Lewis Hamilton - Mercedes - GP Bahrain 2020 - Sakhir xpb
Alexander Albon - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
Alexander Albon - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
Romain Grosjean - Haas - Formel 1 - GP Bahrain- Sakhir - Freitag - 27.11.2020 57 Bilder

Trainingsanalyse Bahrain: Mercedes opfert Setup für Reifen

Trainingsanalyse GP Bahrain 2020 Mercedes opfert Setup für Reifen

Mercedes fährt auch dann am schnellsten, wenn man sein Setup-Programm für Reifentests opfert. Doch Red Bull ist auf eine Runde nah dran und in den Longruns schneller. Die Frage ist, ob Mercedes seine Balanceprobleme schnell genug lösen kann. Die Überraschung des ersten Trainingstages war wie in Imola Alpha Tauri.

Auf den ersten Blick nichts Neues. Lewis Hamilton führte beide Trainingssitzungen zum GP Bahrain an. Max Verstappen und Valtteri Bottas verloren in der zweiten Sitzung drei Zehntel auf den Weltmeister. Während die beiden Mercedes-Fahrer ihre schnellste Zeiten auf den Soft-Reifen erzielten, erwies sich für Verstappen der Medium-Gummi als die bessere Wahl. Auf Pirellis weichster Mischung baute der Grip im zweiten Teil der Runde spürbar ab. Was dafür spricht, dass der Red Bull seine Reifen härter beansprucht als der Mercedes. Das kann auch daran liegen, dass Mercedes seine Silberpfeile auf mehr Abtrieb getrimmt hat als üblich.

Red Bull im Longrun schneller

In den Longruns hat Red Bull die Nase vorn. Max Verstappen hängte Lewis Hamilton im Dauerlauf auf den weichen Reifen im Mittel um eine halbe Sekunde pro Runde ab. Der Holländer war auch auf den Medium-Gummis der schnellste in der Rennsimulation. Mercedes schenkte sich Longruns auf der Medium-Mischung. Einerseits aus Zeitgründen, andererseits um sich eine Garnitur extra für das Rennen aufzusparen. Der Weltmeister hat wenig Vertrauen in den Soft-Reifen, der nach der dritten Runde bereits beginnt, einzubrechen.

Im Kampf um Platz 3 bestimmte Racing Point knapp vor Renault und Alpha Tauri das Tempo. Sergio Perez und Daniel Ricciardo lagen nur vier Zehntel hinter der Bestzeit und auf Sichtweite zu Bottas. McLaren fehlten vier Zehntel auf seine beiden direkten Konkurrenten. Ferrari verlor erwartungsgemäß viel Zeit auf der Power-Strecke. Sebastian Vettel fehlten im schnelleren der beiden roten Autos bereits 1,1 Sekunden auf die Bestzeit.

Dafür meldete sich nach dem Durchhänger in der Türkei Alpha Tauri zurück. Pierre Gasly und Daniil Kvyat könnten Racing Point, Renault, McLaren und Ferrari kräftig in die Suppe spucken. Pierre Gasly war auf den Soft-Reifen auf Augenhöhe mit Perez und Ricciardo. Daniil Kvyat fuhr trotz Medium-Reifen in die Top Ten. In den Longruns war Red Bulls Schwesterteam stärker als die direkten Konkurrenten. Pierre Gasly fuhr auf den Soft-Reifen auf Bottas-Niveau und machte auf den Medium-Reifen unter vergleichbaren Bedingungen eine bessere Figur als Carlos Sainz im McLaren.

Für die Longrun-Analyse konnten die Teams diesmal nur auf wenige Runden zurückgreifen. Die ersten 20 Minuten des Training gingen mit Testfahrten für die neuen Pirelli-Reifen drauf. Mercedes blieb sogar doppelt so lang auf der neuen Reifenkonstruktion für 2021. Wer so überlegen ist, kann sich den Luxus erlauben, länger für die Zukunft zu üben. Nach 46 Minuten stellte ein heftiger Unfall von Alexander Albon die Ampeln auf Rot. Kaum sprangen sie wieder um auf Grün, lief ein herrenloser Hund über die Strecke. Insgesamt kosteten die Unterbrechungen 16 Minuten Trainingszeit.

