Daniil Kvyat - Toro Rosso - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2019 Motorsport Images

Toro Rosso bringt zwei Autos in die Top Ten

Albon unzufrieden mit erstem Q3-Resultat

Toro Rosso hat erstmals beide Autos in die Top Ten gebracht. Und das ausgerechnet in Monte Carlo. Während Daniil Kvyat mit seinem Training zufrieden war, haderte Alexander Albon, dass er nicht zu seiner Form vom Donnerstag zurückfand.

Red Bull konnte zufrieden sein. Alle vier Fahrer qualifizierten sich in Monte Carlo für die Top Ten. Für Toro Rosso war es das erste Mal, dass beide Fahrer den Sprung ins Q3 schafften. Sportdirektor Helmut Marko sieht darin eine erste Bestätigung für die intensivierte Zusammenarbeit zwischen A-Team und B-Team. „Der ganze hintere Teil des Autos stammt von Red Bull. Monte Carlo hat gezeigt, dass es sich für Toro Rosso auszahlt.“ Soll heißen: Die Hinterachse ist in Monte Carlo für den mechanischen Grip extrem wichtig.

Für Daniil Kvyat lief die Qualifikation nach Maß. Der Russe fühlt sich jetzt wieder wie ein richtiger Rennfahrer. „Nach eineinhalb Jahren Rennpause war ich ein bisschen eingerostet, was sich vor allem in der Qualifikation gezeigt hat. Es fiel mir schwer auf den Punkt schnell zu sein. Seit drei Rennen ist das Vertrauen wieder da.“ Der Russe lobte seinen STR14: „Es ist ein Kompliment für das Auto, wenn beide Fahrer es ins Q3 schaffen.“

Alexander Albon - Toro Rosso - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2019
Motorsport Images
Alex Albon überzeugte das gesamte Wochenende.

Marko erwartet ausgiebig WM-Punkte

Kvyat hatte ganz üblich für Monte Carlo keinerlei Klagen parat. „Alles hat nach Plan funktioniert. Die Vorbereitungsrunden, das Aufwärmen der Reifen, die heißen Runden. Klar hast du hier und da Verkehr, aber das hat jeder in Monte Carlo. Es war nicht schlimmer als sonst.“ Der Achte des Trainings fordert jetzt: „Wir müssen unsere Startpositionen jetzt im Rennen konsolidieren.“ Das erwartet auch Marko von dem Junior-Team: „Sie müssen es jetzt endlich mal in WM-Punkte umsetzen. Gemessen an den Qualitäten des Autos hat Toro Rosso viel zu wenig Punkte auf dem Konto.“

Alexander Albon schaffte zwar zum ersten Mal den Sprung ins Q3, doch der Thailänder haderte mit seinem 10. Platz: „Ich kann mich nicht wirklich über die Platzierung freuen. Am Donnerstag lief es viel besser. schon im dritten Training habe gespürt, dass sich das Auto anders anfühlt. Mir fehlte das absolute Vertrauen in den Bremszonen. Die Vorderräder haben ständig blockiert.“

Albon führte das veränderte Fahrverhalten auf die veränderten Bedingungen als am ersten Trainingstag zurück. „Mir ist es wie Sauber gegangen. Die waren am Donnerstag auch viel besser unterwegs.“ Und sein Eindruck von Monte Carlo im Formel 1-Tempo: „Es geht natürlich viel schneller als im Formel 2. Aber der größte Unterschied ist der Fahrkomfort. In einem Formel 1-Auto spürt man die Bodenwellen viel weniger, weil die Aufhängungen viel mehr wegschlucken.“

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