Triple-Header in der Formel 1

Die härtesten Wochen der Saison

F1-Triple-Header - Frankreich, Österreich, England 2018 Foto: sutton-images.com 37 Bilder

Drei Rennen in drei Wochen – das gab es in der Formel 1 noch nie. Wir haben Sebastian Vettel, Red Bull-Teamchef Christian Horner, Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin, die Sauber-Mechaniker und die Aufbautruppe von Mercedes auf dem Horrortrip begleitet.

Es war das erste Triple der Formel-1-Geschichte. Und auch das letzte. Die FIA und Liberty haben entschieden. Drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, das wird es nie mehr geben. Es laugt die Menschen aus, die mit dem Zirkus reisen. Besonders jene, deren GP-Woche schon am Dienstag vor dem Rennen beginnt und erst am Montag danach wieder endet. Außerdem bringen drei Rennen hintereinander eine gewisse Sättigung des Publikums mit sich. Beteiligte wie Zuschauer sind froh, dass jetzt erst einmal eine Woche Pause ist.

Es war ein Glück für die Formel 1, dass die Grand Prix von Frankreich, Österreich und England drei verschiedene Sieger und damit genügend Abwechslung produzierten: Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton machte in Le Castellet den Anfang, Max Verstappen schaffte im Red Bull den Heimsieg auf dem Red Bull-Ring, und Sebastian Vettel rundete das Triple mit einem Ferrari-Triumph in Silverstone ab. Alle drei Rennen meldeten am Sonntag volles Haus. 65.000 Zuschauer beim Comeback des GP Frankreich, 78.000 Fans in Österreich und 130.000 in der Wiege des britischen Rennsports.

auto motor und sport hat den Marathon von Anfang bis Ende mitgemacht. Und wir haben fünf Personen aus dem Zirkus auf der langen Reise quer durch Europa begleitet. Lesen sie, wie Sebastian Vettel, Red Bull-Teamchef Christian Horner, Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin, die Mechaniker von Sauber und die Aufbautruppe des Mercedes-Motorhomes die drei intensivsten Formel-1-Wochen des Jahres erlebt haben.

Sebastian Vettel spart sich Hotel

F1-Triple-Header - Frankreich, Österreich, England 2018 Foto: Wilhelm
Sebastian Vettel rollte in Frankreich mit seiner alten Suzuki an die Strecke.

Sebastian Vettel spricht für seine Fahrerkollegen: „Für uns Fahrer sind drei Rennen in Folge die geringste Belastung. Wir müssen nur unser Training anpassen. Am schlimmsten trifft es die Mechaniker.“ Vettel verbringt den Mittwoch vor dem GP Frankreich noch im Simulator in Maranello und fliegt dann in einem gemieteten Jet nach Le Castellet. Praktisch: Er kann direkt auf dem kleinen Flugplatz neben der Rennstrecke landen. Theoretisch hätte er einfach nur über die Straße laufen und im Hotel du Castellet einchecken müssen. Doch das Hotel hatte die Zimmerpreise für die GP-Woche auf 2.500 Euro pro Nacht angehoben. Das war auch einem Formel-1-Weltmeister zu viel. Aus Prinzip.

Vettel wohnt im Motorhome, das ein Freund nach Le Castellet gefahren hat. Doch auch da will der Veranstalter den Fahrern tief in die Tasche greifen. Wer auf dem Gelände der Strecke sein Quartier aufschlagen wollte, hätte 15.000 Euro bezahlen müssen. Vettel wandert aus, wohnt 8 Kilometer von der Strecke entfernt und pendelt mit dem Motorrad zwischen seinem mobilen Zuhause und seinem Arbeitsplatz hin und her.

Noch am Sonntagabend geht es mit dem Jet zurück nach Zürich. Gleich am Montag macht Vettel mit Kimi Räikkönen für einen PR-Termin einen Abstecher nach Maranello. Am Dienstag zurück nach Zürich, einen Tag später Flug nach Spielberg. Diesmal übernachtet der Ferrari-Star im Hotel, etwa 15 Minuten von der Strecke entfernt. Verkehrsmittel zur Strecke ist wieder eine Suzuki T500.