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
Motorsport Images
Mercedes führte die Tabellen zwar an, doch Red Bull könnte ein sehr starker Gegner werden.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen

1) Warum beschränkte sich Mercedes auf Soft-Reifen?

Mercedes stieg erst nach 41 Minuten in die Setup-Arbeit für das Rennen ein. In den verbleibenden 49 Minuten, von den noch einmal 16 wegen roter Flaggen abgezogen werden mussten, beschränkten sich Lewis Hamilton und Valtteri Bottas auf Soft-Reifen. Hamilton fuhr seine Bestzeit erst im zweiten Anlauf. Im ersten Versuch war er nur auf Platz 6 gelandet. Der Engländer musste seine Aufwärmrunde wegen starken Verkehrs zwei Mal unterbrechen und kam vor der Zielkurve fast bis zum Stillstand.

Am Ende bezahlte das Weltmeister-Team für das Opfer, das man zugunsten der Testfahrten mit den neuen Pirelli-Reifen gebracht hatte. Beide Fahrer klagten über schlecht ausbalancierte Autos. Untersteuern am Scheitelpunkt, Übersteuern am Ausgang. Die notwendigen Abstimmungsänderungen müssen nun am Samstag tagsüber im dritten Training validiert werden. Keine Wunschvorstellung, da sich die Strecke in der Sonne anders präsentiert als in der Nacht, auch wenn die Unterschiede zwischen Tag und Nacht diesmal wegen der generell kühleren Temperaturen nicht so groß ausfallen.

Von den Medium-Reifen ließ Mercedes in der zweiten Sitzung die Finger. Man will sich einen Extrasatz für das Q2 und das Rennen aufheben. Die Erfahrungen auf den Soft-Reifen im Longrun waren ernüchternd. Die Hinterreifen nutzen sich rasend schnell ab. Wenn sie über den Berg sind, verlieren die Fahrer eine halbe Sekunde pro Runde. Die Ingenieure fällten ein vernichtendes Urteil: "Das ist kein guter Rennreifen."

2) Hat Red Bull gegen Mercedes eine Chance?

Prinzipiell hört sich das gut an: Max Verstappen nur drei Zehntel langsamer als Lewis Hamilton, aber mit einer Reifenmischung härter. Bei Licht betrachtet muss man aber sagen, dass Verstappen auf den Soft-Reifen um 82 Tausendstelsekunden langsamer war als auf den Medium-Sohlen. Knapp, aber doch. Mit Pirellis weichster Mischung im Angebot kam der Holländer nur auf 1.29,400 Minuten. Der Vergleich der Sektorzeiten zeigt klar, wo der WM-Dritte seine Zeit auf den Soft-Reifen verliert. Nach starkem Beginn zeigt der Superkleber schon im zweiten Sektor erste Auflösungserscheinungen und bricht am Ende der Runde ein. Dafür war Verstappen auf dem Medium-Reifen im dritten Sektor sogar schneller als die Mercedes-Piloten.

Red Bull brachte im drittletzten Rennen noch einmal neue Aerodynamikteile an die Strecke, die im ersten Training getestet wurden. Offenbar mit Erfolg, auch wenn Verstappen sagt: "Wir müssen noch einige Dinge mit der Balance besser verstehen." Alexander Albon präzisierte: "Das ganze Jahr hatten wir mehr Probleme mit den Hinterreifen, und hier sind es plötzlich die Vorderreifen." Das ist in der Tat seltsam, denn Bahrain zählt zu den Strecken, auf den die hinteren Sohlen der limitierende Faktor sind.

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
F1/FIA
Ferrari dürfte es schwer haben auf der Power-Strecke Bahrain.

3) Wieso war Ferrari so schwach?

Ferrari kam nach dem Zwischenhoch in Portimao, Imola und Istanbul wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Auf dem Kurs von Sakhir braucht man Power, aerodynamische Effizienz und eine gute Traktion. Alles nicht die Stärken des Ferrari SF1000. Sebastian Vettel verlor als Zwölfter 1,139 Sekunden auf die Bestzeit, Charles Leclerc 1,436 Sekunden. Vettel büßte in allen drei Sektoren gleichzeitig Zeit auf die Schnellsten ein. Er landete in den drei Abschnitten auf den Plätzen 11, 12 und 14 mit den Rückständen von 0,397 Sekunden, 0,439 Sekunden und 0,366 Sekunden. Im Topspeed rangierten die Ferrari dort, wo sie meistens auf Power-Strecken landen. Auf den Plätzen 18 und 20. Das zog sich über alle drei Messstellen auf den Geraden so durch.

