Ungelöster Streit um Hybridmotoren

Foto: BMW AG

Auf der politischen Tagesordnung der Formel 1 steht auch weiterhin die Frage, wie die Hybridtechnik integriert werden kann. Der in Fuji gefasste einstimmige Vorschlag der Hersteller wurde von FIA-Präsident Max Mosley konterkariert.

Mosley brachte eigene Vorstellungen ein, die teilweise mit dem Hersteller-Vorschlag übereinstimmen, teilweise aber über das Ziel hinausschießen.

In Fuji einigten sich alle in der Formel 1 vertretenen Hersteller auf den folgenden Plan: Das KERS-System (Kinetic Energy Recovery System) soll erst ab 2010 und nicht wie von der FIA gefordert ab 2009 eingesetzt werden. Außerdem schlugen die Hersteller vor, den Einsatzzyklus der F1-Motoren von zwei auf vier Rennen zu verlängern und das gegenwärtige Motorenreglement bis 2014 festschreiben. Der frühzeitige Einsatz der ersten Generation von Bio-Kraftstoffen wurde dagegen verworfen.

Einigung in weiter Ferne

In Sao Paulo kam der Gegenvorschlag von FIA-Präsident Max Mosley auf den Tisch: Die Einführung von KERS erst 2010 sei möglich, dafür müssten die Hersteller aber das Motorenreglement bis 2018 absegnen. Mosley plädiert ferner gegen eine Verlängerung der Motorenlaufzeit auf vier Rennen, weil er befürchtet, dass die Hersteller dann wieder viel Geld ausgeben, um die V8-Motoren standfest zu machen. Eine Einigung zwischen Herstellern und FIA ist also nach wie vor in weiter Ferne.

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