Toro Rosso dreht "Speed II"

Foto: GEPA 12 Bilder

Red Bull Racing und die Scuderia Toro Rosso drehen einen PR-Film für die kommende Saison. Auch wenn es keine offizielle Bestätigung des Teams gibt: Einer der Hauptdarsteller heißt erneut Scott Speed.

Die Dreharbeiten zu der aufwendigen Film-Produktion haben bereits in der zweiten Januar-Woche begonnen. Die Red Bull-PR-Abteilung nennt das Werk, das Mitte März im Rahmen des GP Australien (18.3.) an ausgewählte TV-Sender verteilt werden soll einen "Stimmungs-Film". Offizielle Begründung: "Unsere Konkurrenten haben miese Stimmung, wenn sie erfahren, welches Budget wir zur Verfügung haben."

Das laut Red Bull-Einschätzung "epische Werk" wird in Tschechien und im bulgarischen Sofia gedreht. Von der Handlung will man allzu viel verraten, nur, dass es um das Aufeinandertreffen zweier Gentlemen (David Coulthard und Mark Webber) und zwei furchterregenden Gladiatoren (die Fahrer der Scuderia Toro Rosso) geht.

Scott Speed: Überzeugend als junger Rowdie

Auffällig: Neben Vitantonio Liuzzi steht als Gladiator im Toro Rosso-Anzug auch Vorjahres-Stammfahrer Scott Speed vor der Kamera. Dass der Amerikaner einen jungen Rowdie äußerst überzeugend darstellen kann, hat er in der Formel 1-Saison 2006 hinreichend bewiesen, nichtsdestotrotz ist bisher lediglich Liuzzi als Fahrer bestätigt.

Bei Toro Rosso mag man nicht leugnen, dass die Dreharbeiten mit Speed ein starkes Indiz für die Weiterverpflichtung des US-Boys sind, doch Teamsprecherin Fabian Valenti nicht müde zu betonen, dass die Entscheidung des Managements in der Fahrerfrage noch aussteht.

Gerhard Berger: "Zu wenig Engagement"

Teammitbesitzer Gerhard Berger sieht die Sache so: "Unterm Strich hat uns Tonio in den vergangenen Wochen überzeugt, dass er zu seinem Talent auch das notwendige Engagement mitbringt. Scott hat uns diese Überzeugung noch nicht geliefert", sagt der Österreicher gegenüber "Motorsport aktuell".

Gleichwohl gesteht auch Berger, dass Speed in der Pole Position für das zweite Cockpit steht. Mancher Beobachter hält die hinausgeschobene Entscheidung für eine erzieherische Maßnahme, die Speed den Ernst der Lage vor Augen führen soll.

Entscheidung wahrscheinlich bis Ende Februar

Berger droht, dass er die Entscheidung notfalls bis zum ersten GP-Wochenende in Australien hinauszögern könnte, wahrscheinlicher ist aber, dass Speed beim letzten Test in der ersten März-Woche in Bahrain mit dem neuen Toro Rosso STR2 ausrückt.

Wie auch immer die Starbesetzung am Ende lautet, die PR-Abteilung von Red Bull hält sich jetzt schon für Oscar-verdächtig. Eine Dankesrede hat die Mannschaft von Thomas Hofmann bereits vorbereitet: "Danke, danke. Danke für diesen Preis. Wir möchten unseren Eltern danken, unserem Agenten, der all dies erst möglich gemacht hat, dem Regisseur, den Produzenten für ihr Geld, den anderen Darstellern - es war so großartig mit ihnen zu arbeiten - and schließlich allen, die für uns abgestimmt haben ..." Na, da sind wir von Red Bull aber Orignielleres gewohnt.

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