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GP Saudi Arabien
Max Verstappen - Red Bull - GP Saudi-Arabien 2021 - Jeddah Motorsport Images
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
George Russell - Williams - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021 48 Bilder

Trainingsanalyse GP Saudi-Arabien 2021: Longruns

Trainingsanalyse GP Saudi-Arabien 2021 Setzt Red Bull auf ein Startplatzrennen?

GP Saudi-Arabien 2021

Auf eine Runde ging es im WM-Duell um Hundertstelsekunden. Im Longrun ist Mercedes eine Klasse für sich. Es wäre eine riskante Strategie von Red Bull, wenn man Mercedes über den besseren Startplatz schlagen will.

Da soll einer schlau daraus werden. Beim Vergleich der schnellsten Runden sieht es nach einem Kopf-an Kopfrennen zwischen Mercedes und Red Bull und zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen aus. Hamilton markierte zwar in beiden Trainingssitzungen Bestzeit, aber jeweils nur knapp. Verstappen steckte immer wieder im Verkehr fest, mal beim Aufwärmen der Reifen, mal in seiner schnellen Runde. Und er stand besonders in den Abendstunden auf Kriegsfuß mit der ersten Kurve, klagte darüber, dass er die Reifen nicht schnell genug auf Temperatur bringen konnte.

In den Longruns zerstörte Mercedes den WM-Gegner. Hamilton nahm den Red Bull-Piloten eine Sekunde pro Runde ab. Auf dem Medium-Reifen waren sowohl Ferrari als auch Alpine über die Distanz schneller. Red Bull machte nicht wirklich den Eindruck, auf gute Dauerläufe aus zu sein. Will der Herausforderer Mercedes etwa über den besseren Startplatz schlagen und dann darauf hoffen, dass Überholen nicht möglich ist? Es wäre eine riskante Strategie.

Im Verfolgerfeld gingen Ferrari und McLaren den Weg von Mercedes und konzentrierten sich hauptsächlich auf die Longruns. Alpha Tauri war auf eine Runde schneller, über die Distanz langsamer. Aston Martin kam auf eine Runde nicht auf Speed, machte aber in den Longruns eine ordentliche Figur. "Wir sind mit dem Setup in die falsche Richtung gewandert", stellte Sebastian Vettel fest. Alpine war in beiden Disziplinen schnell. Die Franzosen kamen wie in Katar perfekt vorbereitet auf der neuen Strecke an.

Angesichts der Streckenlänge lagen die Rundenzeiten erstaunlich eng zusammen. Zwischen der Freitags-Pole von Hamilton und Nicholas Latifi auf Platz 19 lagen nur 2,021 Sekunden. Die zumeist schnellen Kurven sind offensichtlich nicht sonderlich selektiv. Es ist eine alte Weisheit im Motorsport, dass sich in den langsamen Ecken die Spreu von Weizen trennt. Und davon gibt es nur zwei Stellen auf dem Kurs.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Motorsport Images
Lewis Hamilton gewann beide Trainingssitzungen.

1) Mercedes oder Red Bull?

Die ersten beiden Trainingssitzungen gingen knapp an Mercedes. Max Verstappen fehlten in der ersten Sitzung 0,056 Sekunden auf Lewis Hamilton, in der zweiten waren es 0,195 Sekunden. Während Valtteri Bottas für Verstappen zum Problem werden könnte, fällt Sergio Perez stark ab. Der Mexikaner verlor am Nachmittag 1,174 Sekunden auf die Bestzeit und am Abend 0,750 Sekunden. Das ist für beide Parteien noch nicht das letzte Wort. Alle vier Fahrer hatten noch alte Motoren im Heck. Die Antriebseinheiten mit der geringsten Laufleistung kommen erst ab Samstag zum Einsatz.

Mercedes schickte wie schon in Katar seine beiden Fahrer mit unterschiedlichen Abstimmungen in den ersten Trainingstag. "Jetzt müssen wir herausfinden, was funktioniert und was nicht. Wir haben noch ein bisschen Probleme auf den Soft-Reifen über eine Runde. Es gibt ein paar Ideen, wie wir das lösen, die heute Nacht im Simulator durchprobiert werden", erzählte Chefingenieur Andrew Shovlin. Auch Max Verstappen war über eine Runde nicht glücklich: "Wir hatten Probleme, Hitze in den Reifen zu bringen." Sergio Perez meinte: "Wir basteln noch an der Balance."

