GP Australien 2017 (Ergebnis Training 3)

Vettel schlägt die Mercedes

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Australien - Melbourne - 24. März 2017 Foto: sutton-images.com 60 Bilder

Sebastian Vettel hat sich im letzten Freien Training zum GP Australien die Bestzeit gesichert. Der Deutsche war dabei eine halbe Sekunde schneller als die beiden Mercedes. Die Session musste allerdings vorzeitig abgepfiffen werden.

Hat Ferrari die Wende geschafft? In der Generalprobe zum Qualifying fuhr Sebastian Vettel überraschend deutlich die schnellste Runde. Mit 1:23.380 Min. stellte der Heppenheimer zudem einen neuen Rundenrekord auf. Die beiden Mercedes-Piloten blieben knapp eine halbe Sekunde zurück. Ebenfalls etwas überraschend konnte Valtteri Bottas das Duell gegen Lewis Hamilton gewinnen und sich auf Platz 2 schieben.

Räikkönen mit Plattfuß

Kimi Räikkönen landete im zweiten Ferrari nur knapp dahinter auf Position 4. Der Finne hatte seinen ersten Run der Session mit einem Plattfuß hinten links abbrechen müssen. Als der Iceman sein Auto langsam an die Box zurückbringen wollte, ging auch noch der Motor aus. Mit Hilfe der MGU-K konnte Räikkönen den Ferrari aber neu starten und zurück an die Garage schleppen.

Auf Position 5 konnte Nico Hülkenberg für eine weitere Überraschung sorgen. Allerdings fuhr der Deutsche seine schnelle Runde auf Ultrasofts schon relativ früh vor dem Ende der Session. Bevor die Konkurrenz aus dem Mittelfeld zurückschlagen konnte, setzte Lance Stroll seinen Williams am Ausgang von Kurve 10 in die Mauer.

Vorzeitiges Ende nach Stroll-Crash

Der Rookie hatte zehn Minuten vor dem Ende der Sitzung die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit dem rechten Hinterrad an der Bande angeschlagen. Weil das Getriebe nach dem Crash unplanmäßig gewechselt werden musste, setzte es für Stroll auch noch eine Rückversetzung in der Startaufstellung.

Auch für die anderen Piloten hatte der Unfall Konsequenzen. Weil die Bergung des Autos relativ lange dauerte, wurde das Training nicht wieder angepfiffen. Das sorgt für einige Fragezeichen in Sachen Zeitentabelle, weil viele Teams in den Schlussminuten noch schnelle Übungsrunden für das Qualifying geplant hatten.

Das Ergebnis der beiden Red Bull gibt trotzdem Anlass zur Sorgen. Daniel Ricciardo baute einen Fehler in seine schnelle Runde ein, verlor 4 Zehntel und kam nur auf Position 6. Max Verstappen im Schwesterauto schimpfte über das unfahrbare Setup seines Autos und wurde nur Zwölfter. Der Red Bull ist nach Aussage der Piloten sehr sensibel, was die Abstimmung betrifft.

Im engen Mittelfeld hinterließen HaasF1 und Toro Rosso einen guten Eindruck. Romain Grosjean landete auf Position 7, Kevin Magnussen wurde Zehnter. Auch Carlos Sainz (Platz 8) und Daniil Kvyat (Platz 9) fanden sich unter den Top Ten des Klassements wieder.

Wehrlein muss passen

Pascal Wehrlein nahm nach der Absage in der Früh nicht am dritten Training teil. Der Deutsche fühlte sich nach den Eindrücken vom Freitag noch nicht fit genug für den Rest des Rennwochenendes. Sein Ersatzmann Antonio Giovinazzi musste sich schnell an das Auto und die neue Strecke gewöhnen. Durch den Stroll-Crash gingen auch dem Italiener wertvolle Minuten verloren. Er landete wenig überraschend mit 5 Sekunden Rückstand auf dem letzten Platz.

GP Australien 2017: Ergebnis Training 3

Fahrer Team Zeit / Rückstand Runden
1. Sebastian Vettel Ferrari 1:23.380 Min. 12
2. Valtteri Bottas Mercedes + 0.479 Sek. 12
3. Lewis Hamilton Mercedes + 0.490 12
4. Kimi Räikkönen Ferrari + 0.608 10
5. Nico Hülkenberg Renault + 1.683 10
6. Daniel Ricciardo Red Bull + 1.712 15
7. Romain Grosjean Haas + 2.201 11
8. Carlos Sainz Jr. Toro Rosso + 2.568 11
9. Daniil Kvyat Toro Rosso + 2.669 11
10. Kevin Magnussen Haas + 2.758 11
11. Felipe Massa Williams + 2.857 15
12. Max Verstappen Red Bull + 2.889 7
13. Sergio Perez Force India + 3.077 12
14. Fernando Alonso McLaren + 3.176 7
15. Stoffel Vandoorne McLaren + 3.319 9
16. Esteban Ocon Force India + 3.723 16
17. Lance Stroll Williams + 3.947 12
18. Marcus Ericsson Sauber + 4.022 10
19. Jolyon Palmer Renault + 4.940 12
20. Antonio Giovinazzi Sauber + 5.203 18
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