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Formel 1: USF1 kämpft bis zum Ende

US F1: Hurra, wir leben noch!

Nach langer Zeit hat US-Rennstall USF1 wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Über den Newsdienst Twitter dementierte der Formel 1-Neuling Berichte, dass das Projekt bereits am Ende sei. Weitere Nachrichten sollen in Kürze folgen.

Am kommenden Mittwoch feiert USF1 sein einjähriges Jubiläum. Genau vor zwölf Monaten haben Journalist Peter Windsor und Ken Anderson in einer US-Fernsehsendung ihr Formel 1-Projekt ins Leben gerufen. Mit großen Erwartungen, einer neuen Philosophie und natürlich komplett "Made in America" wollte man die Formel 1-Welt im Sturm erobern.

Kaum noch Lebenszeichen von USF1

Ein Jahr später scheint für USF1 der amerikanische Traum ausgeträumt zu sein. Die Frage lautete zuletzt nur noch, wann das Unternehmen endgültig für gescheitert erklärt wird. Lebenszeichen hatte es in den vergangenen Wochen kaum noch gegeben. Zugesagte Interviews wurden kurzfristig abgeblasen, den Rollout-Termin des neuen Autos ("Type 1") in Alabama ließ man ohne weitere Kommentare verstreichen und ein zweiter Pilot ist immer noch nicht in Sicht.

Der Informationsstopp aus Charlotte hatte eine Welle von Gerüchten zur Folge. Youtube-Gründer Chad Hurley, der nicht nur als Geldgeber sondern auch als Berater helfen sollte, habe sich von dem Projekt abgewendet und suche bereits nach neuen Partnern in der Formel 1, hieß es. Teampräsident Peter Windsor soll dem einzigen Piloten José Maria Lopez bereits mitgeteilt haben, dass er sich ein neues Team suchen soll. Und auch die Gehälter seien nicht mehr regelmäßig bezahlt worden, meldeten US-Dienste.

USF1 noch am Leben

Früher hatte die Teamführung solche Berichte noch mit regelmäßigen Durchhalteparolen dementiert. Doch während die restlichen F1-Teams in Spanien schon fleißig testeten, wurde es zuletzt still um den Neuling. Die Nachricht, dass die USF1-Fabrik in North Carolina verkauft werden soll, entpuppte sich als Fehlalarm. Der Besitzer der Gebäude hatte diese nur an den Rennstall vermietet.

Am Donnerstag (18.2.) dann das nächste schlechte Zeichen. Plötzlich war die Webseite von USF1 nicht mehr erreichbar. War das bereits das Ende? "Unser Webserver ist abgestürzt und wird gerade wieder repariert", versuchteUSF1 die Panne schnellstmöglich per Twittermeldung zu erklären. "Wir sind nicht weg. Weitere Nachrichten folgen in Kürze." Die Webseite ist mittlerweile wieder erreichbar. Neue Nachrichten über das Auto sucht man aber immer noch vergebens.

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