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Toro Rosso-Absage an Wehrlein

„Er steht nicht auf unserer Liste“

Singapore Grand Prix Qualifying Foto: sutton-images.com 36 Bilder

Pascal Wehrlein sucht nach einem Cockpit für die kommende Saison. Im Fahrerlager wurde zuletzt spekuliert, dass ein Wechsel zu Toro Rosso möglich wäre. Doch daraus wird wohl nichts.

07.10.2017 Tobias Grüner 4 Kommentare

Für Pascal Wehrlein könnten es die vorerst letzten fünf Formel 1-Rennen werden. Der Mercedes-Junior droht für die kommende Saison durchs Raster zu fallen. Noch immer hat der Worndorfer keinen Vertrag für 2018 unterschrieben. Und die Optionen wurden in den letzten Wochen immer weniger. Offene Cockpits gibt es neben Sauber nur noch bei Williams und Toro Rosso.

Zu letzterem Team geisterten seit Malaysia viele Gerüchte durchs Fahrerlager. Die Geschichte klingt auf den ersten Blick gar nicht so unlogisch. Tatsächlich hat das B-Team von Red Bull mit Pierre Gasly nur einen sicheren Kandidaten für 2018. Andere Piloten aus dem Nachwuchskader drängen sich momentan nicht auf.

Doch sollte Red Bull tatsächlich einem Mercedes-Junior einen Platz geben? Die Vorstellung war offenbar zu schön um wahr zu sein: „Wehrlein steht nicht auf unserer Liste“, erklärte Red Bull-Berater Helmut Marko in Japan auf Nachfrage. Wer stattdessen auf der Liste steht, wollte der Grazer nicht verraten. „Vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung“, schmunzelte der „Doktor“.

Norris fährt nicht für Toro Rosso

Eine Variante, die im Fahrerlager-Funk ebenfalls vermeldet wurde, hieß Lando Norris. Auch hier kann man eins und eins zusammenzählen: Im Zuge des Motorentauschs von Honda und Renault hätte McLaren seinen Youngster in das Paket einbauen können. Der Brite steht kurz vor dem Gewinn der Formel 3 Europameisterschaft und gilt als eines der Top-Talente weltweit. Er könnte bei Toro Rosso ohne Druck Erfahrung sammeln.

Doch auch diese Lösung ergibt nur in der Theorie Sinn. McLaren-Teamchef Eric Bouillier winkte ab: „Die Formel 1 kommt noch ein Jahr zu früh für Lando.“ Stattdessen soll sich das Supertalent 2018 in einer der Nachwuchsserien beweisen. Firmenchef Zak Brown hatte bereits am Rande des GP Italien erklärt, dass man ein Formel 2-Programm für den Nachwuchsmann in Planung habe.

Ericsson mit Gewichtsnachteil

Wer also den zweiten Platz bei Toro Rosso einnimmt ist genauso offen, wie die Zukunft von Pascal Wehrlein. Aus dem Sauber-Umfeld hören wir, dass Marcus Ericsson momentan die besseren Chancen für eine Vertragsverlängerung haben soll. In Malaysia überraschte der Schwede mit dem Hinweis, dass er stets 10 Kilogramm schwerer unterwegs sei als sein Teamkollege.

Der Grund dafür liegt im Gewicht des Autos. Der C36 ist mit Wehrlein fast genau am erlaubten Limit. Normalerweise versuchen die Ingenieure die Rennwagen aber etwas leichter zu bauen, um einen Ausgleich für schwerere Fahrer zu haben und am besten noch Zusatzballast zur Balance-Verschiebung einzubauen.

So schlägt der Gewichtsnachteil des 1,80 Meter großen Schweden voll durch. Ericsson verliert alleine dadurch automatisch gut zwei Zehntel pro Runde. Die Qualifying-Bilanz, in der Wehrlein mit 9:5 klar führt, könnte intern also ganz anders bewertet werden. Der zweite Platz bei Sauber ist mit Ferrari-Junior Charles Leclerc schon so gut wie fix.

Williams-Chance dank Motoren-Rabatt?

Wenn auch der Sauber-Platz verloren geht, bleibt als letzte Chance für Wehrlein nur noch Williams. Dort stehen die Kandidaten allerdings bereits Schlange. Felipe Massa hofft auf eine Verlängerung. Robert Kubica und Paul di Resta dürfen in Budapest in den kommenden Wochen ein paar Proberunden in einem 2014er Auto drehen. Auch Jolyon Palmer und Marcus Ericsson machen sich noch Hoffnungen.

Ein Argument für Wehrlein könnte die Verbindung zu Mercedes sein. Toto Wolff könnte dem Team einen Preisnachlass bei den Motoren gewähren, wie ihn auch Force India im Fall Esteban Ocon erhalten hat. Der Rabatt für die Antriebseinheiten soll bei 3 Millionen Euro liegen. Bei der angespannten Finanzlage des Traditionsteams könnte das am Ende den Ausschlag geben.

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