysia keinen Hoffnungsschimmer für sein Team Marussia Virgin. Weil es keine neuen Teile gibt, wird sich seiner Meinung auch nichts ändern. Erst beim GP Türkei erwartet er mit einem neuen Technikpaket Verbesserungen.

Timo Glock hat es zur Zeit nicht leicht. Vor dem Saisonstart waren die Hoffnungen noch groß, in diesem Jahr endlich weiter vorne mitzumischen. Doch diese Hoffnungen wurden beim Saisonauftakt in Melbourne jäh zerstört.

Glock ist frustriert

Im Qualifying zitterten einige sogar darum, ob Glock überhaupt die 107-Prozent-Hürde schaffen kann. "Das sah knapp aus, aber wir hatten doch noch ein wenig Spielraum", beschwichtigt der Deutsche.

Sonst gibt es momentan aber nicht viel schönzureden. Glock spricht Klartext: "Wir sind viel zu langsam." Das kann schon mal an die Nerven gehen. "Klar bin ich frustriert", gibt er gegenüber auto-motor-und-sport.de offen zu. "Wir haben keinen Schritt nach vorne gemacht, obwohl wir uns das erhofft haben."

Im Kampf der Neulinge bietet sich wenigstens der Trost, dass Lotus nicht Welten entfernt ist. Nach den Testfahrten hatten viele erwartet, Lotus habe einen Sprung nach vorn gemacht. Das hat sich aber nicht bewahrheitet. "Sie waren zwischenzeitlich nur eine halbe Sekunden schneller", sagt Glock. "Man muss abwarten. Die schnellen Kurven könnten uns hier ein wenig helfen."

Technik-Paket für GP Türkei geplant

Zumindest Glock selbst ist nicht mehr beeinträchtigt. Von seiner Blinddarm-Operation hat er sich vollkommen erholt. Das hofft er nun auch für das Auto. Während des gesamten Rennwochenendes in Australien fehlte dem Virgin Abtrieb. Neuerungen am Auto sollen Abhilfe schaffen. Bis zum Grand Prix der Türkei soll der Virgin generalüberholt werden. "Jetzt ist Nick Wirth gefragt", meint Glock. "Wie viel wir bis in der Türkei aufholen können, ist die Frage. Zu den großen Veränderungen am Auto gehört unter anderem ein neues Auspuffkonzept."

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