Die beiden Trainingssitzungen haben gezeigt, dass die Titelkandidaten mit unterschiedlichen Ansätzen in den vorletzten Lauf der Saison gegangen sind. Verstappen wechselte das komplette erste Training zwischen schneller Runde und Abkühlrunde. Hamilton probierte wenigstens am Ende der ersten 60 Minuten eine Art Longrun über drei gleichmäßige Runden am Stück. Der Eindruck verstärkte sich unter Rennbedingungen am Abend. Shovlin bilanzierte: "Uns kam vor, dass Red Bull primär auf die schnelle Runde aus war. Für uns geht es mehr darum, die letzten beiden Rennen zu gewinnen."

Die Longruns bestätigen Shovlins Einschätzung. Perez und Verstappen waren trotz kürzerer Distanz auf den Medium-Reifen im Mittel eine Sekunde langsamer als Hamilton. Setzt Red Bull darauf, von der Pole Position zu starten und dann darauf zu hoffen, dass Überholen nur schwer möglich ist? Das könnte am Sonntag ein Problem werden, berichten die Fahrer. Die Strecke ist eng und schnell und es gibt nur zwei wirklich harte Bremspunkte. Außerdem liegt neben der Ideallinie viel Sand, was den Grip beeinträchtigt.

Red Bull gehört der erste Sektor, Mercedes der zweite. Gleichstand im Schlussabschnitt. Wenn man die Idealzeiten der schnellsten Sektorzeiten zusammenzählt, steht es praktisch unentschieden. Dann hätte Hamilton mit seiner Bestzeit von 1.29,018 Minuten gewonnen vor Bottas mit 1.29,028 Minuten und Verstappen mit 1.29,087 Minuten.

Was lesen wir aus dem Sektorenvergleich? Red Bull verliert in den ersten beiden Kurven auf Mercedes, gewinnt aber in der Passage zwischen den Kurven 5 und 8. Mercedes holt sich die Zeit auf den Vollgaspassagen zurück. Drei Viertel der Strecke stehen die Fahrer voll auf dem Gas. Im Topspeed macht sich der Mercedes-Vorteil nur geringfügig bemerkbar. Perez war im Topspeed nur zwei km/h langsamer als die Mercedes-Piloten. Verstappen fehlten sechs km/h.

Fernando Alonso - Alpine - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
xpb
Alpine machte am Trainingsfreitag eine gute Figur.

2) Schafft Alpine die nächste Sensation?

Alpine tastete sich langsam an die Strecke heran. Im ersten Training belegten Fernando Alonso und Esteban Ocon noch die Plätze 9 und 12. Im zweiten verbesserten sich die Alpine-Fahrer auf die Ränge 5 und 6. Mit nur 0,423 Sekunden Rückstand hat Alonso die Mercedes und Red Bull fast schon in Sichtweite. Auch bei den Longruns waren die blauen Autos bei der Musik. Alonso war auf den Soft-Reifen im Schnitt zwei Zehntel langsamer als Carlos Sainz, fuhr aber auch drei Runden länger. Aston Martin, McLaren und Alpha Tauri ließ er hinter sich.

Noch ermutigender war Ocons Dauerlauf auf den Medium-Gummis. Der Franzose rangierte mit einem Schnitt von 1.34,734 Minuten sogar vor Perez und Verstappen. Nur Leclerc war mit 1.34,574 Minuten bis zu seinem Unfall schneller. Einsatzleiter Alan Permane sieht Parallelen zu Katar: "Wir sind wieder sehr gut vorbereitet auf dieser Rennstrecke angekommen und hatten keinerlei Probleme mit den Autos. Beide Fahrer sind happy, und wir wissen jetzt schon ziemlich genau, was wir den Reifen am Samstag und Sonntag abverlangen können."

Pierre Gasly - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Motorsport Images
Auf eine Runde war Pierre Gasly der erste Mercedes-Verfolger.

3) Kann Alpha Tauri diesmal auch den Longrun?

Pierre Gasly ist auf eine Runde ein echter Favoritenschreck. Mit nur 0,081 Sekunden Rückstand kam er den Mercedes am nächsten. Der 8. Platz von Yuki Tsunoda unterstreicht, dass der Alpha Tauri auf dem Straßenkurs auf eine schnelle Runde jedem in die Suppe spucken kann. Das war auch schon in Katar so. Doch da fraßen die Alpha Tauri über die Distanz ihre Reifen.

