Toro Rosso mit Renault-Motoren

Foto: Daniel Reinhard 63 Bilder

Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat laut der britischen "Autosport" bestätigt, dass eines seiner zwei Teams in der kommenden Saison mit Renault-Motoren an den Start geht.

Schon vor einer Woche bestätigte der Österreicher, dass Red Bull Racing 2007 defintiv weiter mit Ferrari-Achtzylindern ausrückt. Offen war der Vertrag für die B-Mannschaft Toro Rosso, wo man sich von Cosworth verabschieden will.

Auch wenn die offizielle Bestätigung noch aussteht: Die Würfel sind gefallen. "Wir werden 2007 zwei Autos mit Ferrarimotoren und zwei mit Renaultmotoren haben", sagte Mateschitz gegenüber "Autosport". Da der Red Bull-Vertrag mit Ferrari kugelsicher ist, wird Toro Rosso das Team sein, das die Renault-Motoren erhält. "Wir sind uns nahezu einig", sagte Mitbesitzer Gerhard Berger schon am Monza-Wochenende.

Ärger über Todt

Zwar bot Ferrari den roten Bullen eine Doppellösung an, aber Berger und Mateschitz waren verärgert über die Unnachgiebigkeit von Jean Todt, der auf die Vertragserfüllung mit Red Bull Racing bestand. Letztendlich entschied aber der Preis über den Motorenpartner. Cosworth war mit 14 Millionen Dollar der teuerste Anbieter, das Renault-Paket lag unter dem von Ferrari. Was die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Aggregateangeht, macht sich Berger keine Gedanken: "Die sind alle nahezu auf dem gleichen Niveau."

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