Auch diesmal plant Vettel die frühe Flucht vom Grand Prix schon am Sonntagabend. Der Jet startet nur 2 Kilometer von der Strecke entfernt vom alten Militärflughafen Zeltweg, wo 1964 der erste GP Österreich stattfand. Nach zwei Tagen Durchschnaufen zuhause in der Schweiz, geht die Reise am Mittwoch Richtung Oxford. Und von dort zum großen Campinglager im Innenraum der Rennstrecke. Für die meisten GP-Piloten ist es inzwischen schon Tradition beim britischen Grand Prix im eigenen Motorhome zu schlafen. Der Weg zum Fahrerlager beträgt nur einen Kilometer. Keiner muss durch einen Stau.

Seinen Sieg beim GP England muss Vettel auf der Insel feiern. Am Montag steht noch ein PR-Termin in England an. Der Ferrari-Pilot ist zu Gast für in einem Beitrag bei „Grand Tour“, einer der populärsten TV-Sendungen über Autos, die über den Streamingdienst von Amazon abgerufen werden kann. Für Vettel endete das Triple am Montagabend mit der Rückreise nach Zürich.

Christian Horner feiert zwei Heimrennen

F1-Triple-Header - Frankreich, Österreich, England 2018 Foto: xpb
Beim Rennen in Spielberg hatte Christian Horner kurz Zeit für einen Plausch mit Bernie Ecclestone.

Auch Red Bull-Teamchef Christian Horner zählt zu den Privilegierten im GP-Zirkus. Wenn nötig, wird im gemieteten Learjet gereist. Diesmal war es nötig. Das Triple verlangt eine spezielle Reiseplanung. Für Horner beginnt die Trilogie erst am Donnerstag vor dem ersten Rennen. Flug nach Nizza, Transfer nach Le Castellet. Dann vier Tage Business as usual an der Strecke. Nach dem Rennen eine hektische Abreise, um den Slot für den Abflug nach Oxford nicht zu verpassen. Horner lässt dafür ausnahmsweise seine Medienrunde platzen.

Nach zwei Tagen im Büro wartet wieder der Privatjet. Red Bull ist Hausherr am Red Bull-Ring. Da ist die Landegenehmigung auf dem nahegelegenen Militärflughafen nur Formsache. In Österreich steht das Team unter besonderer Beobachtung. Es ist einer der wenigen Grand Prix, bei den auch Oberboss Dietrich Mateschitz an der Strecke auftaucht. Also viele Pflichttermine, wenig Kür. Nach einem enttäuschenden Training wird Red Bull mit seinen ersten Sieg in den eigenen vier Wänden belohnt. Die Feier muss kurz ausfallen. Schon am Sonntagabend geht es zurück nach England.

In der Red Bull-Terminologie ist Österreich der „Heim Grand Prix“ und Silverstone der „Local Grand Prix“. Silverstone liegt vor der Haustür. Von der Fabrik in Milton Keynes gerade mal eine halbe Stunde Fahrtzeit. Bevor der GP-Zirkus sein Standardprogramm in Silverstone abspulte, gibt es für Christian Horner noch die Einweihung des neuen Firmenmuseums MK7 innerhalb der Fabrik, in der alle Formel-1-Autos vom RB1 bis zum RB14 ausgestellt sind und dazu noch einen hektischen Mittwoch. Am Morgen eine Charity-Veranstaltung für die Red-Bull-Stifung „Wings for Life“, mittags das vierstündige Treffen der Strategiegruppe, abends der Grand-Prix-Ball. Am Donnerstag eine Stippvisite an der Strecke, dann zurück in die Fabrik. Kriegsrat mit Motorsportdirektor Helmut Marko.

Der „lokale“ Grand Prix verlangt viel Planung. Red Bull lädt alle Teammitglieder und ihre Familien ein und versorgt sie mit Tribünenplätzen und zum Teil auch mit Fahrerlagerkarten. Das Rennwochenende verläuft eher enttäuschend für Red Bull. Silverstone ist keine Rennstrecke mehr für die Autos von Adrian Newey. Dafür fällt die Heimreise kurz aus. Die Abendnachrichten kann Horner zuhause am Fernseher anschauen.

