Toyota

Glock im Unglück

Foto: dpa

Zwei Tage vor seinem 26. Geburtstag hat Timo Glock eine Schrecksekunde beim Großen Preis von Australien erlebt, am Ende aber Glück im Unglück gehabt. Nachdem er von der Strecke abgekommen war und übers Gras raste, hob er mit seinem Toyota ab.

Grund war eine Bodenwelle neben dem Kurs im Albert Park. "Ich war mehr in der Luft als alles andere", erzählte Glock nach seinem unfreiwilligen Abflug, der mit mehreren Drehern auf der Strecke und einem demolierten Dienstwagen endete.

Ernsthaft verletzt wurde bei dem spektakulären Crash niemand - auch Glock nicht. Er klagte lediglich über leichte Schmerzen in der rechten Hand. "Ich fühle mich gut, aber ich bin enttäuscht", meinte er mit bitterer Miene. Sollten die Probleme an der Hand allerdings auch am Montag noch anhalten, werde er sich untersuchen lassen, kündigte Glock an. Schon am kommenden Sonntag steht mit dem Großen Preis von Malaysia das zweite Saisonrennen an.

Er sei zuvor schon zwei, dreimal an derselben Stelle in Melbourne aufs Gras gekommen. "Über die Strecke müssen wir im Fahrerlager noch mal sprechen", kündigte der Wersauer einen Vorstoß bei seinen Kollegen an. Schon bei früheren Rennen habe sich ein derartiger Unfall abgezeichnet, diesmal sei es dann passiert. Seine Havarie löste eine von insgesamt drei Safety-Car-Phasen bei dem chaotischen Rennen aus.

Harte Rückkehr in die Formel 1

"Das war ein harter Weg, in die Formel 1 zurückzukehren", sagte Glock, der 2004 viermal für Jordan in der "Königsklasse" gestartet war. Schon der Beginn des Rennens in Down under war für ihn alles andere als gelungen. Nach einer Kollision habe sich die Lenkung "relativ komisch angefühlt", berichtete er: "Das Auto hat sich sehr schwierig angefühlt, wir hatten viel untersteuern."

Bereits am Samstag hatte der Nachfolger von Ralf Schumacher im Toyota Pech. In der Qualifikation zog er zwar in den entscheidenden letzten Durchgang ein, doch letztlich fand er sich statt auf dem erkämpften neunten auf dem 19. Startplatz wieder. Zuerst wurde er wegen eines Getriebewechsels fünf Ränge nach hinten versetzt, dann soll er Red-Bull-Pilot Mark Webber in der Qualifikation behindert haben. Dafür rückte Glock weitere fünf Plätze zurück. "Ich hoffe, nächste Woche haben wir mehr Glück", meinte der letztjährige GP-2-Champion.

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