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Verbrennungen bei Magnussen

McLaren findet den Fehler

McLaren hat herausgefunden, warum es im Cockpit von Kevin Magnussen in Singapur so heiß wurde, dass sich der Däne sogar leichte Verbrennungen zugezogen hat. Ein Kühler war nicht richtig abgedichtet.

Kevin Magnussen hat das härteste Rennen seiner Karriere hinter sich. Ausgerechnet beim längsten und anstrengendsten Grand Prix des Jahres machte die Technik das Leben des Rookies besonders schwer. Schon während der 60 Runden auf dem Stadtkurs konnte man erkennen, dass etwas nicht stimmt. Regelmäßig streckte Magnussen die Hände nach oben, um Luft ins Cockpit zu befördern.

Magnussen auf dem heißen Stuhl

Über Funk beklagte Magnussen nicht nur eine extreme Hitzeentwicklung seiner Sitzschale sondern auch der Trinkflasche. Die Flüssigkeit darin soll regelrecht gekocht haben, was zu Verbrennungen an den Lippen führte. McLaren versuchte keine große Geschichte aus dem Problem zu machen. Doch später kam heraus, dass der Pilot nach dem Rennen wegen der leichten Verbrennungen sogar in medizinischer Behandlung war.

Was das Problem verursachte, konnten die Ingenieure direkt nach dem Rennen jedoch noch nicht erklären. Erst nachdem das Auto auseinandergebaut und der betreffende Bereich genauerer analysiert wurde, fand man die Antwort. Die Dichtung eines Kühlers war defekt, wodurch heiße Luft direkt hinter die Sitzschale gelangte. "Es wird nie wieder vorkommen", versprach Teamchef Eric Bouliier.

Elektrik-Fehler stoppt Button

Was den Ausfall von Jenson Button betrifft, ist McLaren noch nicht schlauer. "Wir haben leider noch nicht alle Antworten. Klar ist nur, dass es ein Elektrik-Problem im Antriebsbereich war." 8 Runden vor der Zielflagge war Button auf Position 7 liegend einfach ausgerollt.

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