Toro Rosso-Neuling

Buemi ist Vettel dankbar

Sebastien Bourdais Foto: Red Bull 44 Bilder

Toro Rosso Neuzugang-Sebastien Buemi fühlt sich wohl in den Fußstapfen von Sebastian Vettel. Der Schweizer ist seinem Vorgänger sogar dankbar für die geleistete Arbeit.

Sebastian Vettels Erfolgsgeschichte im Vorjahr ist beispiellos: Mit dem völlig unterlegenen Toro Rosso fuhr er die erste Pole Position ein, gewann seinen ersten Grand Prix , bügelte den Teamkollegen und half mit stetigen Punkterplatzierungen sogar dabei, den großen Bruder Red Bull im Konstrukteurspokal zu schlagen.

Als Sebastien Buemi im Dezember als Nachfolger präsentiert wurde war klar, dass der junge Schweizer in große Fußstapfen tritt. Buemi lässt sich davon allerdings nicht verrückt machen: "Natürlich ist etwas mehr Druck da, aber er hat das Team auch nach vorne gebracht, also bin ich ihm in erster Linie dankbar", sagte der 20-Jährige gegenüber formula1.com.

Erster Test fiel ins Wasser

In der ersten verregneten Testwoche von Portimao konnte der Toro Rosso-Pilot die schnellsten Zeiten im Feld fahren, was aber vor allem daran lag, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz noch mit dem effizienteren Vorjahresauto unterwegs war. Bis der 2009er Bolide einsatzbereit ist, dauert es noch. Zuerst wird Red Bull mit dem neuen Material versorgt.

"Momentan können wir leider nur die Reifen testen", klagt Buemi. "Wegen den schlechten Wetterbedingungen haben einige in den anderen Teams lange Gesichter gehabt. Aber ich konnte immerhin gute Erfahrung im Regen sammeln", so das versöhnliche Fazit der ersten Arbeitswoche als Stammfahrer.

Frage des Teamkollegen immer noch offen

Über seinen Teamkollegen konnte das Red Bull-Eigengewächs noch keine Aussage machen. Nur eins ist klar: Die Deadline für die Bekanntgabe läuft am Donnerstag vor dem Saisonauftakt in Melbourne ab. Die aussichtsreichsten Kandidaten sind weiterhin Sebastien Bourdais und Takuma Sato. Welcher der beiden es wird, sei Buemi aber egal: "Mein Ziel ist es, den Teamkollegen zu schlagen. Wer auch immer es sein wird."

Natürlich wäre er am Ende des Jahres auch gerne in einer ähnlichen Position wie Vettel jetzt ist, aber dafür müsse er noch hart an sich arbeiten. "Jetzt gibt es erst einmal viel zu lernen. Erst nach den ersten paar Rennen wird sich herausstellen, wo wir von der Leistung her stehen und ob wir die Erfolgsstory aus dem Vorjahr wiederholen können."

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