Toro Rosso-Teamchef Tost

"Fahrer sollen sich an Punkte gewöhnen"

Franz Tost - Toro Rosso - GP Kanada 2011 Foto: Red Bull 17 Bilder

Zum ersten Mal brachte Toro Rosso in Kanada beide Autos in die Punkte. Im Gespräch mit auto motor und sport.de gab Teamchef Franz Tost jedoch zu, dass das bei trockenen Bedingungen wohl nicht geklappt hätte. Ab Valencia soll sich das aber ändern.

Zwei Toro Rosso in den Punkten sieht man nicht so oft. Wie zufrieden sind sie denn mit dem Auto und den Fahrern?

Tost: Ich bin sehr zufrieden, dass wir zwei Autos in den ersten Zehn haben. Beide in den Punkterängen, das ist das erste Mal in diesem Jahr. Ich hoffe aber nicht, dass es das letzte Mal ist. Die Fahrer sollen sich ruhig daran gewöhnen. Zumindest ein Auto sollte immer in den Punkten sein. Die Fahrer haben insgesamt einen sehr guten Job gemacht. Die Bedingungen waren sehr schwierig.

Wie zufrieden sind sie mit Ihrer Taktik?

Tost: Da hat das Team sehr clever agiert. Wir haben die Fahrer immer dann reingeholt, als man das Risiko gerade noch abwägen konnte. Dadurch haben wir uns einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten erarbeitet.

Sind Sie mit Ihren jungen Fahrern lieber auf Nummer sicher gegangen?

Tost: Nein, das war immer gerade so an der Grenze. Bei Buemi waren wir zum Beispiel die Ersten, die Trockenreifen aufgezogen haben. Das hat sich zum Glück am Ende ausgezahlt.

War Ihr Auto unter trockenen oder nassen Bedingungen schneller?

Tost: Ich denke, dass es am Ende besser wurde. Alleine schon wegen der Sicht. Wir hatten leider das Training vermurkst und sind deshalb von hinten gestartet. Unter nassen Bedingungen ist das sehr schwer, überhaupt etwas zu sehen und dann noch nach vorne zu kommen. Außerdem ist das Auto im Trockenen besser gelegen.

Hatten Sie schon in der Qualifikation etwas auf Regen gesetzt?

Tost: Nein, wir waren vom Setup her eher auf der trockenen Seite. In der Unterbrechung haben wir dann ein bisschen was verändert.

Denken Sie, dass Sie auch bei normalen Bedingungen in die Punkte gefahren wären?

Tost: Das glaube ich nicht. Zumindest nicht, wenn alle vor uns gestarteten Autos auch ins Ziel gekommen wären. Ich hoffe aber, dass wir in Valencia und in den Rennen danach mit dem Auto einen Schritt nach vorne machen werden, um dann permanent im Qualifying schon in der Nähe der Punkte zu sein. Und im Rennen ergeben sich die Möglichkeiten dann schon.

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