Toyota wechselt zu Bridgestone

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Die Zusammenarbeit von Toyota und Bridgestone in der Formel 1 ist nun offiziell. Die Mannschaft aus Köln-Marsdorf ist das fünfte Team, das mit dem japanischen Reifenhersteller zusammenarbeitet.

In der vergangenen Saison waren die Mannnen von Bridgestone die Prügelknaben des Jahres. Ferrari, das einzige Topteam der Japaner, beschwert sich unverhohlen, man habe die WM wegen der Gummis verloren. Das hindert andere Teams aber nicht, von der dominanten Michelin-Truppe zu Bridgestone zu wechseln.

"Es ist ein Vergnügen, bekannt zu geben, dass Toyota Motorsport und Bridgestone Motorsport ihre Kräfte gebündelt haben", erklärte Toyotas Teamchef Tsutomu Tomita und sprach damit offiziell aus, was seit Monaten klar ist. In Köln will man unbedingt mit anderen technischen Komponenten fahren als die überlegene Konkurrenz. Da Motorpsort ein zyklisches Geschäft ist, hofft Tomita, dass Bridgestone vielleicht schon 2006 wieder obenauf sein könnte.

Erfahrungsvorsprung mit Blick auf 2008

Beim Reifenpartner ging es darum, mehr Top-Mannschaften unter Vertrag zu haben, und damit die Entwicklung vorantreiben und die Testarbeit auf mehr Schultern verteilen zu können. Williams hat bereits vor zwei Monaten bekannt gegeben, dass man ebenfalls zu Bridgestone wechselt.

Schließlich spekulieren die Neuzugänge daruf, dass spätestens 2008 ein Reglement mit Einheitsreifen in Kraft trritt. Bridgestone ist der Hauptanwärter auf den Ausrüstervertrag. Toyota und Williams erhoffen sich dann einen Erfahrungsvorsprung vor den bisherigen Michelin-Kunden.

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