Stoffel Vandoorne & Max Verstappen 2017 sutton-images.com
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Stoffel Vandoorne wird immer besser

„Verstappen war auch nicht schneller“

Stoffel Vandoorne hat 15 Rennen gebraucht, um Fernando Alonso zu schlagen. Teamchef Eric Boullier bestreitet, dass die Eingewöhnungsphase des Belgiers lang gedauert hat. Er behauptet: „Bei Verstappen ging es auch nicht schneller.“

Bis zur Sommerpause hatte Fernando Alonso seinen jungen Teamkollegen Stoffel Vandoorne locker im Griff. Der spanische Altstar ließ das Supertalent aus Belgien teilweise ziemlich alt aussehen. Seit dem GP Belgien beginnen die Abstände zu schrumpfen. In Spa und Monza war ein direkter Vergleich wegen diverser Motorstrafen und getrennter Programme noch schwierig.

In Singapur schlug Alonso seinen Stallrivalen um 0,219 Sekunden. Das ist aus Sicht von Vandoorne höchst respektabel. Alonso gilt neben Sebastian Vettel und Lewis Hamilton als der absolute Singapur-Spezialist. Im Rennen endeten Alonsos Hoffnungen auf ein Podium schon nach 300 Metern. Der zweifache Weltmeister wurde von der Strecke gerammt. McLarens Hoffnungsträger für die Zukunft sammelte als Siebter 6 Punkte. Das gab zusätzliches Selbstvertrauen.

In Malaysia schlug der 25-Jährige aus Kortrijk zum ersten Mal zu. Er war im Training 122 Tausendstel schneller als Teamkapitän Alonso. Ein weiterer 7. Platz im Rennen war die Belohnung. Alonso verfehlte die WM-Punkte um 2,7 Sekunden. Weil er die meiste Zeit im Verkehr steckte. Trotzdem suchte der Spanier keine Ausreden: „Stoffel war einfach besser als ich.“ Aus seinem Mund ist das wie ein Ritterschlag.

Lange Anlaufzeit von Vandoorne normal

Manchem mag es lang vorkommen, dass eines der größten Formel 1-Talente der Gegenwart erst nach 15 Rennen in Schwung kommt. Nicht für Teamchef Eric Boullier: „Stoffel hat genauso lang gebraucht wie Verstappen oder Sainz. Dort fiel es nur nicht so auf, weil beide bei Toro Rosso gegeneinander gefahren sind. Deshalb hat man auch ihre Fehler nicht so registriert. Das gleiche gilt für Ricciardo, als er bei Toro Rosso angefangen hat. Vandoorne musste sich mit Alonso vergleichen lassen. Das ist für jeden Neuling hart.“

Für Boullier sind die langen Anlaufzeiten für Newcomer normal. „Auch die guten brauchen sechs Monate. Diese Autos sind extrem komplex. Das kannst du in keiner Nachwuchsserie lernen. In der Formel 2 können die Fahrer von der ersten Runde bis zur letzten Attacke machen. Echtes Reifenmanagement lernen sie erst in der Formel 1. Und sie müssen mit den ganzen Systemen klarkommen, die man vom Lenkrad aus verstellen kann.“

Und wieso war dann Lando Norris bei dem Test in Budapest auf Anhieb so schnell. „Das war nur ein Tag. Lando sollte schnelle Runden mit frischen Reifen fahren. Er konnte sich darauf konzentrieren. Ein ganzes Wochenende ist viel schwieriger. Für Lando käme die Formel 1 noch ein Jahr zu früh.“ McLaren überlegt gerade noch, wohin sie ihr zweites Juwel 2018 als Vorbereitung auf ein GP-Cockpit stecken sollen. Zur Wahl stehen die Formel 2 oder die GP3.

Motorsport Aktuell Stoffel Vandoorne - GP Malaysia 2017 Vandoorne entzaubert Alonso in Malaysia Rookie in jeder Phase schneller

Stoffel Vandoorne fuhr zum ersten Mal in Sepang.

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