Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020 xpb
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020 52 Bilder

Trainingsanalyse GP Italien 2020: Hilft Mercedes die neue Motor-Regel?

Trainingsanalyse GP Italien 2020 Hilft Mercedes die neue Motor-Regel?

Die Mercedes-Piloten waren am ersten Trainingstag haushoch überlegen. Es sieht auch nicht so aus, als könnte Valtteri Bottas den Siegeszug von Lewis Hamilton stoppen. Im Verfolgerfeld aber gab es Bewegung. Red Bull muss sich vor Alpha Tauri, McLaren und Renault in Acht nehmen.

Der Highspeed-Tempel von Monza ist fest in der Hand von Mercedes. Im ersten Training hängten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton die Konkurrenz um 0,797 Sekunden ab, am Nachmittag um 0,897 Sekunden. Einmal kam Red Bull den Silberpfeilen am nächsten, dann McLaren. Hamilton demonstrierte mit der Bestzeit von 1.20,192 Minuten, dass er wild entschlossen ist, seinen Siegeszug fortzusetzen. Bottas sah mit 0,262 Sekunden Rückstand nicht aus wie einer, der den WM-Spitzenreiter unter Druck setzen könnte.

Die Mercedes-Dominanz setzte sich auch bei den Longruns fort. Teilweise noch deutlicher. Da an diesem Freitag der Logik nach die meiste Zeit bereits mit dem Motor-Modus geübt wurde, für den man sich vor Beginn der Qualifikation für den Rest des Wochenendes entscheiden wird, bleibt nur die Erkenntnis, dass die neue Regel dem Titelverteidiger eher genutzt als geschadet hat. Was eigentlich auch logisch ist. Mercedes hatte im Qualifikations-Modus klar die meiste Power. Das hat aber auch den größten Stress für den Motor bedeutet. Wenn der weggenommen wird, bekommt Mercedes mehr Spielraum in den unteren Power-Stufen geschenkt.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
xpb
Red Bull ist in Monza unter Druck des breiten Mittelfeldes.

Im Verfolgerfeld hat Monza die Karten neu gemischt. Red Bull sieht sich unter Druck vom Schwesterteam Alpha Tauri, von McLaren und Renault. Insgesamt machte Alpha Tauri im Kampf um Platz 3 den besten Eindruck. Auf eine Runde muss da sogar Max Verstappen aufpassen. Die schnellste Runde von Lando Norris am Nachmittag wurde dadurch begünstigt, dass der Engländer die Zeit erst in den letzten Trainingsminuten gefahren war, also mit vermutlich weniger Benzin an Bord als seine Kontrahenten und auf einer Strecke, die da schon mehr Grip bot als mitten in der Sitzung. Daniel Ricciardo knackte mit 1.20,905 Minuten sogar die 1.21er Marke. Die Zeit wurde ihm aber abgezogen, weil er ausgangs der Parabolica mit allen vier Rädern jenseits der Streckenbegrenzung geriet.

Ferrari machte eine bessre Figur als zuletzt in Spa. Allerdings brach der Vorjahressieger auch nicht in Jubelstürme aus. Dazu sind die Autos noch zu schlecht ausbalanciert. WM-Punkte wären schon ein Erfolg. Mit Glück könnte es auch für Startplätze in den Top Ten reichen. Peinlich sind erneut die schwachen Topspeeds. Im letzten Jahr flogen die Ferrari der Konkurrenz auf den Geraden noch davon. Diesmal finden sich Charles Leclerc und Sebastian Vettel am Ende der Tabelle wieder.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen

1) Ist Mercedes noch überlegener?

Mercedes 0,897 Sekunden vor dem Rest der Welt. Spielt die Highspeed-Strecke von Monza den silbernen Raketen noch mehr Trümpfe in die Hand oder hat die neue Regel, sich ab Samstagmittag auf einen Motor-Modus zu konzentrieren dem Titelverteidiger mehr genutzt als geschadet? Hat sich die Konkurrenz etwa zu früh gefreut? Teamchef Toto Wolff drohte an, bevor sich noch das erste Rad in Monza drehte: "Wir werden für die Qualifikation Power aufgeben müssen, können dafür im Rennen den Motor härter fahren." Chefingenieur Andrew Shovlin unterstreicht diese Aussage: "Wir werden auf eine Runde vielleicht am meisten leiden, aber der Gesamteindruck von heute lässt uns hoffen, dass wir hier keine bösen Überraschungen erleben."

