Trulli

Toyota kämpft um Rang drei

Foto: Toyota F1 11 Bilder

Vor wenigen Wochen ließen die Toyota-Piloten noch die Köpfe hängen. Nach einigen vielversprechenden Tests scheint das Selbstvertrauen jedoch wieder zurückgekehrt zu sein.

Nach Einschätzung von Jarno Trulli besteht das erreichbare Ziel des japanischen Teams darin, die dritte Kraft in der Formel 1 zu werden: "Ich erwarte Ferrari und McLaren vorne. Dahinter hoffe ich auch auf Toyota zusammen mit Renault und BMW. Ich will einfach daran glauben", sagte der Italiener dem britischen Magazin Autosport. Die bisherigen Testergebnisse stützen die optimistischen Hoffnungen allerdings nicht ganz.

Breites Mittelfeld

Die beiden Schwesterteams Red Bull und Toro Rosso zeigten sich zuletzt in überraschend guter Frühform und wähnen sich selbst schon vor der japanischen Konkurrenz. Davon will Trulli allerdings nichts wissen. "Wir werden uns im Vergleich zum Vorjahr auf jeden Fall verbessern", sagte der Italiener. Mit mageren 13 Zählern belegte Toyota 2007 den sechsten Platz in der Teamwertung.

Ganz vorne vermutet Trulli weiterhin Ferrari und McLaren, wobei er den Roten mit einer halben Sekunde Vorsprung an der Spitze sieht. "Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die nicht auf festen Daten basiert." Die eigenen Stärken sieht Trulli vor allem bei den Longruns. "Auf einer einzelnen Runde haben wir noch Schwächen." Seit 2005 fährt der 33-Jährige aus Pescara nun bei den Japanern. Nach drei erfolglosen Jahren soll nun endlich der Aufschwung kommen.

Ressourcen vorhanden

Von den Voraussetzungen fehlt Toyota eigentlich nichts zum Spitzenteam. Japan miteingerechnet arbeiten 1.000 Leute am Formel 1-Projekt. Es gibt zwei moderne Windkanäle, eine bestens ausgerüstete Fabrik in Köln, Prüfstände aller Art und Computer aller Größen. Zählbares ist bislang allerdings noch nicht herausgekommen. In Trullis Hoffnung auf Rang drei dürfte also auch eine gute Portion Zweckoptimismus stecken.

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