Toro Rosso

STR4-Debüt am 4. März

Sebastien Buemi Foto: Red Bull 38 Bilder

Für Toro Rosso beginnt am 4. März der Ernst des Lebens. Dann wird der neue STR4 mit Sebastien Buemi im Cockpit auf dem ehemaligen DTM-Kurs von Adria seine ersten Runden drehen. Hinter verschlossenen Türen.

"Offiziell stellen wir das Auto erst die Woche darauf in Barcelona vor", erzählt Teamchef Franz Tost. Zur Zeit gehen die Lichter in der Fabrik in Faenza nicht aus. Die 170 Mitarbeiter-Truppe baut gerade das erste Auto zusammen.

"Es fehlen nur noch die oberen Querlenker der Hinterradaufhängung", verrät Tost. "Da gab es ein Problem mit der Herstellung." Am Donnerstag (26.2.) soll der Ferrari V8 im Heck zum ersten Mal angelassen werden.

Testbeginn in Barcelona

Richtig ernst wird es dann vom 9. bis 12. März in Barcelona. Dann bekommen Sebastien Buemi und Sebastien Bourdais je zwei Tage Zeit, das neue Auto zu testen. Wenn alles gut geht, wird Bourdais am 17. März in Vallelunga das zweite Chassis einfahren. Am 19. März ist Abtransport nach Melbourne.

Für Toro Rosso ist der STR4 echtes Neuland. Bis jetzt haben die Fahrer mit dem Vorjahresmodell getestet. Toro Rosso verzichtete sogar darauf, ein Aero-Kit zu bauen, das den Abtrieb von 2009 simuliert. "Das Geld haben wir uns gespart", sagt der Teamchef. "Da lernt ein Neuling wie Buemi nicht viel. Er sollte sich erst einmal die Grundlagen erarbeiten. Das kann er auch mit dem alten Auto."

Vorsichtiger Optimismus

Tost hat den ersten Auftritt des Schwesterautos von Red Bull aufmerksam verfolgt, auch wenn er immer wieder darauf hinweist, dass sich der Toro Rosso und der Red Bull in deutlich mehr Komponenten unterscheiden als nur dem Motor. KERS, Kühlung, der innere Teil der Airbox und Hinterachse sind eigenständig.
 
Trotzdem sind die Rundenzeiten des Red Bull RB5 ein guter Indikator für Toro Rosso. "Das neue Auto sieht gut aus. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was da geleistet wurde. Bis jetzt dürfen wir durchaus optimistisch sein", sagt Tost, schränkt aber ein: "Einen echten Anhaltspunkt bekomme ich erst, wenn ich in Barcelona auf die Strecke gehe."

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