Toyota

Neuer F1-Renner vorgestellt

Foto: Toyota F1 11 Bilder

Das Toyota Formel 1-Team hat am Donnerstag (10.1.) in Köln seinen Rennboliden für 2008 präsentiert. Nach der enttäuschenden Vorsaison wollen die Japaner mit dem TF 108 endlich nach vorne kommen.

Beim Termin der offiziellen Präsentation war Toyota zumindest zeitlich schon nah an den beiden Spitzenteams Ferrari und McLaren dran. Nun muss das neue Auto auch auf der Strecke zeigen, dass es zur Elite gehört. Wie bei den Japanern üblich, wurden vor der Saison hohe Ziele ausgegeben: „Wir wollen 2008 wieder regelmäßig in die Punkte fahren und das Podium angreifen“, forderte Teamchef Tadashi Yamashina.

Ehrgeizige Ziele

Angesichts der mageren Ausbeute von 13 Punkten in der Vorsaison erscheinen diese Ziele eher als Wunschträume. Doch Toyota gehörte schon immer zu den ehrgeizigen Teams und hat auch die finanziellen Ressourcen um diese zu erreichen: „Wir existieren, um zu gewinnen“, gab Toyota Motorsport-Präsident John Howett als Parole aus. Ob man mit dem TF 108 einen Siegertypen konstruiert hat, wird sich allerdings noch herausstellen.

Im Gegensatz zu Ferrari und McLaren hebt sich der neue Toyota schon deutlicher von seinem Vorgänger ab. Nach Angaben von Chefdesigner Pascal Vasselon hat sich der Radstand verlängert und die aerodynamische Effizienz deutlich verbessert. Auffällig sind vor allem der neue Doppeldecker-Frontflügel im McLaren-Design und die Außenspiegel, die jetzt in die Flügelelemente vor den Seitenkästen integriert sind. „Im Simulator sehen die Werte gut aus. Jetzt müssen wir das Auto auf der Strecke kennenlernen“, so Vasselon.

Neues Personal

Auch bei den Piloten gibt es Neues: 2008 wird Timo Glock im Toyota-Cockpit sitzen. In Köln präsentierte sich der Wersauer erstmals im rot-weißen Rennoverall. Auch wenn Glock 2004 schon vier Grand Prix für Jordan absolvierte, ist Toyota eine ganz neue Herausforderung: „Momentan bin ich noch relaxed, aber im Flugzeug nach Australien wird die Anspannung sicher ansteigen. Ich fange mit Toyota noch einmal bei Null an.“

Über seinen Teamkollegen Jarno Trulli hat Glock nur lobende Worte: „Jarno ist ein starker Fahrer, vor allem in Qualifying ist er sehr schnell.“ Trotzdem verspürt der letztjährige GP2-Champion Glock keinen besonderen Druck, sondern „höchstens Motivation.“ Am Sonntag wird Toyota erstmals mit dem neuen TF 108 auf die Strecke gehen. Dann steht im spanischen Jerez der Shakedown an, bei dem auch die ersten Filmaufnahmen gemacht werden.

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