Der Motor-Modus, der ab Samstag zum Einsatz kommt, wurde bereits im Vorfeld in der Theorie bestimmt. Man musste auf der Rennstrecke nicht mehr experimentieren. Deshalb darf man davon ausgehen, dass am Freitag in den Longruns die meiste Zeit mit repräsentativer Motor-Power gefahren würde. Alles andere würde wenig Sinn machen. Die Mercedes fuhren nicht nur auf eine Runde in einer eigenen Klasse. Im Soft-Longrun deklassierte Valtteri Bottas die Konkurrenz um 1,2 Sekunden. Auf den harten Reifen war der Finne neun Zehntel schneller als der nächstschnellste Fahrer, in diesem Fall Carlos Sainz im McLaren. Nur auf den Medium-Reifen fiel Hamiltons Vorsprung etwas gnädiger aus. Vier Zehntel auf Daniel Ricciardo, sechs Zehntel auf Max Verstappen.

Die relativ schwachen Topspeed-Werte lassen vermuten, dass Mercedes wie in Spa lieber in Abtrieb investiert hat, um den Reifen das Leben zu erleichtern und mit den absurd hohen Luftdrücke einigermaßen Grip zu generieren. Pirelli erhöhte die Drücke im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 PSI. Die Fahrer sprachen verächtlich von "Ballonreifen". Mit 338,7 km/h ist nur noch Ferrari langsamer auf den Geraden als Mercedes. Dafür schlägt keiner die Mercedes in den Kurven. Und trotzdem klagt Hamilton, dass er mit der Balance noch nicht ganz zufrieden ist und kündigt weitere Verbesserungen für den Samstag an. Shovlin bestätigt: "In einigen Kurven sind wir am vorderen Ende des Autos noch nicht zufrieden, in anderen hinten."

2) Kann Verstappen die Mercedes ärgern?

Max Verstappen fehlt in der schnellsten Runde eine Sekunde auf die Mercedes. Es sieht nicht danach aus, als könnte der Holländer auf der schnellsten Strecke des Jahres den Störenfried spielen, obwohl er auf den Geraden auf Hamilton sogar leicht Zeit gewinnt. Dafür bleiben in der ersten Schikane zwei Zehntel auf der Strecke, in der ersten Lesmo-Kurve drei Zehntel und in der Parabolica eineinhalb Zehntel. Auch von den Dauerläufen gibt es keine positiven Nachrichten. Verstappen verliert im Soft-Longrun 1,2 Sekunden pro Runde auf Bottas und auf den etwas härteren Reifen 0,674 Sekunden auf Hamilton. Verstappen klagte über Probleme mit der Balance: "Uns fehlt Grip. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Das war kein guter Start in das Wochenende."

Pierre Gasly - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Red Bull
Alpha Tauri war die Überraschung des Trainingsfreitags von Monza.

3) Ist Alpha Tauri wirklich so stark?

Pierre Gasly führte bis fünf Minuten vor Schluss das Verfolgerfeld an, noch vor Max Verstappen im Red Bull. Dann fuhr ihm Lando Norris mit einem späten Qualifikationsversuch in die Parade. Gasly war in seiner schnellsten Runde ein Zehntel besser als der Teamkapitän von Red Bull. Und Daniil Kvyat unterstreicht mit dem 7. Platz, dass mit Red Bulls Juniorteam zu rechnen ist. Tatsächlich war aber Daniel Ricciardo der schnellste Mann hinter den Mercedes. Der Australier splittete zu dem Zeitpunkt mit 1.20,905 Minuten sogar die beiden Silberpfeile, bekam die Rundenzeit aber aberkannt, weil er in der Parabolica neben die Streckenbegrenzung gedriftet war.

Im direkten Vergleich mit Hamilton verliert Gasly auf seiner schnellsten Runde 0,3 Sekunden in der ersten Schikane und 0,35 Sekunden in den Lesmo-Kurven. Der Rest verteilt sich zu gleichen Teilen über Ascari und Parabolica. Gasly jubelte: "Das war mit Abstand der beste Freitag, den wir je hatten. Ich fühle mich wohl im Auto und kann richtig attackieren. Leider musste ich etwas früher Schluss machen, weil wir Probleme mit einem Dämpfer bekamen."

Die beiden Alpha Tauri waren auch in den Rennsimulationen ernsthaft schnell, was ihre gute Form nur noch unterstreicht. Auf den Soft-Reifen musste sich Gasly allerdings hinter den Renault-Piloten anstellen, die sich im Kampf um die schnellste Runde etwas versteckt hatten. Daniel Ricciardo und Esteban Ocon sind für die Highspeed-Schlacht ähnlich gut gerüstet wie in Spa. Während Ricciardo sich von der ersten Runde an wohl fühlte, musste Ocon wie üblich am Setup basteln, um auf Speed zu kommen. Außerdem machte sich der schlaksige Franzose mit dem Fahren im Windschatten und im Verkehr vertraut. "Das kann für morgen nicht schaden."