Mercedes-Ingenieure stehn im Stau

F1-Triple-Header - Frankreich, Österreich, England 2018 Foto: Wilhelm
Die Mercedes-Ingenieure durchlebten beim Triple-Header ein Wechselbad der Gefühle.

Andrew Shovlin ist Chefingenieur bei Mercedes. Der 44-jährige Engländer steht für seine 14 Kollegen, die jeden Grand Prix vor Ort bestreiten. Für die Techniker-Truppe des Weltmeisters fällt der Startschuss zum längsten Trip der Formel 1 am Mittwoch vor dem GP Frankreich mit einem Flug nach Marseille an. Von dort geht es direkt ins Hotel in Bandol.

Die Arbeit an der Strecke beginnt erst am Donnerstag. Alles noch unverdächtig. Die Fahrt zur Rennstrecke nimmt normalerweise etwa eine halbe Stunde in Anspruch. Am Freitag wartet dann aber direkt die erste böse Überraschung auf die Mercedes-Crew. Gleich hinter Le Beausset steht der Verkehr. Von dort sind es noch rund 8 Kilometer zur Strecke. Shovlin und seine Kollegen treffen mit 2 Stunden Verspätung im Fahrerlager ein.

Im zweiten Training tritt am Auto von Valtteri Bottas ein Wasserleck auf. Die für 19 Uhr geplante Rückfahrt zum Hotel muss verschoben werden. Ab Samstag ändert der Konvoi der Ingenieure die Fahrtroute. Der Veranstalter hat eine Straße nur für das Formel-1-Volk gesperrt. Das bedeutet 30 Kilometer Umweg, geht aber schneller, weil ohne Stau. So können die Arbeitszeiten von 9 bis 19 Uhr eingehalten werden.

Sonntagabend müssen sich die Ingenieure beeilen. Nach einem kurzen De-Briefing geht es um 19 Uhr mit einem Hamilton-Sieg im Gepäck und einem kurzen Stau nach Toulon. Dort wartet ein Charter nach Birmingham. Um Mitternacht landet die Mercedes-Truppe in England. Um 1 Uhr nachts trifft der Teambus an der Fabrik ein, wo sich die Mannschaft dann zerstreut. Montagmorgen um 10 Uhr ist Arbeitsbeginn in Brackley. Bis Dienstag ist Bürodienst angesagt.

Am Mittwoch bringt eine Chartermaschine die Ingenieure von Luton nach Graz. Danach Hotel. Von Donnerstag bis Sonntag folgt der ganz normale GP-Wahnsinn. Am Sonntagabend sind die Mercedes-Leute auf einem der vielen Charterflüge vom Zeltweger Militärflughafen nach Birmingham gebucht.

Im Kopf schwirren viele Fragen umher. Warum sind gleich beide Autos mit Defekten ausgeschieden? Was folgt ist Ursachenforschung in der Fabrik. Bis Mittwoch sind die Antworten da. Bei Valtteri Bottas hatte sich eine von drei Schrauben, die die Hydraulikleitung in der Lenksäule arretiert, losvibriert. Bei Lewis Hamilton bahnte sich das gleiche Drama an. Ein Defekt in der Benzinpumpe kam einem zweiten Hydraulikdefekt zuvor. Ein Pfennigartikel hatte sich im Inneren der Pumpe gelöst.

Silverstone war für Mercedes wie für sechs andere in England stationierte Teams Heimspiel. Auch diesmal ließ das Rennen viele Fragen offen. Als die Ingenieure am Sonntagabend in ihren Autos nach Hause fahren, da treibt sie vor allem die Frage um, wie man auf die Technikoffensive von Ferrari antworten kann. Als Ausgleich für 20 Tage Arbeit am Stück gibt es in der Woche nach dem GP England einen Tag frei.

Extra-Arbeit für Sauber-Schrauber

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Durch den Brand am Ericsson-Sauber in Frankreich mussten die Mechaniker eine Extra-Schicht einlegen.

