Brendon Hartley - Toro Rosso - GP Japan 2018 - Suzuka - Qualifying xpb
Nico Hülkenberg - Renault - GP Japan - Suzuka - Formel 1 - Samstag - 6.10.2018
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Nico Hülkenberg - Renault - GP Japan - Suzuka - Formel 1 - Samstag - 6.10.2018 54 Bilder

Mit Honda-Power in die Top 10

Toro Rosso dankt Honda

ToroRosso feiert sein bestes Trainingsergebnis in diesem Jahr. Brendon Hartley und Pierre Gasly starten in den Top Ten. Und einen großen Anteil hat der Honda-Motor, der 40 PS mehr bringen soll. Gasly hielt sogar Platz 5 für möglich.

Das war eine Kampfansage an das Mittelfeld. Und eine Bestätigung für Red Bull, mit Honda auf den richtigen Motorenpartner gesetzt zu haben. Red Bulls Juniorteam feierte. Die Startplätze 6 und 7 für Brendon Hartley und Pierre Gasly bedeuten das beste Trainingsergebnis für Toro Rosso in dieser Saison. Beide Fahrer wussten, bei wem sie sich bedanken mussten. „Da geht ein großes Dankeschön an Honda. Ohne den neue Motor wären wir heute nicht in die Top Ten gefahren“, gab Brendon Hartley zu. Pierre Gasly sprach von einem „großen Fortschritt“.

Wie groß, das wollten die Toro Rosso-Piloten nicht sagen. „Ich kenne keine Zahlen, und ich kann nicht sagen, ob die halbe Sekunde stimmt, die uns der neue Motor bringen soll. Aber es fühlt sich viel besser an. In Bezug auf die Leistung und die Fahrbarkeit des Motor“, berichtete Hartley. Kollege Gasly machte eine kleine Einschränkung. Der Franzose bezahlte für einen unrunden Trainingsablauf. Im zweiten Training stand er 75 Minuten mit einem Benzindruckproblem. Im dritten kehrte das Problem zurück, das die Honda-Techniker schon in Sotschi beschäftigt hatte. Schwingungen im Getriebe beim Hochschalten. „Wir mussten bei mir etwas Leistung zurücknehmen. Das hat vielleicht zwei Zehntel gekostet. Platz 5 wäre heute möglich gewesen.“

Lebenszeichen von Hartley

Gasly freute sich trotzdem für das Team. „Es für uns und für Honda der perfekte Ort. Ein solches Ergebnis beim Heimspiel in Suzuka, das war das Tüpfelchen auf dem i.“ Der 6. Startplatz von Hartley noch vor seinem Stallrivalen ist ein Ausrufezeichen wert. Der lange Neuseeländer sendet damit ein Lebenszeichen, so als wollte er im Kampf um das zweite ToroRosso-Cockpit sagen: Schaut her, ich bin auch noch da. „Es war eine große Genugtuung. Ich weiß, dass ich besser bin als meine Resultate. Immer wieder kam etwas dazwischen, oft war es nur ein Zehntel, das gefehlt hat. Heute hat endlich mal alles geklappt. Dass es auf einer Fahrerstrecke wie Suzuka passiert ist, macht mich umso stolzer.“

Der Dank der Fahrer ging auch an das Team. Toro Rosso bewies beim Timing der Qualifikationsrunden, speziell im Q3, ein gutes Händchen. Das Abschlusstraining wurde immer wieder von kleinen und großen Regenschauern unterbrochen. „Als ich auf meiner Aufwärmrunde war, hat mir mein Ingenieur erzählt, dass sich ein Force India gerade verbessert hat. Die Strecke sei gut. Da hatte ich schon mal Vertrauen im ersten Sektor. Trotzdem musste man wachsam bleiben. Auf der ganzen Strecke gab es ein paar feuchte Stellen, die Randsteine waren die ganze Zeit nass. Ich glaube, heute haben sich alle ein bisschen Luft gelassen.“

Das Trainingsergebnis ist erst der halbe Schritt. Auch für Honda. Im Qualifikation-Modus bringt der Spec 3-Motor 40 PS mehr. Man müsse jetzt mal abwarten, wie weit Honda im Rennen die Power aufdreht und man dann im Vergleich zur Konkurrenz dasteht, gibt sich Gasly vorsichtig. Ganz anders sein Teamkollege. „Es gibt keinen Grund, warum wir im Rennen nicht auch in die Top Ten fahren können. Wir müssen nur die Startrunde überstehen. Da habe ich in diesem Jahr schon einige schlechte Erfahrungen gemacht“, gibt sich Hartley kämpferisch. Gasly weiß auch schon die Taktik. „Wir gehen am Start an Grosjean vorbei und halten dann unsere Plätze. Dier Ferrari können wir nicht aufhalten. Die fahren ein anderes Rennen.“

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Lewis Hamilton fliegt seinem fünften WM-Titel entgegen.

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