McLaren erster Trainingstag war zweigeteilt. Hier die Probleme für Lando Norris, dort ein Standard-Tag für Carlos Sainz. Mit Platz 6 in der Tagestabelle und dem zweitbesten Dauerlauf auf den harten Reifen zeigte der Spanier, dass McLaren mit Renault und Alpha Tauri auf Augenhöhe ist. Das lässt sich von Racing Point noch nicht sagen. Wie schon in Spa hinken die pinken Autos dem Rest des Mittelfeldes etwas hinterher.

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
xpb
Ferrari lag bei den Höchstgeschwindigkeiten ganz hinten.

4) Warum ist Ferrari besser als in Spa?

Die Plätze 9 und 12 für Charles Leclerc und Sebastian Vettel lassen die Tifosi aufatmen. Eine Wiederholung der Demütigung wie in Spa scheint es nicht zu geben. Wenigstens nicht auf eine Runde. In den Longruns dagegen sieht es wieder düster aus. Da lagen die Ferrari-Piloten erneut mitten unter den Kundenautos. Teamchef Mattia Binotto mag das bessere Bild als Effekt der neuen Motorregeln sehen. Wenn überhaupt, dann hat es aber nur einen kleinen Einfluss. Die Alfa Romeo-Piloten liegen auf den Plätzen 12 und 16, die zwei HaasF1-Fahrer auf den Rängen 15 und 17. Das liest sich wie ein ganz normaler Freitag.

Die Wahrheit für Ferraris Erholung dürfte andere Gründe haben. In der Abstimmung für minimalen Abtrieb fällt der schlechte Luftwiderstand des SF1000 nicht ganz so stark ins Gewicht wie auf Strecken, wo Effizienz gefragt ist. Trotzdem stehen die roten Autos in der Topspeed-Tabelle am Ende der Tabelle und verlieren auf Alfa Romeo 6,4 km/h und auf den HaasF1 3,1 km/h. Gegenüber den Autos mit anderen Motoren bremst Ferrari hauptsächlich der Motor-Nachteil. Auf den McLaren von Carlos Sainz fehlten immerhin 15,8 km/h.

Charles Leclerc und Sebastian Vettel bewegen sich sichtbar am Limit. Beide lagen im Clinch mit der ersten Lesmo-Kurve. Leclerc zauberte seinen aus der Bahn geratenen Ferrari durch den Grünstreifen zurück auf die Strecke. Vettel legte einen fulminanten Highspeed-Dreher auf die Bahn. "Auch wenn wir uns vom ersten auf das zweite Training etwas verbessert haben, war das Auto schwer zu fahren. Speziell am Kurveneingang rutscht das Auto über alle vier Reifen. Da liegt noch eine große Aufgabe vor uns", beschwert sich Vettel.

Topspeeds GP Italien: Training

Team Höchstgeschwindigkeit
1. McLaren                 352,4 km/h
2. Alpha Tauri              348,8 km/h
3. Racing Point          348,0 km/h
4. Williams         343,5 km/h
5. Alfa Romeo             343,0 km/h
6. Renault                  342,5 km/h
7. Red Bull                 340,4 km/h
8. HaasF1                    339,7 km/h
9. Mercedes                338,7 km/h
10. Ferrari                   336,6 km/h

5) Was war mit Lando Norris los?

Bis fünf Minuten vor Schluss dümpelte Lando Norris auf dem letzten Platz herum. Dann packte der Engländer noch einmal die Soft-Reifen aus und schoss sich mit 1.21,089 Minuten auf den dritten Platz. Mit nur 19 Runden legte der Engländer die geringste Distanz zurück. "Wir hatten Probleme mit dem Motor und es dauerte, bis wir die lösen konnten", erklärte Einsatzleiter Andrea Stella. Norris bedauerte: "Ich konnte keine Longruns mit viel Benzin an Bord abspulen. Das ist für Sonntag ein Nachteil. In Monza dreht sich alles darum, wie viel Vertrauen du auf der Bremse hast. Und mit so wenigen Runden fehlt mir dieses Vertrauen noch."

6) Wird wegen der neuen Motor-Regeln weniger gefahren?