Nur an der Induktionsschleife ausgangs Kurve 12 sah es etwas freundlicher aus. Da lag Vettel mit 242,9 km/h auf Rang 13, nur 2,1 km/h hinter dem Bestwert von Daniil Kvyat. Knapper Kommentar des vierfachen Bahrain-Siegers: "Es ist auf dem Papier nicht unsere beste Strecke. Wir haben noch viel Arbeit vor uns." Teamchef Mattia Binotto bleibt bei 24 Punkte Rückstand auf Racing Point und der gezeigten Form am ersten Trainingstag realistisch: "Bahrain ist keine Strecke, die zu unserem Auto passt. Ich würde sagen, Platz fünf ist realistischer als Platz drei in der Weltmeisterschaft."

Sektorzeiten & Topspeeds: Training zum GP Bahrain

  Sektor 1 Sektor 2 Sektor 3 Topspeed*  
Mercedes 28,283 s (P1) 38,302 s (P1) 22,386 s (P3) 315,5 km/h (P9)  
Red Bull 28,354 s (P3) 38,495 s (P3) 22,323 s (P1) 318,9 km/h (P8)  
Racing Point 28,411 s (P4) 38,481 s (P2) 22,486 s (P5) 321,2 km/h (P4)  
Renault 28,496 s (P6) 38,616 s (P4) 22,328 s (P2) 320,8 km/h (P5)  
Alpha Tauri 28,448 s (P5) 38,640 s (P5) 22,438 s (P4) 320,6 km/h (P6)  
McLaren 28,302 s (P2) 38,685 s (P6) 22,595 s (P6) 319,7 km/h (P7)  
Ferrari 28,680 s (P7) 38,741 s (P7) 22,689 s (P7) 314,8 km/h (P10)  
* zum Ausschluss von Windschatten wurde das jeweils schlechtere Fahrzeug gewertet          
  Sektor 1 Sektor 2 Sektor 3 Topspeed*  
Mercedes 28,283 s (P1) 38,302 s (P1) 22,386 s (P3) 315,5 km/h (P9)  
Red Bull 28,354 s (P3) 38,495 s (P3) 22,323 s (P1) 318,9 km/h (P8)  
Racing Point 28,411 s (P4) 38,481 s (P2) 22,486 s (P5) 321,2 km/h (P4)  
Renault 28,496 s (P6) 38,616 s (P4) 22,328 s (P2) 320,8 km/h (P5)  
Alpha Tauri 28,448 s (P5) 38,640 s (P5) 22,438 s (P4) 320,6 km/h (P6)  
McLaren 28,302 s (P2) 38,685 s (P6) 22,595 s (P6) 319,7 km/h (P7)  
Ferrari 28,680 s (P7) 38,741 s (P7) 22,689 s (P7) 314,8 km/h (P10)  
* zum Ausschluss von Windschatten wurde das jeweils schlechtere Fahrzeug gewertet          

4) Wer hat im Kampf um Platz 3 die besten Karten?

Carlos Sainz erkennt noch kein klares Bild zu: "Die fünf Teams, die in Frage kommen, liegen im Renntrim so eng zusammen, dass Prognosen unmöglich sind. Im Augenblick trennen uns zwei Zehntel." Der Spanier glaubt, dass die Taktik entscheiden könnte: "Ein Einstopp-Rennen scheint unmöglich zu sein, dafür bauen die Reifen zu stark ab. Im Prinzip kannst du alle drei Mischungen im Rennen benutzen. Kein Reifen sticht heraus, keiner ist komplett abzulehnen." Der künftige Ferrari-Pilot bezieht sich bei seinem Vergleich auf die Longruns, bei denen McLaren besser bei der Musik ist als auf eine Runde.

Gefühlt hat Racing Point die Nase vorn, auch wenn der Vorsprung von Sergio Perez auf Daniel Ricciardo nur 0,059 Sekunden und auf Pierre Gasly lediglich 0,148 Sekunden betrug. McLaren lag da mit Lando Norris schon weiter zurück. Dem Engländer fehlten 0,438 Sekunden auf die Zeit von Perez. Lance Stroll spulte zwar von der Durchschnittszeit den besten Soft-Longrun ab, doch das ist wenig wert. Das Mittel der Rundenzeiten ging mit jeder zusätzlichen Runde wegen des starken Abbaus der Hinterreifen steil nach oben. Stroll legte auf den Soft-Reifen nur vier Runden zurück, Carlos Sainz und Daniel Ricciardo dagegen zehn und elf. Deshalb sind ihre Rennsimulationen höher einzustufen.