Für die kleinen Teams in der Formel 1 ist Rotation ein Fremdwort. Alle Sauber-Mechaniker unter der Leitung von Reto Camendzind sind von Anfang bis Ende dabei. Eine Ablöse wäre nur im Notfall bereitgestanden. Die GP-Woche für Mechaniker beginnt schon am Dienstag vor dem Rennen. Anders als in der Vergangenheit sind die Autos und die Boxeneinrichtung schon vor Ort, wenn die Mechaniker eintreffen.

Der Transport und der Aufbau wird von extra angeheuerten Spezialtruppen erledigt. Den Mechaniker, der auch noch den Truck fährt, gibt es nicht mehr. Er dürfte wegen der Arbeitsbeschränkung auf 60 Stunden pro Woche am Sonntagabend keinen Lastwagen mehr bewegen. Für Sauber pendeln insgesamt 12 Trucks von Rennen zu Rennen. Fünf für das Team, sieben für das Motorhome. Die Fahrtstrecken lassen sich sehen: 800 Kilometer von Hinwil nach Le Castellet, 1.180 Kilometer nach Spielberg, 1.520 Kilometer nach Silverstone und 1.100 Kilometer wieder zurück an die Basis in der Schweiz.

Vorbei auch die Tage, an denen die Nächte durchgeschraubt wird. Das Reglement regelt die Arbeitszeiten über Sperrstunden. Jedes Team kann nur zwei Ausnahmen pro Jahr beantragen. Am Freitag gibt es viel zu tun. Nach einem Unfall von Marcus Ericsson entzündet sich heißes Öl aus einem geborstenen Ölkühler. Der komplette Kabelstrang ist versengt. Also Chassis-Wechsel. Das beschädigte Monocoque geht per Lieferwagen zurück in die Schweiz. In der Fabrik wird ein neuer Kabelbaum eingezogen. Das Chassis steht für spätere Rennen wieder zur Verfügung.

Die Schrauber von Sauber können nicht lange über den WM-Punkt von Charles Leclerc und den dritten schnellsten Boxenstopp des Rennens in Folge jubeln. Sie müssen zusammenpacken, das komplette Material reisefertig machen. Wegen eines Wolkenbruchs, der nach dem Rennen über Paul Ricard niedergeht, dauert es länger als geplant. 30 Minuten nach Mitternacht kann der LKW-Konvoi Richtung Spielberg aufbrechen. Für die Mechaniker geht es kurz ins Bett.

Am Montag fliegt die 20-köpfige Crew von Marseille nach Graz. Der Nachmittag ist frei. Zwei Mitarbeiter aus Hinwil bringen in einem Lieferwagen eine Seefracht-Box, Ersatzteile und Neuentwicklungen nach Spielberg. Dienstagmorgen beginnt für alle die Arbeit an der Strecke. Die Autos werden um 11 Uhr morgens ausgeladen und umgehend aufgebaut. Der weitere Ablauf ist ein Abziehbild von Paul Ricard. Rennautos brauchen Pflege rund um die Uhr. Der Abbau am Sonntag läuft diesmal planmäßig. Mit 3 WM-Punkten auf dem Konto und zwei Autos in den Top Ten arbeitet sich beschwingter, auch wenn das Triple nach fast zwei Wochen auf Achse schon in den Knochen hängt.

Am Montagmorgen fliegen die Monteure von Graz nach Birmingham. Es ist ein Charter, an dem sich mehrere Formel 1-Teams beteiligen. Linienflüge mit Umsteigen würden zu viel Zeit vergeuden. Der Montagnachmittag ist wie in der Woche zuvor frei. Am Dienstag wartet schon wieder die Arbeit. Da haben es die Kollegen von den englischen Teams besser. Für sie ist die letzte Teilstrecke ein Heimspiel. Die Jungs von Sauber sehen 20 Tage lang nur Hotelzimmer.

