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Toro Rosso vs. Renault

Entbrennt jetzt der Krieg?

Cyril Abiteboul - Dr. Helmut Marko - Christian Horner - Red Bull - Renault - Formel 1 - 2017 Foto: xpb.cc 43 Bilder

Der Zwist zwischen Toro Rosso und Renault geht in die nächste Runde. Mit einer offiziellen Stellungnahme reagierte das Team auf Theorien, die Defekte hätten etwas mit speziellen Einstellungen zu tun.

11.11.2017 Bianca Leppert

Es wird nicht ruhig um Toro Rosso und Motorenpartner Renault. Am Freitag in Brasilien blieben Brendon Hartley und Pierre Gasly im ersten Training wieder einmal stehen. Bei Hartley war der Grund eine kaputte Pumpe am Motor, bei Gasly eine gebrochene MGU-H. Dabei hatten beide Toro Rosso-Fahrer und Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo vor der ersten Trainingssitzung jeweils ihre achte MGU-H bekommen.

Stellungnahme von Toro Rosso

Im Fahrerlager machten Gerüchte die Runde, die Defekthexe schlage deshalb besonders oft bei Toro Rosso zu, weil das Team sich nicht immer an die vom Werk vorgeschriebenen Einsatzparameter gehalten habe. Dagegen wehrte sich Toro Rosso nun eigens mit einer offiziellen Stellungnahme.

„Für uns ist es sehr überraschend, dass Cyril Abiteboul den Medien nahegelegt hat, dass die Probleme, die Toro Rosso mit der Antriebseinheit hat, speziell mit dem Team und wie die Antriebseinheit im STR12 Chassis arbeitet, zu tun haben. Wir wollen klarstellen, dass alle MGU-H und Turboladerwellen-Probleme, die es in letzter Zeit gab, nichts damit zu tun haben, wie das Team arbeitet oder wie die Antriebseinheit im Chassis integriert ist.”

Teilemangel als Ursache

Man betont, es sei in dieser Saison nichts bei der Anbringung geändert worden – bis auf Verbesserungen bei der Kühlung zur Mitte der Saison. Toro Rosso sieht die Ursache im Mangel an neuen Teilen für die Antriebseinheit. Man müsse ständig Teile von einer Antriebseinheit zur anderen tauschen.

Die Pointe der Pressemitteilung ist der letzte Absatz: “Wir dürfen nicht vergessen, dass sie (Renault, Anm. d. Red.) mit Toro Rosso um einen besseren Platz in der Konstrukteurs-WM kämpfen. Wie Herr Abiteboul nahelegt, ist die Situation vermutlich kein Zufall, aber es liegt definitiv nicht am Auto der Scuderia Toro Rosso.”

Red Bull will beruhigen

Im Fahrerlager konnte man kurz darauf Red Bull-Berater Dr. Helmut Marko und Renault-Chef Cyril Abiteboul gestikulierend im Gespräch beobachten. Marko schickte seinerseits ebenfalls eine Stellungnahme heraus – offenbar um die Wogen zu glätten: „In den letzten zehn Jahren, viele davon erfolgreich, sind wir durch jede Emotion mit unserem derzeitigen Motorenlieferant gegangen. Wie immer am Ende einer langen Saison kochen die Emotionen hoch, aber diese Beziehung wird wertgeschätzt und bleibt es auch. Es stand nie zur Debatte, dass wir nicht fair und gerecht behandelt wurden. Und das gilt bis heute.”

Interessant ist, dass Red Bull in der Vergangenheit schon oft Kritik an Renault geübt hat. Offensichtlich versucht man das Verhältnis nun aber wieder zu stabilisieren. Denn Red Bull fährt 2018 weiterhin mit Renault-Motoren, wohingegen Toro Rosso zu Honda wechselt.

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