Die Racing Point waren offensichtlich auf weniger Anpressdruck getrimmt als ihr großes Vorbild. Das beweisen die Topspeeds, die um bis zu 11 km/h besser waren als bei Mercedes. Auf den Geraden setzte sich Racing Point auch deutlich von Renault und McLaren ab, wenn wir mal davon ausgehen, dass Carlos Sainz mit seinem Topspeed-Rekord von 339 km/h einen besonders guten Windschatten erwischt hat. Norris war auf der Zielgerade um fast 20 km/h langsamer als der Teamkollege.

Perez ging es im Reifenvergleich ähnlich wie Verstappen. Der WM-Vierte konnte den Vorteil des weichen Reifens zwar nutzen, aber nur um ein paar Hundertstelsekunden. Auch bei ihm brach der Soft-Reifen im letzten Sektor ein. Renault und Alpha Tauri dagegen konnten die weiche Mischung bis zum Zielstrich konservieren. Was auch etwas über die Abstimmung aussagt. Racing Point gibt der Qualifikation mehr Gewicht als sonst. Das hatte Technikchef Andy Green kürzlich auch so angedeutet. Renault und McLaren dagegen legten mehr Wert auf den Renntrim. Die Renault-Piloten wachten erst in den Abendstunden auf. "Erst nachdem wir das Auto umgebaut haben, kehrte das Vertrauen zurück", gab Ricciardo zu.

Alpha Tauri kehrte zu alter Form zurück, obwohl man diesmal weniger Zeit für die Setup-Arbeit einplante als üblich. Zu den Tests mit den neuen Pirelli-Reifen wurde auch noch ein Aero-Upgrade ausprobiert. Chefingenieur Jonathan Eddolls zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: "Die Änderungen haben angeschlagen." Pierre Gasly jubelte: "Das war einer unserer besten Freitage überhaupt."

Alexander Albon - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Freitag - 27.11.2020
Motorsport Images
Alexander Albon zerlegte seinen Red Bull in der Zielkurve.

5) Warum flog Albon ab?

Nach 46 Minuten sprangen die Ampeln auf Rot. Alexander Albon hatte seinen Red Bull in der Zielkurve zerlegt. Der Thailänder geriet ausgangs der 135 km/h schnellen Rechtskurve etwas zu weit über den Randstein hinaus, blieb aber trotzdem voll auf dem Gas. Als der linke Hinterreifen den lackierten Teil der asphaltierten Auslaufzone traf und die Vorderreifen wieder Grip fassten, bog der Red Bull abrupt nach links ab und schlug nach einem halben Dreher mit der rechten Seite in die Leitplanken ein. "Ich war überrascht, wie wenig Grip neben der Strecke war", berichtete der Unfallpilot.

Das Auto war Schrott. Die Mechaniker sind seit Trainingsende damit beschäftigt, das Chassis auf Schadensspuren zu untersuchen. Sollte der Motor Schaden genommen haben, würde das für Albon eine Startplatzstrafe bedeuten. Er ist mit allen sechs Antriebselementen am absoluten Limit. Für Albon kam der Unfall zum dümmsten Zeitpunkt. Red Bulls Nummer zwei fährt unter Beobachtung. Nach Abu Dhabi wollen die Chefs Helmut Marko und Christian Horner eine Grundsatzentscheidung für die Besetzung des Platzes neben Max Verstappen treffen: Routine oder die Hoffnung darauf, dass Albon doch noch den Durchbruch schafft. Der Unfall förderte nicht gerade das Vertrauen. Weder vom Team in Albon, noch von Albon in sein Auto.

6) Was taugen die neuen Pirelli-Reifen für 2021?

Charles Leclerc klagte stellvertretend für viele seiner Kollegen: "Kein Grip, kein Gefühl." Lando Norris war etwas gnädiger: "Sie sind jetzt nicht wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem, was wir haben. Für mich sind sie etwas schwieriger zu fahren." Auch Lewis Hamilton beschwerte sich über den armseligen Grip, und Max Verstappen spottete als Augenzeuge hinter dem Weltmeister: "Schön, wie der vor mir driftet."