Deshalb die Frage: Ist das in Jeddah auch so? Es sieht so aus. Der Longrun von Tsunoda war nicht berühmt, lag deutlich hinter denen von Ferrari, McLaren, Alpine und sogar Aston Martin. Pierre Gasly bestätigte die Probleme über die Distanz: "Auf eine Runde ist unser Auto wie gewohnt exzellent. In den Longruns fühle ich mich noch nicht so wohl. Da steht uns für Samstag eine Menge Arbeit bevor."

Lando Norris - Charles Leclerc - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Motorsport Images
Ferrari hatte am Freitag gegenüber McLaren die Nase vorn.

4) Wo sind McLaren und Ferrari?

Auf eine Runde ist Ferrari die fünfte und McLaren die sechste Kraft. Über die Distanz legten die Ferrari-Piloten die drittschnellsten Rennsimulationen auf die Bahn. Gefolgt von McLaren, Alpine und überraschenderweise Williams. Die Gegner um den WM-Platz 3 haben sich am ersten Tag auf der neuen Strecke auf die Longruns und die Reifenwahl konzentriert. Ferraris Rennsimulationen zeigen, dass man mit Charles Leclerc und Carlos Sainz rechnen muss. Daniel Ricciardo glaubt: "Ich bin mir sicher, dass wir die paar Zehntel noch finden, die uns auf die Autos vor uns fehlen."

5) Warum sind die harten Reifen besser als die weichen?

Eines der größten Rätsel nach dem ersten Trainingstag sind die Reifen. "Normalerweise kannst du nach einem Tag sagen: Der weiche Reifen ist drei Zehntel oder so schneller als der Medium. Diese Regel gilt hier gar nicht. Ein paar Fahrer haben sich auf den Soft-Reifen verbessert, andere sind nicht schneller geworden. Das scheint von Auto zu Auto unterschiedlich zu sein. Deshalb haben wir im Longrun alle Reifentypen durchprobiert, um ein besseres Verständnis zu bekommen", berichtet Lando Norris.

Lewis Hamilton kommt zu dem Schluss: "Der weiche Reifen ist für die Highspeed-Passagen ein bisschen zu weich. Er scheint früh nachzugeben." Pirelli-Rennleiter Mario Isola erklärt das so: "Beim weichen Reifen bewegt sich die Lauffläche etwas mehr. Das kann beim Fahrer gerade in den schnellen Kurven das Gefühl von Instabilität hervorrufen."

Pirelli kommt zu dem Schluss, dass der Soft-Reifen eigentlich um drei Zehntel schneller sein müsste als die mittlere Mischung, die wiederum den Vorteil von sechs Zehnteln gegenüber dem harten Reifen haben soll. Dass es auf der Strecke teilweise zu umgekehrten Ergebnissen kam, begründet Pirelli-Sportchef Mario Isola so: "Die Fahrer fühlen sich auf dem Medium-Reifen und der harten Mischung wohl, weil sie da unbedenklich attackieren können. Der Soft-Reifen verlangt mehr Management bei der Aufwärmrunde."

Das war auch das Problem der Mercedes-Fahrer. Wenn sie die Runde davor zu schnell angingen, baute der weiche Reifen im letzten Sektor ab, waren sie beim Aufwärmen zu vorsichtig, fehlte der Grip in den ersten Kurven.

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Freitag - 3.12.2021
Motorsport Images
Die Fahrer sind begeistert vom Stadtkurs in Jeddah.

6) Was sagen die Fahrer zum Jeddah Street Circuit?

Durchschnittsgeschwindigkeiten von 249,684 km/h, kaum Auslauf und nur ein einziger Mauerkontakt. Fünf Minuten vor Ende der zweiten Trainingssitzung feuerte Charles Leclerc seinen Ferrari in Kurve 23 in die Tecpro-Barriere. Das wird den Mechanikern eine Nachtschicht bescheren. Sonst blinkten die gelben Ampeln nur wegen der vielen Verbremser in Kurve 1. Die geringe Fehlerquote lag auch daran, dass die Fahrer Vorsicht walten ließen. "Jeder Fehler ist hier ein schwerer Unfall und hat große Konsequenzen", erklärt Alpine-Technikchef Marcin Budkowski. HaasF1-Teamchef Guenther Steiner ergänzte: "Unsere Fahrer wussten, dass es sie am schlimmsten treffen würde, wenn sie durch einen Unfall Zeit auf der Rennstrecke verlieren."