Im zweiten Training absolvierten die 20 Fahrer 618 Runden, was einer Distanz von 3.580 Kilometern entspricht. Vor einem Jahr spulten die Piloten im Nachmittagstraining 674 Runden oder 3.904 Kilometer ab. Das ist aber noch kein Hinweis dafür, dass die Teams dieses Jahr weniger Runden eingeplant hatten, um ihren Motoren Laufzeit zu ersparen. 2019 war das erste Training verregnet. Deshalb wurde im zweiten etwas mehr gefahren, um das zu kompensieren. Diesmal fanden die Teams im ersten Training beste Bedingungen vor und konnten sich mit 503 Runden schon ausreichend auf die neue Motorregel einschießen. Es geht darum, welchen Modus man sich gerade noch erlauben kann, ohne dem Motor zu sehr zu schaden.

Longrun-Analyse GP Italien 2020

Fahrer ∅ Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Bottas 1.23,796 min 7 soft 1
Hamilton 1.24,438 min 8 soft 1
Verstappen 1.24,912 min 8 soft 1
Ricciardo 1.25,296 min 14 soft 1
Ocon 1.25,314 min 9 soft 1
Gasly 1.25,431 min 11 soft 1
Sainz 1.25,469 min 12 soft 1
Kvyat 1.25,514 min 9 soft 1
Leclerc  1.25,576 min 6 soft 2
Perez 1.25,638 min 8 soft 1
Albon 1.25,785 min 8 soft 1
Grosjean 1.25,859 min 9 soft 1
Stroll 1.25,875 min 10 soft 1
Giovinazzi 1.26,006 min 6 soft 1
Russell 1.26,021 min 9 soft 2
Vettel 1.26,064 min 4 soft 1
Räikkönen 1.26,504 min 9 soft 1
Magnussen 1.26,590 min 16 soft 1
         
Hamilton 1.23,915 min 10 medium 2
Ricciardo 1.24,356 min 6 medium 2
Verstappen 1.24,589 min 9 medium 2
Ocon 1.24,782 min 11 medium 2
Perez 1.25,085 min 13 merdium 2
Stroll 1.25,534 min 11 medium 2
Räikkönen 1.25,843 min 7 medium 2
Leclerc 1.25,895 min 12 medium 1
Russell 1.26,261 min 12 medium 1
         
Bottas 1.23,864 min 10 hart 2
Sainz 1.24,754 min 5 hart 2
Kvyat 1.25,185 min 11 hart 2
Albon 1.25,252 min 11 hart 2
Grosjean 1.25,604 min 9 hart 2
Vettel 1.25,977 min 7 hart 2
Giovinazzi 1.26,260 min 11 hart 2
Latifi 1.26,316 min 17 hart 1
Fahrer ∅ Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Bottas 1.23,796 min 7 soft 1
Hamilton 1.24,438 min 8 soft 1
Verstappen 1.24,912 min 8 soft 1
Ricciardo 1.25,296 min 14 soft 1
Ocon 1.25,314 min 9 soft 1
Gasly 1.25,431 min 11 soft 1
Sainz 1.25,469 min 12 soft 1
Kvyat 1.25,514 min 9 soft 1
Leclerc  1.25,576 min 6 soft 2
Perez 1.25,638 min 8 soft 1
Albon 1.25,785 min 8 soft 1
Grosjean 1.25,859 min 9 soft 1
Stroll 1.25,875 min 10 soft 1
Giovinazzi 1.26,006 min 6 soft 1
Russell 1.26,021 min 9 soft 2
Vettel 1.26,064 min 4 soft 1
Räikkönen 1.26,504 min 9 soft 1
Magnussen 1.26,590 min 16 soft 1
         
Hamilton 1.23,915 min 10 medium 2
Ricciardo 1.24,356 min 6 medium 2
Verstappen 1.24,589 min 9 medium 2
Ocon 1.24,782 min 11 medium 2
Perez 1.25,085 min 13 merdium 2
Stroll 1.25,534 min 11 medium 2
Räikkönen 1.25,843 min 7 medium 2
Leclerc 1.25,895 min 12 medium 1
Russell 1.26,261 min 12 medium 1
         
Bottas 1.23,864 min 10 hart 2
Sainz 1.24,754 min 5 hart 2
Kvyat 1.25,185 min 11 hart 2
Albon 1.25,252 min 11 hart 2
Grosjean 1.25,604 min 9 hart 2
Vettel 1.25,977 min 7 hart 2
Giovinazzi 1.26,260 min 11 hart 2
Latifi 1.26,316 min 17 hart 1
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