Verstappen legte zu Beginn des zweiten Training zwei vergleichbare Runden mit der C3-Mischung zurück. Auf dem aktuellen Medium-Reifen erzielte er in seiner ersten schnellen Runde eine Zeit von 1.29,318 Minuten. Vorher war er mit dem Testträger für 2021 fast zwei Sekunden langsamer: 1.31,003 Minuten.

Mercedes legte die meisten Kilometer auf Pirellis neuen Sohlen. Insgesamt 37 Runden wurden investiert. Mehr Runden bedeutet mehr Daten. Also schon wieder ein Vorteil für den Weltmeister. Pirelli hat die neue Konstruktion bei der FIA zwar bereits homologiert, doch was passiert, wenn die Piloten weiter einhellig schimpfen? Der italienische Hersteller hatte auch vor einem Jahr den Teams einen neuen Reifentyp angeboten. Weil sich dann aber nach einem Test in Abu Dhabi alle Teams dagegen aussprachen, blieb man dem 2019er Reifen treu.

Sebastian Vettel empfiehlt Pirelli mit deutlichen Worten auch diesmal, ihre Neukonstruktion wieder einzupacken: "Das ist kein Schritt vorwärts, sondern rückwärts. Ich hoffe, wir sehen diese Reifen nie wieder. So lange ein neuer Reifen nicht das besser kann, was er verspricht, bringt er nichts. Wir haben die gleichen Probleme wie vorher, sind dafür aber langsamer."

Longrun-Analyse GP Bahrain 2020

Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Stroll 1.34,894 min 4 soft 2
Verstappen 1.35,309 min 7 soft 1
Hamilton 1.35,802 min 6 soft 1
Bottas 1.36,092 min 9 soft 1
Gasly 1.36,141 min 9 soft 1
Räikkönen 1.36,143 min 4 soft 1
Sainz 1.36,481 min 10 soft 1
Ricciardo 1.36,768 min 11 soft 1
Norris 1.36,815 min 8 soft 1
Leclerc 1.37,710 min 9 soft 1
         
Verstappen 1.35,548 min 11 medium 2
Leclerc 1.35,548 min 6 medium 2
Gasly 1.35,810 min 9 medium 2
Perez 1.35,925 min 15 medium 1
Sainz 1.35,982 min 6 medium 2
Stroll 1.36,066 min 13 medium 1
Räikkönen 1.36,068 min 4 medium 2
Ocon 1.36,100 min 12 medium 1
Vettel 1.36,936 min 12 medium 1
Kvyat 1.36,798 min 13 medium 1
Latifi 1.37,380 min 11 medium 1
Magnussen 1.37,401 min 9 medium 1
Grosjean 1.37,950 min 9 medium 1
         
Giovinazzi 1.36,980 min 9 hart 1
Russell 1.37,443 min 11 medium 1
Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Stroll 1.34,894 min 4 soft 2
Verstappen 1.35,309 min 7 soft 1
Hamilton 1.35,802 min 6 soft 1
Bottas 1.36,092 min 9 soft 1
Gasly 1.36,141 min 9 soft 1
Räikkönen 1.36,143 min 4 soft 1
Sainz 1.36,481 min 10 soft 1
Ricciardo 1.36,768 min 11 soft 1
Norris 1.36,815 min 8 soft 1
Leclerc 1.37,710 min 9 soft 1
         
Verstappen 1.35,548 min 11 medium 2
Leclerc 1.35,548 min 6 medium 2
Gasly 1.35,810 min 9 medium 2
Perez 1.35,925 min 15 medium 1
Sainz 1.35,982 min 6 medium 2
Stroll 1.36,066 min 13 medium 1
Räikkönen 1.36,068 min 4 medium 2
Ocon 1.36,100 min 12 medium 1
Vettel 1.36,936 min 12 medium 1
Kvyat 1.36,798 min 13 medium 1
Latifi 1.37,380 min 11 medium 1
Magnussen 1.37,401 min 9 medium 1
Grosjean 1.37,950 min 9 medium 1
         
Giovinazzi 1.36,980 min 9 hart 1
Russell 1.37,443 min 11 medium 1
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