Trulli fährt letzte Test-Bestzeit

Foto: Toyota F!

Toyota-Pilot Jarno Trulli hat am letzten Testtag vor dem Auftakt der Formel-1-Saison die Bestzeit erzielt. Die Titelfavoriten gaben sich zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart mit Mittelfeldplätzen zufrieden.

Der Italiener Trulli benötigte am Mittwoch auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona 1:20,801 Minuten. Zweiter wurde der Schotte David Coulthard im Red Bull mit 0,457 Sekunden Rückstand bei seiner besten von insgesamt 76 Runden auf dem 4,655 Kilometer langen Katalonien-Kurs. Als Dritter bestätigte der Wiesbadener Nico Rosberg (+0,492) im Williams-Toyota seine starke Frühform vor dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

Favoriten im Mittelfeld

Der an den beiden Tagen zuvor jeweils klar Schnellste, Vizeweltmeister Lewis Hamilton, landete im McLaren-Mercedes auf dem zehnten Rang. Der Engländer hatte einen Rückstand von 1,210 Sekunden. Vor ihm reihten sich sein ehemaliger Teamkollege Fernando Alonso im Renault als Siebter (+0,653) und Weltmeister Kimi Räikkönen (+1,132) aus Finnland im Ferrari als Neunter ein. Der zweimalige Titelträger Alonso aus Spanien hatte in einem Hörer-Interview beim Sender Cadena Ser schon vor dem letzten Testtag seine Möglichkeiten auf die Rückeroberung der WM-Krone mit nur 30 Prozent beziffert.

Aus deutscher Sicht verlief der Abschlusstag des Testprogramms für Timo Glock im Toyota einigermaßen zufriedenstellend. Der Wersauer belegte den elften Rang (+1,354). Adrian Sutil aus Gräfelfing fuhr im Force India auf Platz 16 (+1,720). Nick Heidfeld aus Mönchengladbach, im vergangenen Jahr als Fünfter der Gesamtwertung nach der Saison bester Deutscher, wurde 17. mit 1,823 Sekunden Rückstand in seinem BMW-Sauber. Die Ergebnisse der Tests sind allerdings auch mit Vorsicht zu genießen, da beispielsweise weder Teststrategien noch die Benzinmengen bekanntgegeben werden, mit denen die jeweiligen Zeiten erzielt wurden. Möglicherweise war Trulli bei seiner Bestzeit sehr leicht unterwegs.

Zeitentabelle Barcelona (27.2.)

1. J. Trulli - Toyota - 1:20.801 - 83 Runden
2. D. Coulthard - Red Bull - 1:21.258 - 76 Runden
3. N. Rosberg - Williams - 1:21.293 - 77 Runden
4. H. Kovalainen - McLaren - 1:21.309 - 87 Runden
5. M. Webber - Red Bull - 1:21.368 - 91 Runden
6. N. Piquet Jr. - Renault - 1:21.443 - 114 Runden
7. F. Alonso - Renault - 1:21.454 - 128 Runden
8. K. Nakajima - Williams - 1:21.796 - 124 Runden
9. K. Räikkönen - Ferrari - 1:21.933 - 80 Runden
10. L. Hamilton - McLaren - 1:22.011 - 103 Runden
11. T. Glock - Toyota - 1:22.155 - 66 Runden
12. G. Fisichella - Force India - 1:22.233 - 102 Runden
13. F. Massa - Ferrari - 1:22.286 - 49 Runden
14. R. Kubica - BMW Sauber - 1:22.299 - 93 Runden
15. S. Bourdais - Toro Rosso - 1:22.457 - 99 Runden
16. A. Sutil - Force India - 1:22.521 - 107 Runden
17. N. Heidfeld - BMW Sauber - 1:22.624 - 61 Runden
18. J. Button - Honda - 1:23.754 - 89 Runden
19. A. Wurz - Honda - 1:24.154 - 109 Runden

Neues Heft
Top Aktuell Tagebuch - Formel 1 - GP Italien 2018 F1-Tagebuch GP Italien Beförderung zur Dr. Motzi
Beliebte Artikel Valtteri Bottas - Mercedes - GP Ungarn 2018 - Budapest - Rennen Q3-Trick der Top-Teams Wundersamer Speedgewinn Alonso sieht nur geringe Titelchancen
Anzeige
Sportwagen Jaguar Land Rover Fahrdynamik Advertorial Auf Knopfdruck: Sport Mehr Fahrspaß durch Technik Porsche 911 (992) Cabrio Erlkönig Erlkönig Porsche 911 Cabrio (992) Offener Elfer startet 2019
Allrad Toyota RAV 4 2018 New York Sitzrobe Toyota RAV4 (2018) SUV-Neuauflage ab 29.990 Euro Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren
Oldtimer & Youngtimer Porsche 911 (996) Carrera Coupe Porsche 911 (996) Kaufberatung Probleme des Schnäppchen-Elfer Aston Martin Heritage EV Concept Aston Martin Heritage EV Concept Elektroantrieb für Klassiker