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Valencia

Die Gründe für das Überholproblem

Lange Geraden und enge Kurven - eigentlich schien die Strecke im Hafen von Valencia prädestiniert für heiße Überholmanöver. Stattdessen gab es wie so oft anderthalb Stunden Kolonnenfahren.

Das erwartete Crashfestival fiel genauso ins Wasser wie die erwarteten Zweikämpfe nahe an den Betonmauern. Der einzige nennenswerte Unfall warf nach einer Runde den Mann aus dem Rennen, der 115.123 Zuschauer mobilisiert hat. Kazuki Nakajima torpedierte im Startgetümmel den Renault von Fernando Alonso und löste damit Lewis Hamilton als Staatsfeind Nummer eins ab.

Ansonsten fuhren die Piloten brav hintereinander her. Es gab nicht ein echtes Überholmanöver, obwohl drei Stellen dazu prädestiniert schienen: langer Anlauf gefolgt von enger Kurve. Die Strecke war Schuld am Nichtangriffspakt. In dem engen Kanal aus Mauern zirkuliert die verwirbelte Luft. Neben der Ideallinie lagen Staub und Gummipopel, der klassische Mix für null Grip.

Toyota wie ein Panzer

Sind die Autos dann noch auf wenig Abtrieb getrimmt, ist das Hinterherfahren eine Qual. "Wenn du näher als 1,5 Sekunden zum Vordermann aufschließt, geht das Untersteuern los. Beim Bremsen blockieren die Hinterräder. So bist Du doppelt bestraft", stöhnte Sebastian Vettel. Dazu kommt der höhere Reifenverschleiß und die reduzierte Kühlung, wenn man dem Vordermann im Nacken sitzt. Vettels spezielles Pech: "Ich lag lange hinter Trulli. Der Toyota produziert Turbulenzen wie ein Panzer."

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