Nach einer Nullrunde in Silverstone geht es am Montag nach dem GP England zurück nach Zürich. Für die Mechaniker ist das Triple noch nicht beendet. Am Dienstagmittag treffen die Autos in der Fabrik in Hinwil ein. Auch das Chassis, das Marcus Ericsson bei seinem Rennunfall ramponiert. Der Einschlag mit 24G Verzögerung ist heftig. „Das Chassis ist reparabel“, beschwichtigt Teammanager Beat Zehnder. Bis Freitag werden die Autos zerlegt und wieder aufgebaut. Erst dann gibt es zur Belohnung vier freie Tage bis Dienstag vor Hockenheim. Renault macht es übrigens umgekehrt. Erst frei, dann Autos für den GP Deutschland vorbereiten.

60 Leute und 18 Trucks für ein Motorhome

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Das Mercedes-Motorhome wurde in Rekord-Zeit auf- und abgebaut.

Team und Motorhome gehören optisch zusammen. In den Arbeitsabläufen sind es jedoch zwei getrennte Dinge. Für Mercedes erledigt die Firma DB Schenker den Transport und den Aufbau der mobilen Wagenburg, die an einem GP-Wochenende für Teams, Gäste und Medien zur zweiten Heimat wird. Chef Tobias Genrich muss einen Tross von 60 Menschen und 18 Sattelschleppern quer durch Europa dirigieren. Die 30 Container, in denen das Motorhome verstaut ist, treffen 9 Tage vor dem GP Frankreich im Fahrerlager von Paul Ricard ein. Es wird der einzige normale Aufbau in den nächsten 3 Wochen.

Drei Tage später steht der silberfarbene Bau. Der vierte Tage ist Feintuning. Die 14 Mitarbeiter, die für den Aufbau zuständig sind, werden eingeflogen. Nach vollzogener Arbeit fliegen sie wieder heim und kehren am Sonntag zurück. Arbeitsbeginn ist am Sonntag um 19.30 Uhr, wenn alle Gäste verschwunden, alle Pressekonferenzen abgehalten sind. Abgebaut wird in zwei 12-Stunden-Schichten. Am Montag um 16 Uhr setzt sich der letzte der Karawane bestehend aus 18 Trucks in Le Castellet mit Ziel Spielberg in Marsch. Um 10 Uhr am Dienstag treffen sich alle wieder im Fahrerlager des Red Bull-Rings. Die Zugmaschinen sind doppelt besetzt, so dass rund um die Uhr gefahren werden kann.

Weil die Setup-Crew verspätet in Graz ankommt, beginnt der Aufbau des Puzzles erst um 16 Uhr. Jetzt wird es richtig eng. Am Donnerstagvormittag soll alles stehen. Da passieren dann auch mal kleine Wunder. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt ist der Silber-Tempel mit seinen 3 Etagen funktionstüchtig. Genrich notiert einen neuen Rekord: „Wir haben etwas in 28 Stunden geschafft, was wir mit mehr Zeit normalerweise in 3 Tagen machen.“ Er teilt dafür die Leute in 3 Schichten ein.

Die Hausbauer dürfen am Donnerstag nach Hause fliegen. Die Truckies bleiben vor Ort. Pünktlich am Sonntag ist die Aufbau-Crew wieder da. Dann wiederholt sich das Spiel von Paul Ricard. Einziger Unterschied: Die Trucks werden jetzt dreifach besetzt, weil die Strecke nach Silverstone noch länger ist. Bei Frankfurt steigt je ein frischer Fahrer zu. Auch diesmal ist alles auf der heißen Nadel gestrickt. Am Mittwoch in Silverstone hebt ein Kran die oberen Etagen auf Erdgeschoss. Es fehlt nur noch der Stern an der Fassade. Natürlich wird das Haus auch in England wieder rechtzeitig fertig.

Nach dem GP England kehrt auch bei DB Schenker wieder der normale Alltag ein. Das Motorhome wird in zwei Tagen abgebaut und direkt nach Hockenheim verfrachtet. Jetzt dürfte auch mal eine Reifenpanne passieren ohne dass man Verspätungen beim Aufbau fürchten muss. Alle Mitarbeiter bekommen 2 Tage frei. Und in Hockenheim muss auch keiner neue Rekorde aufstellen. Man hat wieder ganz normal von Sonntag bis Mittwoch Zeit.

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Impressionen der oben genannten Beteiligten vom Triple-Header in Frankreich, Österreich und England.

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