Die Fahrer zeigten Respekt vor der neuen Strecke. "Sie ist unheimlich schwierig", urteilte Lando Norris. "Wie Monaco, aber in Highspeed. Du musst dich die ganze Zeit voll konzentrieren, weil du so schnell unterwegs bist und immer den Abstand zu den Mauern genau abschätzen musst. Ein Augenzwinkern, und du hängst in der Mauer. Es gibt keinen Platz, an dem du dich ausruhen kannst. Das wird besonders im Rennen eine Herausforderung."

McLaren-Teamkollege Daniel Ricciardo berichtet noch von einem anderen Problem: "Die Kurven sehen alle sehr ähnlich aus. Du musst dir vor jeder Kurve zurufen. Das ist die, die im vierten Gang geht, und das die, für den du den fünften Gang brauchst." Pierre Gasly spricht von einem "großen Adrenalinschub", wenn man mit Tempo 250 durch den Betonkorridor zirkelt. Das bestätigt Lewis Hamilton: "Die Geschwindigkeit, mit der du auf langsame Fahrzeuge aufschließt, ist furchterregend."

Die größte Überraschung war der gute Grip. Statt Rollsprit lieferte der erst drei Wochen zuvor verlegte Asphalt so gute Haftung, dass man sogar mit den harten Reifen ansprechende Rundenzeiten fahren konnte. Das Geheimnis: Der Asphalt war wie dieses Jahr in Istanbul mit einem Hochdruckstrahler behandelt worden. Das spülte das Öl und die obersten Bitumenschicht weg. "Dazu kommt, dass die Formel 2 für uns die Strecke gekehrt hat", bedankte sich Alonso.

Trotz der Länge von 6,174 Kilometer ist das größte Problem der neuen Strecke der Verkehr. In den schnellen, blinden Ecken brauchen die Fahrer Gottvertrauen um auf dem Gas zu bleiben. Immer wieder mussten Fahrer ihre schnellen Runden abbrechen, weil einer zu viel im Weg stand. Mercedes-Mann Shovlin befürchtet: "Das macht das Timing in der Qualifikation extrem wichtig. Du brauchst ein Stück freie Strecke. Es ist für die langsamen Fahrer einfach schwierig, einen Platz zum Ausweichen zu finden."

Longrun-Analyse GP Saudi-Arabien 2021

Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Bottas 1.34,558 min 5 soft 1
Sainz 1.34,975 min 5 soft 1
Alonso 1.35,157 min 8 soft 1
Vettel 1.35,200 min 8 soft 1
Ricciardo 1.35,203 min 6 soft 1
Tsunoda 1.35,858 min 5 soft 1
         
Hamilton 1.33,993 min 7 medium 1
Leclerc 1.34,574 min 5 medium 1
Ocon 1.34,734 min 6 medium 1
Perez 1.34,967 min 5 medium 1
Verstappen 1.35,068 min 4 medium 1
Norris 1.35,300 min 2 medium 1
Räikkönen 1.35,424 min 3 medium 1
Stroll 1.35,729 min 9 medium 1
Latifi 1.35,887 min 7 medium 1
Mazepin 1.36,636 min 6 medium 1
         
Russell 1.34,874 min 8 hart 1
Gasly 1.35,122 min 3+2 hart 1+2
Giovinazzi 1.35,266 min 6 hart 1
Schumacher 1.35,538 min 8 hart 1
Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Bottas 1.34,558 min 5 soft 1
Sainz 1.34,975 min 5 soft 1
Alonso 1.35,157 min 8 soft 1
Vettel 1.35,200 min 8 soft 1
Ricciardo 1.35,203 min 6 soft 1
Tsunoda 1.35,858 min 5 soft 1
         
Hamilton 1.33,993 min 7 medium 1
Leclerc 1.34,574 min 5 medium 1
Ocon 1.34,734 min 6 medium 1
Perez 1.34,967 min 5 medium 1
Verstappen 1.35,068 min 4 medium 1
Norris 1.35,300 min 2 medium 1
Räikkönen 1.35,424 min 3 medium 1
Stroll 1.35,729 min 9 medium 1
Latifi 1.35,887 min 7 medium 1
Mazepin 1.36,636 min 6 medium 1
         
Russell 1.34,874 min 8 hart 1
Gasly 1.35,122 min 3+2 hart 1+2
Giovinazzi 1.35,266 min 6 hart 1
Schumacher 1.35,538 min 8 hart 1
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