Grosjean zerstört den Lotus in Saint-Devote

Grosjean muss ein paar Bier ausgeben

Räikkönen & Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2013 Foto: xpb 30 Bilder

Romain Grosjean schuldet seinen Mechanikern nach dem Unfall im zweiten Training ein paar Bier. Sie müssen das Auto bis Samstag wieder richten. Der Franzose hatte sich einfach verschätzt. Auch Kimi Räikkönen ist noch nicht ganz glücklich.

Schrott gehört zu Monaco wie die Yachten im Hafen. Am Mittwoch brachte es Kimi Räikkönen noch auf den Punkt: "Ein Fehler und alles ist vorbei." Der erste, der am Donnerstag für richtig viel Teile-Salat sorgte, war ausgerechnet Teamkollege Romain Grosjean.

Im zweiten Training ließ der Franzose den E21 in die Streckenbegrenzung. "Es war meine erste Runde mit den Options", sagt Grosjean. "Ich dachte der Grip wäre etwas besser. Ich war zu schnell für diese Bedingungen." Den Notausgang verpasste Grosjean, weil er mitten in der Kurve die Kontrolle verlor. "Das Team repariert das nun, es kostet mich vielleicht ein paar Bier", meint er.

Grosjean hat gutes Gefühl

Sein Lotus hing anschließend am Abschlepphaken, die Sitzung musste unterbrochen werden, um den Kerb in der Kurve zu reparieren. Ein Longrun war für Grosjean so nicht mehr drin. Ihm ging eine Stunde des Trainings verloren.

Trotzdem ist die wichtigste Erkenntnis, dass Lotus in Monte Carlo konkurrenzfähig zu sein scheint. Grosjean war im ersten Training am Morgen Dritter hinter Nico Rosberg und Fernando Alonso. "Das Auto ist gut und gibt mir Vertrauen, um anzugreifen." Auf einer Runde war zumindest der Franzose bei der Musik. "Wahrscheinlich hat es auch mit der Strecke zu tun, wir waren hier immer gut. Aber das Team steht nicht still. Unsere Leistung im Rennen ist gut, und im Qualifying verbessern wir uns."

Räikkönen hadert mit Lenkung

Die Longruns von Kimi Räikkönen sahen mit ein paar 1.18er Zeiten ebenfalls vielversprechend aus, auch wenn der Iceman selbst noch nicht ganz glücklich war. In der ersten Sitzung kam Räikkönen mit der Lenkung noch nicht zurecht. "Heute Morgen war ich etwas enttäuscht", sagt er. "Ich war mit den Longruns mit viel Sprit zufriedener als mit denen mit wenig Sprit. Wir haben das Auto ständig umgebaut."

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