Lewis Hamilton - GP Japan 2017 xpb
Carlos Sainz - GP Japan 2017
Carlos Sainz - GP Japan 2017
Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 6. Oktober 2017
Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 6. Oktober 2017 89 Bilder

GP Japan 2017 Analyse Training

Mercedes wieder in der Spur

Am Mittag kam der Regen. Deshalb verlegten die Teams ihre Longruns auf das erste Training. Ferrari, Red Bull und Mercedes liegen eng zusammen. Mercedes ist wieder in der Spur.

Die Wetterprognose war punktgenau. Zehn Minuten vor Ende des ersten Trainings begann es zu nieseln. Seit der Mittagspause regnet es in Strömen. In Suzuka herrschte Land unter. Der Regen soll sich erst nach dem dritten Training am Samstag verziehen. Mit einer kleinen Chance, dass es auch in der Qualifikation nass ist. Für den Renntag sind blauer Himmel und 25°C angesagt.

Die Teams stellten deshalb ihr Programm um. Die Rennsimulationen wurden in das erste Training gepackt. Soweit man davon sprechen kann. Der Unfall von Carlos Sainz und der einsetzende Regen am Ende der Sitzung verkürzten das Programm. Sämtliche Dauerläufe wurden auf Supersoft-Reifen durchgeführt. Die schnellsten Rundenzeiten wurden ebenfalls auf der weichsten Mischung im Angebot erzielt. Nach ersten Messungen ist der Supersoft-Reifen in der ersten fliegenden Runde um 0,6 Sekunden schneller als der Soft-Gummi.

Ferrari mit weniger Sprit im Tank

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 6. Oktober 2017
sutton-images.com
Ferrari war schnell, aber offenbar auch leichter unterwegs als die Konkurrenz.

Im Vergleich der schnellsten Runden lagen Ferrari, Mercedes und Red Bull innerhalb von 0,375 Sekunden. Bei den Longruns sind die Abstände größer, weil die Autos unterschiedlich betankt waren. Ferrari zum Beispiel fuhr gemäß Messungen der Konkurrenz nur mit halbvollem Tank. Drei Fahrer unterboten den absoluten Suzuka-Rekord von Felipe Massa, der seit 2006 auf 1.29,599 Minuten stand. Sebastian Vettels Bestzeit von 1.29,166 Minuten bedeutete eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 234,452 km/h.

Die meisten Runden spulten die Mercedes-Fahrer ab. Valtteri Bottas drehte 29, Lewis Hamilton 30. Mercedes wollte unbedingt herausfinden, ob sich das Auto genauso launisch benimmt wie in Malaysia. Die Ingenieure gaben vorsichtig Entwarnung: „Wir haben wieder Normalform. Allerdings war es heute früh mit 19 Grad ziemlich kühl. Da sind wir immer stark.” Niki Lauda grummelte: “Ich glaube es erst, wenn wir morgen vorne stehen.”

Heiße Reifen bei Mercedes

Hamilton schaffte mit Supersoft-Reifen 10 Runden am Stück und kam auf einen Schnitt von 1.34,179 Minuten. Bottas war in einem ähnlichen Bereich, musste aber zu seinem Longrun drei Mal ansetzen. Trotzdem gibt es noch Ungereimtheiten wie Teamchef Toto Wolff erzählt: „Bis Kurve 7 sind wir so schnell wie die Ferrari. Im letzten Linksbogen der S-Kurven werden die Reifen zu heiß. Dann leiden wir in ein paar Kurven. Die Reifen kühlen erst wieder auf der nächsten Gerade ab.”

Die Ferrari-Zeiten liegen dank weniger Benzin im Tank bis zu 1,43 Sekunden unter denen des WM-Rivalen. Schon eher vergleichbar ist das Red Bull-Programm. Max Verstappen war mit einem Mittelwert von 1.34,545 Minuten über 10 Runden etwas mehr als 3 Zehntel langsamer als Hamilton. Das Regentraining am Nachmittag brachte eine weitere Bestätigung, dass Mercedes wieder in der Spur ist. Hamilton fuhr die schnellsten Runden. Allerdings war die Konkurrenz mit Force India und Williams auch nicht so groß.

In der Galerie zeigen wir noch einmal die besten Bilder des Trainingsfreitags in Suzuka.

Longrun-Zeiten Training GP Japan

Longruns Training GP Japan 2017

Fahrer Ø längster Longrun Runden Reifentyp
1. Vettel 1.32,758 4 supersoft
2. Räikkönen 1.33,190 5 supersoft
3. Hamilton 1.34,179 10 supersoft
4. Verstappen 1.34,545 10 supersoft
5. Ricciardo 1.34,734 8 supersoft
6. Grosjean 1.35,011 5 supersoft
7. Vandoorne 1.35,690 4 supersoft
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Valtteri Bottas hat im dritten Training von Suzuka die schnellste Runde...

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