Toyota sauer auf Trulli

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Wie bei BMW hängt auch bei Toyota der Haussegen wegen missachteter Stallorder schief. Jarno Trulli ignorierte alle Funksprüche, Ralf Schumacher in Japan passieren zu lassen.

Die britische "Autosport" zitiert in ihrer Online-Ausgabe, dass hochrangige Toyota-Teammitglieder alles andere als glücklich über das Verhalten von Jarno Trulli in Japan waren. Der Italiener hatte trotz massiver Reifenprobleme Rang sechs gegen den stark aufkommenden Ralf Schumacher verteidigt.

"Gegen Rennende war Ralf klar schneller, und er hätte die Chance gehabt, Vierter zu werden. Aber Jarno hat ihn nicht vorbeigelassen, das hat uns defintiv Punkte gekostet. "Das Wichtigste ist doch, dass wir beide Autos in den Punkten hatten", konterte Trulli trocken.

Verlorenes Prestigeduell

Wie BMW-Kollege Nick Heidfeld ignorierte auch Trulli drei Funkstrüche seines Kommandostands, den schnelleren Teamkollegen fahren zu lassen. Tatsächlich lag Kimi Räikkönen im Ziel nur drei Sekunden vor Trulli. Laut Toyota-Berechnungen wäre auch das Loch zum viertplatzierten Jenson Button (neun Sekunden) mühelos zu schließen gewesen. Wichtig wäre für Toyota nicht nur das Überholen von BMW im Konstrukteurspokal gewesen (Die Bayern liegen mit einem Punkt Vorsprung auf Rang fünf), auch das Prestigeduell gegen Honda beim Heimspiel in Japan ging durch Trullis Verhalten verloren.

Offiziell tadeln kann das Team seinen Fahrer aber nicht. Trulli verteidigte lediglich seine Position, und Stallorder ist laut Regelwerk eindeutig verboten.

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